Menschenhandel mit Frauen aus Paraguay

Die Polizei aus Spanien, Frankreich und Paraguay konnten eine internationale Organisation ausheben, die südamerikanische Frauen zur sexuellen Ausbeutung nach Frankreich und Spanien einschleuste.

Vierzehn Personen wurden verhaftet, sieben Frauen in Pamplona (Spanien) konnten befreit werden, weitere in Nantes (Frankreich). Die Operation leitete Europol. Aus Ermittlerkreisen gab man bekannt, die Aktion “ist ein Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit“, nachdem Agenten aus verschiedenen Staaten zusammenarbeiteten und eine kriminelle Organisation zerstörten.

Laut den Ermittlern seien vor allem Frauen aus Paraguay mit falschen Versprechungen gefangen genommen worden und wurden dann nach Europa geschleust. Dort wären sie in der spanischen Stadt Pamplona und in den Regionen Frankreichs wie Nantes und La Roche-Sur-Yon zur Prostitution gezwungen wurden. Einige Mitglieder der Organisation sind in Ciudad del Este angesiedelt gewesen. Dort wurden die Frauen mit falschen Versprechungen angeworben. Sie sollten in Spanien einen Job als Masseusen oder in Supermärkten aufnehmen, die Reise dorthin wurde ihnen bezahlt.

Sie flogen von Asunción aus nach Sao Paulo und dann weiter nach Paris. Dann arbeiteten sie als Prostituierte in Nantes, andere flogen nach Madrid. Ihnen wurden die Schulden ihrer Reise eröffnet und wie sie diese zu bezahlen hätten. In Spanien verhaftete die Polizei neun Tatverdächtige, in Frankreich drei weitere und in Paraguay auch zwei Mitglieder der Organisation.

Quelle: Hoy.com.py

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