Kinder brauchen Abenteuer: Neue Wege beim Sportplatz in Independencia

Kolonie Independencia: Viele Pädagogen fordern, dass Kinder Abenteuer und Leidenschaft brauchen. Eltern müssen loslassen können und das organisierte Feriencamp vom Deutschen Sportplatz in Independencia zeigte auf, wie es gehen kann.

An vier Tagen, jeweils drei Stunden lang, begaben sich Kinder aus den Kolonien Independencia, Carlos Pfannl und Sudetia in die Obhut von drei Pädagogen auf dem Deutschen Sportplatz in Independencia. Genauso wie in der Vergangenheit, sollten den Sprösslingen die Verantwortung zurückgegeben werden, für mehr Eigenständigkeit. Früher wurde nicht nur konsumiert, sondern auch ohne Smartphone gespielt und im Wald getobt.

Dieser grundlegende Ansatz wurde von den drei Pädagogen, Miguel Arza, Volleyballlehrer, Sara Mabel López Stockel, Tanzlehrerin und Yessica Chamorro Chavez, Grundschullehrerin, hervorragend bei der Ferienfreizeit umgesetzt.

An den vier Tagen waren zwischen 36 und 38 Kinder zu betreuen. Spiel- und Malwettbewerbe, Basteln, Tänze und weitere Aktivitäten standen im Vordergrund. Höhepunkt war sicher der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr aus Carlos Pfannl mit Marie Elena Dubberke an der Spitze, die für dessen Gründung verantwortlich ist.

Die Feuertaufe der Veranstaltung ist bestens gelungen und es zeigt sich, dass der Deutsche Sportplatz Independencia (DSI) neue Wege einschlägt und mit der Zeit geht. Gerade Kindern gehört die Zukunft und ihnen muss man von klein auf Wege aufzeigen, wie die Freizeit sinnvoll genutzt werden kann, auch ohne Smartphone.

Die Idee zu dem Feriencamp entstand aus der Sportplatzkommission, in erster Linie aber haben Sonia Ringseis Portmann und Claudia Maria Peter de Eder das Feriencamp geplant, organisiert und ausgezeichnet in die Praxis umgesetzt. Erwähnenswert sicherlich auch, dass den teilnehmenden Kindern keine Kosten entstanden sind.

Nach dem vollen Erfolg dürfte so ein Event wohl wiederholt werden, vielleicht in Form eines Zeltlagers oder einer anderen Ferienfreizeit, man wird sehen. Der Deutsche Sportplatz in Independencia befindet sich anscheinend auf dem Weg in ein neues Zeitalter, denn auch hier in Paraguay nimmt das Thema “Kinderbetreuung“ immer mehr Raum ein.

Wochenblatt

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3 Kommentare zu “Kinder brauchen Abenteuer: Neue Wege beim Sportplatz in Independencia

  1. Was die nur haben. Hier ist doch jeder Spielplatz ein echter Abenteuerspielplatz. Die Geräte, so welche vorhanden, fallen auseinander bzw. die Benutzung derselben ein echtes Abenteuer. Überall liegen benutzte Kondome herum, weil die älteren Kinder in der Nacht auch spielen wollen….

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    @franz.
    Solche Kondome findest du auf den Spielplaetzen in Sudetia, Independencia und Carlos Pfannl? Oder sind das Verallgemeinerungen von dir?
    Was fuer Schweine sowas da zu finden.
    Zumindest in diesem hat der “Babst“ recht wenn er Kondome verbietet. Das ist nach der Bibel auch so dass Kondome nicht erlaubt sind fuer niemandem.

    1. Ich habe in Paraguay noch nie Kondome auf dem Spielplatz gefunden, in Deutschland schon. Wer benutzt denn in Paraguay schon Kondome? Der durchschnittliche Paraguayer wohl kaum, ist demnach ja auch ziemlich bibeltreu.

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