Kaum anders zu erwarten

Asunción: Eine spanische Tageszeitung nahm sich dem Thema an, welche südamerikanische Nation am meisten in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Überraschungen gab es nicht wirklich. Paraguay liegt auf Platz 1.

Die spanische Tageszeitung El Pais fand zusammen mit dem Lateinamerikanischen Institut für Integration (INTAL) heraus, dass Paraguayer mehr als andere Latinos in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Insgesamt 83% der Bevölkerung sind entweder auf Facebook, Instagramm, Twitter oder anderen Kanälen bestens vernetzt.

Obwohl es dem Land an Bildung und grundlegende Dienstleistungen wie Strom und Wasser des Öfeteren fehlt, blüht die Nutzung der sozialen Netzwerken, zumeist via Smartphone. Die Mobilfunkanbieter haben in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in den Ausbau fließen lassen.

In dem Ranking belegt Costa Rica Platz 2 vor Uruguay mit Platz 3. Argentinier (6.) scheinen ebenso wie Chilenen (8.) und Brasilianer (11.) am wenigsten von sozialen Netzwerken angezogen zu werden. Nacaragua, als letztes Land auf der Liste scheint mit 38% klar darzulegen, was es von der Nutzung hält.

In der Gesamtbetrachtung für Lateinamerika fällt auf, dass 50% aller User Facebook und Whatsapp nutzen während YouTube auf 30% kommt. Instagram (14%), Twitter (13%) und Snapchat (5%) sind die weniger verbreiteten Ebenen.
Die Frage warum speziell in Paraguay diese Applikationen so beliebt sind kann nur schwer beantwortet werden. Meist wird dargelegt, “um mit anderen verbunden zu sein“, “da andere es auch haben“, “um sich zu informieren“ bzw. “Teil einer Gruppe zu sein“.

Ob sie sich als Eltern Sorgen machen sollten, wenn ihr Kind alle Applikationen auf dem Handy hat? Sicherlich nicht, schlussendlich ermöglicht es den Eltern besser in Kontakt mit den Kindern zu treten, da Anrufe anscheinend out sind.

Wochenblatt / El Pais

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7 Kommentare zu “Kaum anders zu erwarten

  1. Ein Grund dafür, daß ausgerechnet Paraguay in Südamerika am meisten in sozialen Netzwerken unterwegs ist, könnten die massiven Werbeaktionen der Anbieter sein. Allen voran Tigo. Die Paraguayos sind wie die typische Hammelherde – einer macht es vor und alle rennen hinterher. Die Auswirkungen auf die paraguayische Gesellschaft werden fundamental sein: 1.) Die Menschen bekommen mittels dieser Netzwerke einen größeren Horizont, der nicht am Gartenzaun endet 2.) Die Bürger können nicht mehr so leicht von den Politikern verdummt werden da sie über immer mehr Informationen verfügen. 3.) Die Gesellschaftsstruktur wird sich negativ verändern. Das weit verbreitete Zusammensitzen und nur belanglose Reden halten (Kommunikation) wird mehr und mehr durch den Gebrauch von Smartphones usw. verdrängt. Tagtäglich überall zu beobachten. Menschen treffen sich in Restaurants und jeder lebt dank dem Smartphon dennoch in seiner eigenen Welt. Kommunikation gleich Null. Aber nicht nur in den Restaurants ist das so – überall wo Menschen zusammen kommen. Selbst die „wachsamen Polizisten“ und sonstige Wachleute spielen am Smartphone anstatt die Augen offen zu halten. Soll das alles nun ein Fortschritt für die Menschheit sein? Ich behaupte NEIN. Das ist die totale, organisierte Verblödung, Manipulation und Überwachung der Menschheit. Aus Prinzip werde ich mich an diesem Unsinn nicht beteiligen und wenn ich dafür als ein „Auslaufmodell“ angesehen werde. Doch das empfinde ich in diesem Fall eher als eine Auszeichnung!

    1. Ein Hersteller von Komunikationsmitteln hat sich als Logo ein biblisches erkoren, eine angbissene Frucht. Der Gründer ist nunmehr jung über den Jordan gegangen. Ist er es wirklich?

  2. „Die Mobilfunkanbieter haben in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in den Ausbau fließen lassen.“ Das ist ja wohl ein Witz! Seit dem 24.12. bekomme ich tagüber keine Seite mehr auf wegen Überlastung. Nur nachts ist noch Internet möglich. Hier: Personal Internet.

    1. guter Kommentar Manni! Die Menschheit verblödet. Ein grösserer Aussetzer der Übertragungssatelliten im Weltall, und alles bricht hier auf der Erde zusammen. ALLES!!

  3. Christian, ich weiß jetzt nicht ob ich die Frage richtig verstanden habe. Selbst verwende ich es nicht, wahrscheinlich bin ich einfach ein zu unsozialer Mensch, der keine Freunde, Zeit, tollem Haus mit tollem Pool mit tollen Freundinnen, tollen Autos und tollen Terrorpläne zum Facebockeln und Whatsuppen hat.
    Aber meine paraguay’sche Verwandschaft macht regen Gebrauch vom gratis-Angebot von Facebock und Tochterfirma.
    Zur Frage (falls ich sie richtig verstanden habe):
    Will man mit dem Smartphone ins Internet so muss man Saldo kaufen. Die Datenmenge frisst diesen Saldo dann auf, außer man updatet sein Facebock-Profil oder versendet Whatsupp-Sprachnachrichten.
    Das ist doch ein Gratis-Angebot, wenn eine Firma wie Facebock seine User für sich gratis arbeiten lässt, ihre Site gratis mit Content füllen lässt und gratis Inhalt, Daten, Fotos und Trends erhält. Dafür können Facebock-User gratis Werbung sehen.
    Naja, so richtig gratis ist Facebock für den Steuerzahler dann doch wieder nicht. Der US-Steuerzahler bezahlt eine knappe Milliarde US-Dollar (pro Monat !), damit NSA (National Security Agency) und Tochterfirma BND (Deutscher Bundesnachrichtendienst) registrieren kann, ob das Smartphone, welches nachts neben demjenigen Frau Meklers auf dem Nachttisch liegt, von terroristisch veranlagtem Männlein oder terroristisch veranlagtem Weiblein stammt. Das nennt sich Terrorprävention und hat in den letzten Jahren dem europäischen Bürger viel Freude, Frieden und Apfelkuchen mit Streubomben, pardon, Puderzucker gebracht.
    Manche sagen auch 1 zu 0 für Osama Bin Laden.
    Auch der potenziell terroristisch veranlagte unbescholtene Einheimische des 51. Bundesstaates Sauerkraut bezahlt tüchtig Steuern, damit seine in Facebock eingegebenen Daten geprüft werden, während Terroranschläge ausgeführt werden. Dafür erfährt der Steuerzahler großposaunt von den Ermittlern zwischen 14 Tagen und zwei Jahren nach den Terroranschlägen die Schuhgröße der Attentäter. Mit der Kadenz der Verteilung der Daten der Terroristen in Petabytes an Daten kann das für die Ermittler schon was dauern.
    Man sollte also keine Terroristen als Facebock-Freunde wählen, sonst bekommt man irgendwann Besuch von Herrn Schindler. Ach, ne, der wurde ja schon in lebenslangen Rentenbezug bestraft, weil unter seiner Führung des BND die Daten des deutschen Steuerzahlers illegal an die USA verkauft, pardon, verschenkt wurde. Neu kommt jetzt Bruno der Kahle mit seinen Beatmeten aus dem Beatmetenhäuschen – aber nur bei schönem Wetter – wenn sie jemals auf Facebock zum Freundeskreis Osama bin Ladens gehört haben.
    Ein Traum der Beatmeten vom Beatmetenhäuschen wird also durch Facebock und Tochterfirma wahr, nachdem die Einpflanzung eines RFID-Chips in neugeborene potentielle Terroristen politisch nicht durchsetzbar ist.
    Im Namen der Terrorprävention wird man auch schon bald mit Facebock bargeldlos bezahlen können und mit dem Kühlschrank ins Internet, damit die Ermittler wirklich den letzten Terroristen unter Kontrolle haben werden. Das ist nötig, damit es in Afghanistan mit Hilfe des deutschen Militärs in den letzten Jahren täglich sicherer geworden sei, gemäß Steinmeier. Dafür sind Millionen bestens ausgebildeter Fachkräfte nach Sauerkraut gekommen um sich zu bedanken.
    Es ist also durchaus möglich, dass sich viele potentiell terroristisch veranlagte Bürger aus Sauerkraut in Paraguay aufhalten und von hier aus Terrorpläne auf Facebok schmieden. Zu recht ist Facebock also gratis.

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