“Ja zum Leben, nein zu Drogen im Chaco“

Mariscal Estigarribia: Das Thema Drogen sensibilisiert den Chaco und nimmt immer mehr Raum ein. Einige Organisationen wollen gegensteuern.

In Villa Choferes del Chaco, Bezirk Mariscal Estigarribia, findet am 20. Oktober um 18:00 Uhr im Sportzentrum ein Workshop über Sucht- und Drogenprävention statt. Das Motto lautet: “Ja zum Leben, nein zu Drogen“.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Kirchen, Schulen sowohl von Evangelisten und Katholiken der Stadt.

„Es ist ein latentes Anliegen aller Familien in der Stadt. Es gibt ein großes Potenzial, das immer überall gilt, weil es heute viel Freiheit gibt, Gutes und Schlechtes zu tun. Unglücklicherweise wählen junge Leute Dinge, die ihnen nicht gut tun“, sagte Prof. Juan Carlos Giménez.

Er hält diesen Workshop für wichtig, der auf die ganze Familie ausgerichtet ist, insbesondere für Jugendliche und junge Menschen, weil Villa Choferes del Chaco eine blühende Gemeinschaft mit einer großen jungen Bevölkerung ist, die nicht von diesen Gefahren ausgenommen ist.

Der Vortrag wird von Fachleuten und Betroffenen geführt. Darunter befinden sich, unter anderem, Dozenten wie die Psychologin Elva Burgos de Vitar und Carlos Vitar, ein früherer Drogenabhängiger.

Wochenblatt / Chaco RCC

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2 Kommentare zu ““Ja zum Leben, nein zu Drogen im Chaco“

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Die amerikanische Prohibition (generelles Alkoholverbot in den 1920gern) hatte praktisch 2 Ursachen: oeffentliche Trunkenheit und Gewalt in der Familie. Deswegen haben die USA mal die Prohibition eingefuehrt.
    Wir haben ja als Mennoniten auch das Gesetz 514 welches u.a. „das Verkaufen und Kaufen von alkoholischen Getraenken innerhalb des radius von 5 Km gemessen vom Zentrum jeder mennonitischen Siedlung VERBIETET“.
    Ja richtig gehoert – verbietet.
    Ein schrecken fuer den Mennoniten diese Klausel des Gesetzes 514.
    Zusaetzlich befleissigt sich die Klausel hinzuzufuegen: „insofern die mennonitische Obrigkeit (soll wohl heissen „lideres“ wie bei den indigenen) die alkoholische Getraenke nicht erlauben“ (soll wohl heissen dass sie einen „Glaubenssprung“ erlebt haben und zur besseren Einsicht kamen das es jetzt christlich waere, Trunkenbold zu werden).
    Mit anderen Worten, der mennonitische Abfall vom Glauben ist da im Gesetz 514 weise vorausgesehen worden vom Gesetzgeber (und vorprogrammiert als Koeder auch).

    Na prost! Wohl bekomms der frau und Kinder wenn sie im Rausch regelmaessig verpruegelt werden (mit segen der Gemeinde) und das saure Geld im Suff verprasst wird.

    1. Alkohol wurde in den Kolonien schon immer getrunken, allerdings heimlich (eigene Erfahrung 2005 /6 und 7).
      Mein Haus in ASU wurde vorher von einem Menno bewohnt. Bei intensiveren Gartenarbeiten fand ich hunderte von vergrabenen Weinflaschen. Zur Müllabfuhr konnte man diese nicht geben, denn Mennos trinken ja keinen Alkohol.
      Mennos sind nur nach außen abstinent. ( ….heilig)

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