Lugo: “Mir ist egal was die Leute sagen“

Der Ex-Präsident Fernando Lugo und Senator versucht die Massen zu polarisieren und dass scheint ihm zu gelingen. „Mir ist es egal was die Leute sagen. Ich kümmere nicht darum, was andere denken“, sagte er.

Mittlerweile werden im Hintergrund Debatten in der Frente Guasu aber auch der Colorado Partei geführt, wie eine mögliche Wiederwahl vonstattengehen könnte. Reporter fragten Lugo, wie denn es möglich sei, dass sogar ein “Band“ zwischen den Colorados und ihm angedacht werde.

Er antwortete verärgert und sagte, ein Dialog sei weder auszuschließen noch zu bestätigen. „Es ist doch vollkommen egal, was die Leute oder jemand anders sagt. Ich denke nur an das, was für mich wichtig ist“, sagte der Senator.

Alles entscheiden dürfte der Oberste Gerichtshof. Gibt er einer Wiederwahl von Lugo statt, würde Cartes sechs Monate vor der Amtsperiode wohl zurücktreten umso auch wieder kandidieren zu können.

Fernando Lugo bekräftigte mehrmals, die Rückkehr als Präsident der Republik suchen zu wollen. „Die Menschen sehnen sich nach meiner Rückkehr. Wenn jemand 60% Popularität in Paraguay hat wer will ihn dann überhaupt noch herausfordern“, erklärte Lugo.

Die Angelegenheit dürfte sicherlich weiter ein heiß umkämpftes Thema werden, zumindest nach den Feier- und Ferientagen. Eines ist sicher, die Bevölkerung liebäugelt mit Lugo. Andererseits werden die Colorados versuchen, jegliche Fehler zu vermeiden, die zu der einmaligen Wahlniederlage im Jahr 2008 führten.

Quelle: ABC Color

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7 Kommentare zu “Lugo: “Mir ist egal was die Leute sagen“

  1. Genau diese Haltung des Ex-Präsidenten und Bischofs der Katholischen Kirche ist es, was am Glauben Zweifelnde, Suchende und Atheisten an vielen „Christen“ und den Kirchen abstößt. Dieser Ex-Bischof gab sich als „Christ“ aus, als Hirte seiner Gemeinde – daran darf im Nachhinein mehr gezweifelt werden. Vielmehr erhärtet sich der Verdacht, daß er nur auf den eigenen Vorteil aus ist, („… ich denke nur an das, was für mich wichtig ist.“) den Glauben und die Gläubigen für eigene Zwecke mißbrauchte und gläubige Christen in die Irre führte. Dieser „Wendehals-Katholik“ ist das genau Gegenteil des Bischofes von Concepcion. Ich hoffe sehr, daß die hier „bekennenden Atheisten“ diesen Kommentar nicht schon wieder zum Anlaß nehmen als dumpfe Spötter aufzutreten, sondern sich sachlich und anständig im Ton mit dem Thema auseinander setzen.

  2. Die geballte Linke Faust Gruß der Kommunisten. Denkt an Venezuela ein Reiches Land am Abgrund und Bürgerkrieg dank dieses Roten Gesindel. Das Endet nicht gut für Paraguay ,Kommunisten scheren sich wirklich nicht drum was Andere Denken ihre verdrehte Weltanschauung ist das Einzigste was sie Interessiert und dabei schrecken sie vor Mord und Folter nicht zurück wie in Venezuela.Korea,China,Cuba Simbabwe und damals im Ostblock.Er ist auch indirekt Beschützer der EPP denkt daran was die Mutter von Cecilia Cuba einst sagte..

    1. Nicht zu vergessen, die Unterstützung aus Venezuela für Lugo. Es ist bekannt, daß aus Venezuela (damals unter Chavez) ganze Flugzeugladungen mit Waffen heimlich nach PY gebracht wurden. Daß Chavez ,auf Bitte von Lugo, das paraguayische Militär aufforderte zugunsten von Lugo intervenieren, nachdem man ihn in einem völlig demokratischen Akt (offene Abstimmung im Senat) das Vertrauen entzog. Und wer heute behauptet, Lugo hätte als Präsident für das Volk viel gutes getan, möge dies doch bitte einmal konkret aufzählen. Ich kann mich zumindest an NICHTS dergleichen erinnern. Daß ein Mann wie Lugo überhaupt Zulauf bekommen kann, hängt mit dem unverschämten Ungleichgewicht des Landbesitzes zwischen Volk und wenigen Reichen und der grassierenden Korruption zusammen. Wenn dieses Problem nicht gelöst wird, werden die Lugos immer wieder kommen – man kann es in gewisser Weise verstehen.

      1. Lugo hat nichts Gutes getan? Doch, er hat viele Kinderlein gemacht und damit seinen Beitrag zur“Entwicklung“ des Landes geleistet.

  3. es ist schon erstaunlich, dass die Kritiker Lugos nun schon wieder aus allen Ecken gekrochen kommen. Haben sie denn ein so schwaches Gedächtnis? Sie waren es doch, die die Wahl von Cartes als den Anbruch einer neuen Ära in Paraguay ansahen. Sie waren es, die glaubten, dass der Reichtum von Cartes dazu führen könnte, dass er sein Volk nicht wieder bestehlen würde. Was aber ist denn daraus geworden? Estancien gekauft, Fernsehanstalten gekauft und vieles, vieles andere mehr. Die eigene Machtposition gestärkt und das Volk weiter verarmen lassen. Die EPP ungeschoren gelassen, so dass deren Terror von Tag zu Tag schlimmer wird. Aber sie gehen ja inzwischen hauptsächlich auf Zuwanderer los. Das ist ja nicht schlimm,. weil die ohnehin reich sind und bei zunehmender Verarmung der breiten Massen der Bevölkerung gerne als Buhmänner gehandelt werden. Ja, solche Terroristen sind eine gute Sache. Man kann damit von den eigenen Diebereien ablenken. Die Machteliten in Paraguay werden niemals den Hals voll bekommen wie überall. Sie werden erst gestoppt werden können, wenn ihre Hälse an Stricken an den Laternenpfählen hängen. Die Gier aber ist so groß, dass sie das einfach nicht sehen wollen und da unterscheiden sie sich von den Eliten in anderen Ländern in keiner Weise. Lugo wird sicher wieder antreten können. Aber auch diesmal ohne Parlamentsmehrheit. Er wird das schon deshalb dürfen, weil Cartes ebenfalls wieder kandidieren will. Wenn aber der Rücktritt eines Präsidenten dazu führt, dass er erneut kandidieren kann, dann ist die Verfassung des Landes ad absurdum geführt. das aber ist dem Machtmenschen Cartes völlig egal.

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