Menschenunwürdige Zustände beklagt

Asunción: Das Nationale Sekretariat für Rechte von Menschen mit Behinderungen (Senadis) sollte eigentlich zur Unterstützung von Invaliden eintreten. Das Gegenteil ist der Fall, Angestellte machten sich sogar lustig in dem folgenden Fall.

Selva Fernández war gezwungen ihren 30 Jahre alten Sohn mit motorischen Behinderungen zu tragen, weil von dem Amt Senadis weder eine Trage noch ein Rollstuhl zur Verfügung stand. Fernéndez berichtete weiter, man habe sich sogar lustig über sie gemacht.

Der Vater von dem behinderten Sohn ging in Rente. Zu diesem Zweck musste Fernández mit ihrem Sohn zum Amt Senadis um Dokumente auszufüllen. Jedoch war die Überraschung groß, als die Beamten der Behörde eine mangelnde Sensibilität an den Tag legten. Keiner half der Mutter und ihrem behinderten Sohn in das Gebäude der Senadis zu kommen. „Es ist sehr traurig. Mithilfe einem Freund brachten wir meinen Sohn in das Amt“, sagte Fernández.

Sie bedauerte zudem, dass der Direktor von der Senadis, Diego Samaniego, für ihre Beschwerde über das Verhalten nur gespottet habe.

Samaniego wehrte sich gegen die Vorwürfe. Er sagte, dass jeder Bürger selbst Maßnahmen ergreifen muss wenn er mit Behinderten unterwegs sei. Dazu zählen auch geeignete Fortbewegungsmittel. Was das Fehlen von Tragen oder Rollstühlen anbelangt erklärte der Direktor, dass es solche Hilfsmittel im Amt nicht gebe weil das Senadis ein Ort der Rehabilitation sei.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Menschenunwürdige Zustände beklagt

  1. Man geht arbeiten um Geld zu verdienen, ausser den Deutschen und einige andere wenige Nordlichter zumindest, machen das alle so. Diese Ausnahmen arbeiten um die Welt zu retten also sprich zu finanzieren.

    Ein Beispiel aus einem anderen südamerikanischen Land: Man muss dort alle 2 Jahre die Cedula verlängern, was einen Behördengang notwendig macht. Das x stöckige gebäude ist klar eingeteilt wie immer. Die wirklich wichtigen brauchen es gar nicht, das nationale Fussvolk im Erdgeschoss bzw. im 1. Stock. Dann noch einiges Bla Bla im 2., 3. 4. Stock.
    Die Verlängerung der Berechtigung zum Zahen äh, der Cedula für Gringos ist dann im 5. Stock. Es gibt 2 Aufzüge von denen nur einer funktioniert und auf den bewegt sich Gringo zu. Er wird natürlich aufgehalten und belehrt, dass dieser Aufzug nur für Angestellte da ist. Der andere ist der Gringo Aufzug.
    Fazit: Zumeist sind es ja Pensionisten, die mit ihrer Pension auswandern und gerade diese sind eben nicht mehr so gut im Treppensteigen. Daher also eine Begleitperson oder jemanden mit Vollmacht beauftragen? Nein, nur persönlich.

    Solche Beispiele finden sich Tausende auf der ganzen Welt. Hinweis: Die Ausnahme ist Deutschland, da ist das Gebäude sicher umgekehrt angeordnet!

    Es hängt alleine von der Lobby ab. Hier fällt aber auf, dass verhältnismässig der weisse Steuerzahler, die kleinste, ich würde sagen eine nicht existente hat.

  2. Wohl dem der keine Behinderung hat.Wer mit Menschen so umgeht gehört nicht in diesen Amt.
    Sofort alle beteiligten entlassen!

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