Lido Bar: Lösung gefunden

Asunción: Die Betreiber der Lido Bar bleiben in dem Gebäude vor dem Heldenpantheon, nachdem sie sich mit dem Vermieter auf einen neuen 5-Jahresvertrag einigen konnten.

Die Eigentümer der Lido Bar, eine Gruppe von ehemaligen Angestellten die von der deutschen Gründerfamilie Schultz die Leitung übernahmen, einigen sich mit den Eigentümern des Hauses, der Familie David-Bittar, auf eine Monatsmiete von 125 Millionen Guaranies. Bisher mussten sie 100 Millionen Guaranies pro Monat zahlen.

Zuvor war die Rede davon, dass man in das ehemalige Lokal von La Riojana umziehen werde, wozu es jedoch nicht mehr kommen wird.

Die Lido Bar wurde am 26. Juli 1953 von dem deutschen Ehepaar Heinrich und Elisabeth Schulz gegründet. Schulz soll SS-Soldat im zweiten Weltkrieg gewesen sein. Sie mieteten das Ecklokal in dem mehrstöckigem Haus, welches von Francisco David errichtet wurde.

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4 Kommentare zu “Lido Bar: Lösung gefunden

  1. Nun, die Familie Schulz aus Hamburg hatte hatte ganz offensichtlich nicht nur mit dem Ecklokal zu tun. Ich kannte noch persönlich den mehrere Jahre als Geschäftsführer dort wirkenden René Marchand, ein Baltendeutscher, geboren in Riga und als junger Bursch nach seiner englischen Gefangenschaft nach Argentinien ausgewandert, da im Gespräch war, man wolle die aus der Gefangenschaft zu entlassenen Baltendeutschen den Russen übergeben, da diese im Baltikum geboren sind und inzwischen russischisches Staatsgebiet sei, und damit seien diese Baltendeutschen automatisch Russen und dürfen jetzt nach Hause gehen. Aber das wollte ja von diesen Baltendeutschen niemand, denn noch nie in der Geschichte waren sie Russen und wollten auch keine werden. Sein französisch klingender Name stammt noch aus der Zeit der Umsiedlung von französischen Hugenotten ins Baltikum. Dieser gelernte Optikermeister, zog dann in den 50er Jahren von Buenos Aires um nach Asuncion, und wurde mir persönlich bekannt anf. der 80er Jahre, als er noch Geschäftsführer dieser Lino Bar war. Er war nach seinen Erzählungen täglich mit besagter Familie Schulz telefonisch in Verbindung, und sein Büro als Geschäftsführer hatte er im Dachgeschoß desselben Gebäude, wo im Sommer so richtig die Sonne draufbrannte und eine unerträgliche Hitze fabrizierte, so daß man es dort oben ohne AA schon gar nicht aushalten konnte. Laut diesem ehemaligen Geschäftsführer soll aber die Familie Schulz zu dieser Zeit noch die Hauseigentümerin gewesen sein. So kann es kaum anders sein, als daß nach dieser Zeit das Eigentum an diesem Gebäude erst auf die Familie David-Bittar übergegangen war.. Und die Familie Schulz muß dann ab dem Jahre 1953 das ganze Gebäude mietweise übernommen haben, nicht nur das Lokal im Erdgeschoss des Gebäudes, wie im obigen Artikel erzählt wird. Denn die Verwaltungsräume für diesen Bewirtschaftsbetrieb hatten ja ihren Platz im vierten Stock, unterm Dach juhe!! Der einzige Vorteil dieses glühend heißen Oberstübchen war aber, daß der Geschäftsführer bei unerwünschten Besuchern nur die AA auszuschalten brauchte (z.B. Inspektoren der Finanzverwaltung), und wenn sie da sich noch nicht zurückzogen, ihnen einen heißen Kaffee anzubieten.

  2. Wow, 125 Mio will man erstmal einnehmen um Miete pro Monat zu bezahlen. die Chefs und Angestellten wollen ja auch noch was, was verkaufen die in der Bar? Goldenes Bier oder alles mit Diamanten besetzt?

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