Katholische Kirche empfiehlt Änderungen beim Friedensgruß und der Kommunion

Asunción: Edmundo Valenzuela, Erzbischof der Erzdiözese Asuncion, erklärte, dass sie die Empfehlung herausgegeben haben, damit die katholischen Gemeindemitglieder sich bemühen sollen, beim Friedensgruß nicht die Hände zu schütteln, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden.

Aufgrund des weltweiten Gesundheitsproblems und angesichts einer möglichen Pandemie des Coronavirus hat der Erzbischof von Asuncion, Edmundo Valenzuela, am Sonntag in seiner Predigt in der Kathedrale der Hauptstadt erklärt, dass sie allen Erzdiözesen des Landes eine Empfehlung gegeben haben, um den Händedruck während der Friedensliturgie zu vermeiden und anstelle des traditionellen Grußes der Hände oder des Friedenskusses eine Verbeugung des Kopfes ohne körperlichen Kontakt vorzunehmen.

Darüber hinaus wies er darauf hin, dass die Hostie nicht mehr in den Mund gegeben wird, sodass die Gemeindemitglieder, die die Kommunion empfangen, ihre Hände ausstrecken sollten, damit der Priester den Leib Christi in ihre legen kann.

„Gerade um uns vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, von der wir bereits wissen, dass sie vom Coronavirus oder von der Grippe ausgehen könnte, ist dies nur eine Empfehlung, nicht dass wir jetzt aber alle Angst davor haben. Es ist einfach nur so, dass man sich dessen bewusst werden soll“, stellte Erzbischof Valenzuela klar.

In der ersten Messe am Sonntag, in der empfohlen wurde, den Gruß ohne Hände schütteln auszuführen, kamen die in der Kathedrale anwesenden Gemeindemitglieder nicht umhin, während der Friedensliturgie die traditionelle Begrüßung mit Händen und Küssen auf die Wangen zu praktizieren, selbst die Priester fanden es schwierig, den Gruß im japanischen Stil (nur Kopfbeugen, ohne Kontakt) zu üben, so dass sie auch den traditionellen Händedruck praktizierten.

Bei der Kommunion gab es keine Probleme. Die Hostien wurden den Gläubigen in die Hände gegeben.

Wochenblatt / ABC Color

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12 Kommentare zu “Katholische Kirche empfiehlt Änderungen beim Friedensgruß und der Kommunion

  1. Also dass die Paragauyer die Bier- und „Gras zum Trinken“-Bücks rumreichen und alle aus dem selben trinken sollte demnach genau so unterbunden werden. Ganzheitliches Denken schient offenbar nur unter den Einheimischen nicht gerade eine Stärke zu sein, sondern auch unter den Klerikern: Was nutzt es wenn man sich nicht mehr die Tatzen schüttelt aber dann die Bier- und „Gras zum Trinken“-Bücks rumreichen und alle aus dem selben trinken? So ziemlich nichts.
    Hier zwei Vorschlag zur Eindämmung des Virus innerhalb der Kirche (kann man auch außerhalb anwenden):
    1) Machst das wie die locos Europäos und trinkst nur aus deiner «Personal Bier- und „Gras zum Trinken»-Bücks.
    2) Vulkanischer Gruß
    https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Vulkanischer_Gru%C3%9F

      1. Ja. Und es gehört auch zur Kultur. Ich habe nichts gegen diese Kultur. Es ist auch schön, wenn man sich vertraut. Jedoch sieht man einem nicht an, ob er einen Virus bereits eingefangen hat. Paragauyer meinen, dass wir nicht aus dem selben Gefäß trinken, weil es uns graust. So ist es bei mir nicht. Nur wurde ich so erzogen, dass ich mir dadurch eine Krankheit einfangen kann. Und genau so schlimm, wenn ich eine habe und diese in der Inkubationszeit weiter gebe.

  2. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmiß

    @nurmalso
    Die Hostie verwandelt sich nach der Katholischen Lehre beim einnehmen in den Mund des Glaeubigen zu Fleisch, also speziell zum Lib Christi. Der Wein verwandelt sich, wieder gemaess den Pfaffen, zum wirklichen Blut Christi veim trinken. Deswegen kann man es ja auch nicht durch chemische Analyse wiederlegen obs jetzt wirklich verwandelt wurde – ausser man pumpt den Mageninhalt aus, wogegen sich die Pfaffen in heiligem Zorn straeuben duerften.Die
    Das ist natuerlich Humbug, da diese damit Blut zu sich nehmen wuerden welches nach AT und NT verboten ist und man auch Menschenfleisch essen wuerde, also Kannibale sein, welches genauso verboten ist gemaess der Bibel. Der Papst hat sich das mal nicht gut ueberlegt als er diese Regelung aufstellte.
    Messianische Juden wie Protestanten, Mennoniten sehen es richtig wenn dieses eher symbolhaften Charakter hat.
    „Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. 27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! 28 Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. 29 Ich sage euch aber: Ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde im Reich meines Vaters!“
    Die Hostie oder Abendmahlbrot darf nie Hefe oder Sauerteig (Suende) enthalten – was es aber bei Mennoniten tut da es ihnen besser schmeckt. Der Wein ist wohl die roemische Lora, 15% Wein und 85% Wasser. Beim Mennoniten ist es immer Vollwein, aus beschwinglichen Gruenden (oder Reben Saft, was nicht erlaubt ist). Also durchs Abendmahl wird niemand zum Saeufer, Beschuldigungen die schon mal vorgekommen sein sollen.

    1. Ist es nicht so, dass wir uns durch häufiges Beten und Singen christlicher Lieder vor allerlei Krankheiten schützen können? Sollte dies nicht genügen, so lesen wir tagtäglich im Neuen Testament. Genügt dies auch nicht, so lesen wir Grimm’s Märchen.

  3. Die Sache mit dem gemeinsamen Terere-Becher ist sicher richtig, hat aber mit diesem Artikel nix zu tun. Und der Erzbischof heißt: Edmundo Valenzuela. Egal wie man zur Kirche steht, sollte man doch den Menschen Respekt zollen und den Namen richtig nennen. Und.. ob ein Vegi – was auch immer das sein soll – überhaupt eine Hostie nehmen kann, tut auch nix zur Sache. Gut ist, dass die Kirche anscheinend erkannt hat, dass das Händeschütteln, Trinken von Wein aus einem Becher und die Hostie direkt in den Mund, abgestellt werden muss, da dies der Verbreitung dienlich wäre. Auch die Zusammenkünfte sind natürlich eine Gefahr. Warum hier von einer Pandemie des Coronaviruses als Grund gesprochen wird, erschließt sich mir nicht. Bis jetzt war nirgends zu lesen, dass es das Virus in Südamerika gibt oder das jemand an der Krankheit erkrankte. Hier ist Dengue das große Problem oder wird vielleicht auch dazu gemacht. Das deutet darauf hin, dass auch die Kirche in die große Panikmache wegen des Corona-Viruses mit involviert ist.

    1. Zuerst Brasilien 2 sicher bestätigte Fälle, dann Ecuador 7 Fälle, Chile und Argentinien je 1 Fall. Schon seit Tagen bekannt und stand auch schon als Kommentar im WB.

    2. Es wird hier viel kommentiert was nicht im Artikel steht. Nichts desto trotz geht es um Ansteckung. Und da ist das weitergeben von Bombillia zu Bombillia ein Ansteckungsthema. Wegen dieser angeblichen Corona-Virusgefahr hat der Erzbischoff seine Flatulenz gelassen. Ich habe keinen Respekt vor solchen Panikmachern, das stimmt. Die Hostie ist nach dem Glauben der römisch-katholischen Kirche der Leib Christi, also Fleisch und Blut. Die/der Ve̱·gi bezeichnet Vegetarier ( Laut Pons), also nichts ist mit Fleisch und Blut. Ich hoffe sie verzeihen mir als Agnostiker das Lächeln über diese Rituale.

      1. Ich finde Ihren Stil etwas unter Niveau. Trotzdem möchte ich noch etwas dazu schreiben. Auch wenn das Verhalten bzw. was die Kirche und ihre Angehörigen tun, sehr verwerflich ist, sollte man doch das Mindestmaß an Anstand walten lassen. Dass jetzt auch die Panik von der Kanzel aus verbreitet werden muss, wird vorgegeben von anderer Stelle. Und die Hostie ist eine Oplade und kann sicher von Vegis gegessen werden. Dass es sich dabei um Rituale handelt (der ganze sog. Gottesdient), die nicht gottgewollt sind, ist uns allen sicherlich inzwischen klar.

  4. Erzbischof Flatulenzia vergisst das Umarmen und überhaupt erst das Versammeln von potentiellen Überträgern an einem Ort. Nur mal so, können Vegis überhaupt den “ Lein Christi“ zu sich nehmen? 😉

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