Keine Häppchen mehr?

Asunción: Einige Abgeordnete prüfen die Möglichkeit, die „Häppchen bzw. Knabbereien“ im Abgeordnetenhaus zu streichen, um das Geld anderweitig zu verwenden.

Ramona Mendoza, Abgeordnete aus Concepción erklärt, sie und einige andere Kollegen analysieren die Möglichkeit den gastronomischen Service im Abgeordnetenhaus zu streichen.

Ihre Aussage ist im direkten Zusammenhang mit dem Antrag vom Abgeordneten Oscar Rojas zu sehen, der vor kurzem den Vorschlag machte, dieses Geld den Überschwemmungsopfern zukommen zu lassen und abgewiesen wurde.

Oscar Tuma machte den Gegenvorschlag, dass jeder Abgeordnete eine Spende von 1.000.000 Guaranies geben soll, dieser Vorschlag wurde von Walter Harms unterstützt.

Ramona Mendoza sagte dazu, es spricht nichts gegen einen Spende. Doch hier ist festzustellen, ob ein bereits genehmigter Haushaltsposten gespendet werden kann.

Dieser gesamte Vorfall führte zu scharfer Kritik im sozialen Netzwerk. Viele Menschen sind empört über das Verhalten ihrer Volksvertreter. Die Haltung der Abgeordneten ist für viele Menschen unverständlich, wenn man bedenkt, wie vielen sie mit diesem Geld helfen könnten. Selbst die ärmsten Bauern, welche auch keine Hilfe von der Regierung erhalten, haben bei einer Sammlung 30 Tonnen Lebensmittel gespendet.

Ramona Mendoza informiert weiter, dass die meisten Abgeordneten nicht einmal wissen, wie viel Geld dieser gastronomische Service überhaupt kostet. Im Jahr 2013 waren dieses 2.450 Millionen Guaranies.

(Wochenblatt / Abc)

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