Kooperativen verzeichnen einen deutlichen Einbruch

Asunción: Die Kooperativen verzeichnen laut einem Bericht der Incoop einen deutlichen Einbruch bei ihren Überschüssen. Bis zum Juni ging er um 11% zurück, in den Monaten Mai und Juni betrug der Rückgang sogar 57% bzw. 76%.

Die Spar- und Kreditgenossenschaften des Typs A schlossen das erste Halbjahr 2020, ein Zeitraum, der von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt war, mit einem Überschuss (Gewinn) von 143.921 Mio. Guaranies ab, was einem Rückgang von 11,4% im Verhältnis zum gleichen Zeitraum von 2019 nach offiziellen Angaben von Pedro Loblein, Präsident des Nationalen Instituts für die Kooperativenaufsicht (Incoop).

Die Genossenschaften verzeichnen seit letztem April einen Rückgang der Überschüsse, so Loblein. Der stärkste Einbruch wurde den Daten zufolge im Mai beobachtet, als der Einbruch 76% betrug, während der Rückgang im sechsten Monat des Jahres 57% betrug.

Loblein erklärte weiter, dass die Ergebnisse des Indikators mit dem niedrigeren Einkommen zusammenhängen, das Genossenschaften derzeit – im Rahmen des Notfalls aufgrund der Gesundheitskrise – erhalten und forderte, die verschiedenen Arten von Kosten zu senken, um eine Erholung der Zahlen für die nächsten Monate zu erreichen.

Auf der anderen Seite zeigen die Incoop-Statistiken, dass die Höhe des Vermögens der wichtigsten Spar- und Kreditgenossenschaften im Juni dieses Jahres 18 Billionen Guaranies aufweisen, was einer Steigerung von 3,1% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht.

Das Kreditportfolio belief sich auf 13.561 Mio. Guaranies, womit im Juni ein Anstieg von 0,4%, im Semester von 0,8% und im Halbjahresvergleich von 5,6% zu verzeichnen war. Trotzdem ging die Auszahlung neuer Kredite in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 zurück.

Bei notleidenden Krediten, also solchen bei denen Ausfälle bei den Rückzahlungen zu verzeichnen sind, schwankte das Niveau in den letzten Monaten zwischen 8% und 9% und erreichte im April letzten Jahres seinen höchsten Stand (10,3%).

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Kooperativen verzeichnen einen deutlichen Einbruch

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Der Wert (Patrimonio netto) hat sich allerdings vergroessert. Werde der daraus schlau wer draus schlau wird.
    Mit anderen Worten der Wert der Kooperativen hat sich auch noch gesteigert. Na wenn da nicht kraeftig Posten zurechtgeschoben und Buecher frisiert werden…
    Amigos, Freunde, Guenstlinge, Zocker und Waehler hat man aber offensichtlich noch nicht vor die Tuer gesetzt da der Posten „gastos administrativos“ diese wiederspiegeln sollte. Ein paar kleine Angestellte durften wohl gehen – sonst besetzen die Maden noch immer ihren Platz an der Sonne. Das ganze Kooperativssystem laeuft in etwa so wie der Staatssektor – nur eben man zieht die Preise an beim Endverbraucher und setzt die Preise runter beim Kooperativsmitglied ohne dass jemand dagegen einen Massenprotest lostritt. Deswegen wurden die Strompreise in Deutschland nach der Privatisierung des Energiesektors auf einen Schlag etwa 3mal so teuer wie zur Zeit als Vater Staat noch alles regelte.
    Die Liquiditaet des Sektors ist allerdings um 14% gefallen – was nicht gerade viel ist. Eine Magerkur macht der Kooperativssektor noch lange nicht durch, wohl auch deswegen weil sie hauptsaechlich in der Lebensmittelproduktion unterwegs sind. Wenigstens produzieren sie „was reales“ wo dienstleistungsbasierte Wirtschaften wie die von D, AT und CH, fast nur Gefuehle, Pomp, Luxus, Hochnaesigkeit, Gelueste, Perversitaeten und ueberteuerte Sinnesfreuden vermitteln. Zumindest ist der paraguayische Kooperativssektor nicht „im horizontalen Gewerbe“ unterwegs, wie Dienstleistungsoekonomien. Das ist schon mal was positives obwohl man Lebensmittel auch gleich auskackt und diese auch nicht den Menschen in den Himmel hieven.
    Matthaeus 15 ff.
    „Das Herz des Menschen: Quelle der Verunreinigung
    → Mk 7,14-23; Gal 5,19-21
    10 Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! 11 Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.
    12 Da traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie das Wort hörten? 13 Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. 14 Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen.
    15 Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Erkläre uns dieses Gleichnis! 16 Jesus aber sprach: Seid denn auch ihr noch unverständig? 17 Begreift ihr noch nicht, daß alles, was zum Mund hineinkommt, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird? 18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 20 Das ist’s, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht.“
    Lebensmittel sind unwichtig denn diese gelangen in den Magen und werden dann ausgeschissen. Was aber ewiglich bleibt, das sind die Pfaffen und ihre Predigten die eben aus dem Mund kommen und davor aus dem reinen Herzen dieser Leute (je nachdem wie bibelfest sie sind).
    Das zeigt wieder ganz deutlich dass das Gesetz Mose veraltet ist.
    Was bedeutet denn dieses?: „Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. 14 Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen.“
    Um 1910 produzierten die Deutschen etwa 50% der Weltproduktion in D, AT und CH. Ab 1945 wars dann damit vorbei und sie waren ausgerissen wie eine Pflanze die nicht der himmlische Vater gepflanzt hat – wegen ihrer Gottlosigkeit. Die Herrschaft ging dann an die Amerikaner ueber weil die eben nicht blinde Blindenfuehrer waren und bis heute sind.
    Den Deutschen wurde die Herrschaft genommen aus Eigenverschulden nicht ihrer Herrschenden sondern wegen dem Volke selber. Das kann man sehr schoen hier im Wochenblatt an den Kommentares sehen was da im Volke abgelaufen ist.
    Wie um Himmels willen kann man auch Coronaleugnern, Esoterikern, Spinnern, Ufoisten, Heilkraeutlern, Oekofreaks und chronisch Gottlose Leute regieren lassen. Unmoeglich.
    Man sieht es ja nur allzuklar an den Mennoniten des Zentralen Chaco dass es da den Bach bergab geht in fast allen Gebieten welches hand in hand statistisch signifikant einherging mit der Zunahme der Gottlosigkeit und dem Pseudochristentum der Mennoniten.
    Regierungen sind immer noch „die Dienerin Gottes“ – deswegen darf man nicht den Marschallstab Gottlosen in die Hand druecken. Klar, als Christen verlieren wir letztendlich aber spaetestens beim 2. Wiederkommen Christi so geht die Herrschaft ueber an den Koenig der Koenige und seine „Reichserben“.
    Deswegen sind diese Coronaprotestler immer antibiblisch weil sie eben der Regierung „in die Speichen fallen“ und den Karren festfahren wollen. Ich meine, die Coronamaassnahmen der Regierungen weltweit sind ja richtig – die Blinden meinen nur besser sehen zu koennen und beschweren sich hernach wenn sie einmal an Corona sterben. Sie schieben dann den schwarzen Peter der Regierung zu.

    1. Keine Euro-Bonds solange ich lebe.
      Wir befinden uns gerade im Sommer der Entscheidungen. Gestern war wieder so ein Tag. Dann kommt der Herbst und dann kommt der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen.
      Merkel

  2. nachdem die coops immer mehr zu banken werden und deren machtgehabe übernehmen wirds mit denen eh bald vorbei sein wenn man für sein eigenes eld selbst fast schon einen nachweis der vderstorbenen grossmutter braucht. kontrolle um jeden preis bis sie in schieflage sind und kollabieren die coops, auch die devisen spannen beim wechseln sollten mal auf privvate wechselstuben angepasst werden damit mehr devisen reingespült werden

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