Kokainschmuggel: Im Visier der DEA

Asunción: Die Beschlagnahmung der sechs Container, voll mit Holzkohle und Kokain, war von langer Hand geplant. Eine Spezialeinheit der Nationalpolizei, die der DEA untersteht, überwachte die Beladung und wartete auf den richtigen Moment.

Die Unidad de Investigación Sensible (SIU), die Einheit für sensible Ermittlung, die auch auf Anordnung der US-amerikanischen DEA agiert, hatte Informationen bekommen, nach riesigen Beschlagnahmungen im Hafen von Antwerpen, Belgien, die auch schon von Christian Turrini aus Paraguay verschickt wurden. Als dieser während der Pandemie eine alte Firma reaktivierte und alle Holzkohlehersteller anrief, damit diese ihm all ihren Bestand in ein Lager in Mariano Roque Alonso schicken, begann eine minutiöse Überwachung. Jeder beladene Container, der in den Hafen geliefert wurde, überwachte man. Nach verspäteter Abfahrt wegen Low Water schritt man am letzten Montag ein, als die Fracht schon verladen war.

Der Anwalt Roberto Zapattini, der Turrini seit Montag vertritt, gab heute zu verstehen, dass er die Verteidigung niederlege und ein anderer Anwalt übernimmt, da sein Mandant nicht kooperationsbereit sei und somit er ihn nicht vertreten könne. Sein Nachfolger, der Turrini ab heute oder morgen vertritt, soll aus einer Kanzlei kommen, die sich auf die Verteidigung von Drogendealer spezialisiert.

Anscheinend ist Turrini ein Knotenpunkt in Paraguay und sicherlich auch verantwortlich für die Koordinierung aber sein Leben ist ebenso in Gefahr, da er Drogen im Wert von hunderten Millionen US-Dollar verloren hat und sicherlich die Finanziers der Fracht namentlich kennt. Die DEA wird demnach ein besonderes Interesse an ihm haben und sicherlich auch für einen Deal zugänglich sein.

Bisher wurden 2.331 kg bolivianisches Kokain im Hafen Terport in Villeta beschlagnahmt. Man geht jedoch von einer Gesamtmenge im Bereich von 3.500 kg aus, was erst nach Ende der Durchsuchung und Zählung mit Sicherheit gesagt werden kann.

Wochenblatt / Abc Color

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12 Kommentare zu “Kokainschmuggel: Im Visier der DEA

    1. Manni, wie jeder weiß, ist die DEA der größte Drogenring der Welt. Die Zöllner die das aufdeckten, dürften wohl nicht mehr am Arbeitsplatz sein, bzw. Container nur noch von außen reinigen. Einer holt das Zeug demnächst ab, oder lässt es abholen, damit es zum Zielort kommt, allerdings per Schiff wird schwierig bei dem Wasserstand momentan.

      1. Nicht die DEA sondern die CIA. Wenn die DEA aktiv werden will, schießt die CIA quer. Die CIA bringt in Massen Drogen aus Afghanistan, dem „Goldenen Dreieck“ usw. zu Camp Bondesteel im Kosovo, von wo sie nach Europa und Nordamerika weitergeleitet werden. Mit den „erwirtschafteten“ Geldern finanziert die CIA allerlei illegale Aktivitäten, für die offiziell keine Gelder zur Verfügung stehen.
        So berichten William F. Engdahl und andere Insider aus den USA

        1. ok war vielleicht umgedreht, auf jeden Fall gibt es hier eine Person, die diese Masse verschicken wollte, demnächst auslösen und verschicken wird. da sind wir sicher einer Meinung oder nicht?

        2. Tatsächlich muss man da kein krasser Insider sein, sonder einfach Mal in den Auslandseinsatz mit der tollen Bundeswehr 🙂

          Das Rohopium was allein vor meinen Augen 2015/2016 in amerikanische Helikopter geladen wurde, übersteigt jegliche Vorstellungskraft.

          1. Unter den Taliban kam der Opiumanbau in Afghanistan vollkommen zum Erliegen. Das benötigte aber dringend die amerikan. Pharmaindustrie, sodass seit dem amerikanischen Einfall ins Land dieser wie nie zuvor wieder aufgeblüht ist.

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    So quasi alle Clans und Politsippen Asuncions und anderer Staedte Paraguays duerften hauptberuflich im Drogengeschaeft taetig sein.
    Kein wunder dass die Parlamentarier mit „der Pennerschen“ nicht sehr mitbeten wollten wenn diese loslegte. Esbetet sich allerdings auch offensichtlich nicht allzugut mit den Hintermaennern des Drogengeschaefts. Deren Religioesitaet beschrankt sich wohl eher nur darauf den Zehnten dazulassen bei laufenden Kameras der Presse.
    Das zeigt wiederum dass Schweinereien vorliegen wenn der Mensch nicht mehr ein christlich Gebet ueber die Lippen bekommt. Der Umkehrschluss ist aber nicht zutreffend denn so mancher lauthals Beter ist innerlich ein Schweinehund.
    Das Ganze hat auch mit organisierter Religion zu tun wie dieser Mennonit genau weiss der selber in Lancaster County PA aufgwwachsen ist welches das Kernland der Amischen ist inden USA.
    3 Reasons Why I Will NEVER Have A Church Building – https://youtu.be/jsOKPvHlKzM
    Die meisten Kirchgaenger sind sowiesonur Gebaeudeglaeubig. Zudem lobt man in der Kurche ja mit Gottlosen Gott wenn diese Kirche seeker friendly ist und offen fuer alle Welt.
    Dieser Mennonit hat es begriffen (vorsicht bei seinen anderen Videos da er einigen Verschwoerungstheorien aufgesessen ist). Bryan Denlinger duerfte in etwa auf demsel ben kulturellen Niveau (Christliche Aufklaerung) sein wie die Mennoniten des Chaco denn er ist schon nicht im Alkoloniersystem aufgewachsen sondern 2. oder 3. Generation aufgeklaert.

    1. Kuno: christliches `Gebet? Denke doch an die gestrige Mittielung aus der Schweiz, derzufolöe eine freikirchliche schweizer Missionarin in Mali vier Jahre von Islamisten gefangen gehalten wurde. Jeden Tag hatte sie zu ihrem „Herrgott“ um Hilfe gefleht. Der „Herrgott“ sch..ss aber drauf. So wurde sie nun von den Islamisten ermordet. Vielleicht hat der „Herrgott“ die Christen nicht mehr lieb sondern zieht die Musels vor.

  2. Das die US Geheimdienste die grössten Drogendealer weltweit sind und direkt dem US Deep state dienen ist hinlänglich bekannt. Eine Spezialitaet ist es dabei die Saerge gefallener US Soldaten mit Drogen zu füllen, wenn diese in die USA zurück kehren, da diese niemand öffnen darf da der Leichzustand top secret ist. Hier kann es durchaus sein, das ein paraguayischer Mitbewerber zunächst mit einem Deal gelockt und dann aus dem Weg geräumt wird.
    Das ein Anwalt das Mandat wegen fehlender Zusammenarbeit nieder legt heisst im Klartext in der Regel das ihm nicht genug Geld geboten wurde. Die Ware Kokain wird sicherlich ihren Weg fortsetzen und keinesfalls vernichtet werden, nur das ein paraguayischer Amigo zwar die Kosten vorgestreckt hat und aber nichts mehr daran verdient…..

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