Medien fordern Franco auf gegen den Schmuggel zu agieren

Asunción: Nachdem Präsident Franco letzte Woche den Hafen und Grenzübergang Itá Enramada besuchte und nationalen Tomatenproduzenten versprach, den Schmuggel nicht nur einzudämmen sondern einzufrieren, machte der Fernsehsender Telefuturo die Probe aufs Exempel, die Unglaubliches zu Tage brachte.

Die Uniformierten des Zolls sowie der Technischen Eingreiftruppe gegen Schmuggel (Detave) die letzte Woche Franco begleiteten haben keineswegs etwas von den Versprechungen umgesetzt. Nur ein einziges von 12 vorhandenen Booten der Institution war auf dem Paraguay-Fluss zu finden und wurde als Mautposten positioniert und genutzt, um von den Schmugglern pro Boot 100.000 Guaranies abzukassieren.

Die Summen, die da tagtäglich zusammenkommen müssen natürlich nach oben weitergeleitet werden, wo die Personen sitzen, die der Öffentlichkeit erklären wie schwer es ist, ohne ausreichende Infrastruktur, diesen Kampf zu führen.

Mit diesem Personal kann man gar nichts mehr anfangen außer fristlos kündigen. Es sei denn, man wünscht keine Änderung.

Zum Ende des Jahres kommen täglich Waren für rund 100.000 Euro in dem Bereich aus Argentinien. Die Verlagerung von Puerto Falcon auf Itá Enramada ergab sich aus einer früheren Fernsehaufzeichnung. Die Produkte jedoch sind immer noch die gleichen: Speiseöl, Bier und Sekt.

Woran wenige tagtäglich verdienen, leiden unzählige andere Mitbürger deren Arbeitsplätze nicht zu halten sind.

Mit diesem medialen Weckruf wird Federico Franco Gómez aufgefordert seine Versprechung einzuhalten und den morgendlichen Schmuggel von Clorinda, Argentinien, bis zu den Märkten Asuncións und San Lorenzos zu unterbinden.

(Wochenblatt / Abc)

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9 Kommentare zu “Medien fordern Franco auf gegen den Schmuggel zu agieren

  1. der Fisch stinkt immer vom Kopf her, also Franco ganz schnell oben die Koepfe abhacken….!!! und dann auch den verfaulten Schwanz weghauen!!

  2. Wir als deutsche Schnäppchenjäger müssen über den Schmuggel froh sein, da wir ansonsten für viele Produkte mehr zahlen müssten. Der Fisch mag stinken wo er will, wichtig ist, dass wir Konsumenten günstig einkaufen können. Wir wollen uns doch nicht in die eigenen Finger schneiden. Also macht das Franco schon richtig. Gratulation auch dem Zoll, dass er diesbezüglich Nachsicht zeigt!

    1. Ich verstehe Asuncioner nicht mehr!!
      Sie widersprechen sich laufend, da schlisse ich den Worten von erich an.
      Einerseits wollen Sie 10% von den Einkommen am Staat abgeben,
      andererseits wollen sie dem Land Geld wegnehmen,
      durch kauf von Schmuggelwaren.
      Was der Lohn von den Zollbeamten betrifft, kommen sie mit 2,6 mil im Monat durch?
      Und können noch ein grosses Auto fahren?
      Also ich habe monatlich Autokosten von rund 1.5 mil pro Monat.
      Wie leben Sie?

      1. @ Hans Py

        lieber Namensvetter, man kann den Asuncioner nicht verstehen, weil er nur provozieren will. Damit macht er leider jede interessante Diskusion kaputt. Viele von den
        „alten Hasen“, die hier kommentiert haben sind vermutlich deshalb schon von der Bildfläche verschwunden.
        Schade, schade………es wird langweilig, die Kommentare
        zu lesen.

  3. Schließe mich den Worten von Gamsbart an.

    Nicht alle sind Schnäppchenjäger, stell doch eine Sammelbüchse auf Asuncioner, wir helfen dir gerne.

  4. Immer dieser Muell von Asuncioner… wollte der nicht vor ein paar Wochen nichts mehr Schreiben ?? Das waere wohl fuer alle eine Freude, die Kommentare nicht mehr zu lesen….

  5. Last doch den Asuncioner so wie er ist . Die Meinungsvielfalt ist doch das „Salz in der Suppe“ . Jemand der Tag ein Tag aus , neue Ideen entwickelt um unseren Alltag hier in Paraguay zu “ versüßen “ sollte nicht so niedergemacht werden.