In voller Blüte

Hohenau: Normalerweise zeigen die Lapacho Bäume ihre ganze Pracht erst im Juli oder August. Jetzt stehen sie aber schon in voller Blüte in den Vereinigten Kolonien.

Die Lapacho Bäume blühen rosa an den Seiten der Fernstraße VI in den Vereinigten Kolonien, Departement Itapúa und erzeugen eine einzigartige Schönheit in der angespannten Zeit von Covid-19.

Von Capitán Miranda und mehrere Kilometer auf dem Weg in die Hauptstadt von Alto Paraná wirken die Lapachos imposant und präsentieren eine landschaftliche Schönheit, wenn sie blühen.

„Es ist sehr schön, den Lapacho in voller Blüte zu sehen, weil er ein wunderbares und entspannendes Gefühl für die Augen erzeugt. Ich liebe es, wenn sie blühen, besonders in dieser nicht sehr angenehmen Zeit, in der wir durch das Coronavirus erschüttert werden“, sagte Antonio Paredes, ein Bewohner aus Obligado.

Im Zentrum von Hohenau steht ein Lapacho auf der Straße Teniente Fariña. Wie um das wahllose und gnadenlose Fällen von Bäumen zu demonstrieren, das in der Gegend und auf dem Land registriert ist, steht der Lapacho mitten auf der Straße und wird bereits zum Symbol der Stadt. Als vor einigen Jahren die Pflasterung der vorgenannten Straße durchgeführt wurde, gab es eine Diskussion zwischen den entgegengesetzten Positionen der Nachbarn. Einige wollten, dass der Baum gefällt wird, andere wiederum starteten eine Rettungsaktion, eine Initiative, die schließlich erfolgreich war. Dann, im Jahr 2013, als die Arbeiten abgeschlossen war, kam die Debatte erneut auf, aber erneut wurde beschlossen, dass der riesige Lapacho an Ort und Stelle stehen bleibt.

Es gab Bewohner die sagten, dass der Baum mitten auf der Straße ein Protest gegen die beschleunigte Abholzung darstellt, unter der die Region leidet. Der Lapacho hat einen Durchmesser von mehr als 100 Zentimetern und eine Höhe von etwa 25 Metern.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “In voller Blüte

  1. Einfach mal nachlesen – aber ist für die Ultima Hara Redakteure vermutlich zu kompliziert. Viele Lapachos blühen nach der ersten Kältephase. Die fallenden Temperaturen lösen diesen Reflex aus. Ist die erste Kältephase bereits im April, wie vor einigen Jahren, dann blühen viele Lapachos halt im April.
    Andere Lapachos dagegen blühen, wenn der Winter vorbei ist und dauerhaft bestimmte Mindesttemperaturen auftreten.

    Aber so ist das hier. Fragt man einen Paraguayer, was für ein Baum da steht, kommt zu 99% die Antwort: „Baum“ oder fragt man welches Insekt dies ist, heißt es: „Fiedscho“ (keine Ahnung, wie man dieses Wort schreiben soll…), fragt man, welche Schlange das ist: Schlange – muss man totschlagen, ist muy mal.

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