Mord in Friesland: Die Grausamkeit, mit der einer der Entführten getötet wurde, ist verdächtig

Colonia Friesland: Die Brutalität, mit der der paraguayische Vorarbeiter Rolando Díaz getötet wurde, wird zu einem Schlüsselelement bei den Ermittlungen zu der Entführung und den anschließenden Morden.

Die Polizei führte gestern einen Großeinsatz im Gebiet Itacurubí del Rosario durch, in dem am vergangenen Montag der deutsche Viehzüchter Helmut Ediger Friesen (75), der paraguayische Vorarbeiter Rolando Díaz (24) und der brasilianische Landarbeiter Odair Dos Santos Filho (36) hingerichtet wurden.

Der Stiefsohn des letzteren, der brasilianische Arbeiter Eder Cordeiro Machado (18), war der einzige Überlebende der vier Entführten, da er weglief, als sie begannen, die anderen zu töten.

Der stellvertretende Kommandant Gilberto Fleitas leitete das große Polizeiaufgebot, das in der Gegend um die Estancia Ediger zwischen den Ortsteilen Bola Kua und Mboi Kua im Distrikt Itacurubí del Rosario eingesetzt wurde.

Außerdem waren Beamte der Polizeidirektion San Pedro und der Direktion für Ermittlungen sowie der Direktion für Entführungsbekämpfung, organisierte Kriminalität und Mord, die wiederum der Direktion für die Untersuchung strafbarer Handlungen untersteht, anwesend.

Die uniformierten Beamten fanden tatsächlich den Bereich an dem Wilmar Ediger Janzen (49), Sohn des Opfers, die rund 2 Milliarden Guaranies Lösegeld hinterließ, aber letztlich nicht ausreichte, um seinen Vater Helmut und die beiden anderen Geiseln lebend zurückzubekommen.

Der Zahlungsort befindet sich 650 Meter vom zentralen Teil der Estancia Ediger entfernt, am Eingang zu einem 1.350 Hektar großen Grundstück.

Das Lager, in dem die Opfer gefangen gehalten, und der Ort der drei Männer erschossen wurden, fand man mitten im Busch, 950 Meter von der Farm entfernt.

Auffallend ist, dass der paraguayische Vorarbeiter Rolando Díaz als erster starb. Vor den Augen seines Arbeitgebers, dem Deutschen Helmut Ediger Friesen, wurde ihm die Kehle durchgeschnitten, als eine Art Warnung vor dem, was ihn erwartete, wenn seine Familie nicht zahlte.

Der Paraguayer war mit Handschellen gefesselt, als ihm ein Stich ins Herz versetzt und die Kehle durchgeschnitten wurde, obwohl er auch gefoltert wurde. Die beiden anderen Geiseln wurden nur mit je einem Kopfschuss getötet.

Die ungewöhnliche Grausamkeit, mit der sie gegen den getöteten Vorarbeiter vorgingen, ist nun ein Schlüsselelement bei der Untersuchung des Falles, da sie einige der Verbindungen erklären könnten, die das Opfer wahrscheinlich mit den Tätern des Dreifachmordes hatte und deren Identifizierung den Angaben zufolge bereits weit fortgeschritten ist.

Rolandos Vater, Gildo González, der in der Calle 6.000 Ex Marengo lebt, etwa 10 Kilometer von der überfallenen Ranch entfernt, forderte Gerechtigkeit und beklagte die Grausamkeit gegen seinen Sohn und die anderen Opfer.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Mord in Friesland: Die Grausamkeit, mit der einer der Entführten getötet wurde, ist verdächtig

  1. Hier toppen die Taeter die Grausamkeit des Mordes an von Bredow und seiner Tochter.
    Seit den Corona Restriktionen Abdos in 2020 hat die kriminelle Energie und Brutalität auch ausserhalb der Politik extrem zugenommen. Es fallen wohl immer mehr jedliche Hemmungen??

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  2. Hier toppen die Taeter die Grausamkeit des Mordes an von Bredow und seiner Tochter.
    Seit den Corona Restriktionen Abdos in 2020 hat die kriminelle Energie und Brutalität auch ausserhalb der Politik extrem zugenommen. Es fallen wohl immer mehr jedliche Hemmungen?? Mal sehen wer der Opferfamilie nun grinsend ein Kaufangebot fuer Ihre Granja unterbreitet??

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    1. Toppen ist etwas übertrieben. Die Tat an Von Bredows war schon sehr grausam. Das ist das Resultat einer nicht ernst zu nehmenden Vorschulpolizei, schlecht ausgerüstet, abzüglich Pistole und Trillerpfeife gar nicht. Die konsekutive Weiterbildung nach der Vorschule für Polizisten beschränkt sich auf Korruption. Wahrscheinlich nicht alle. Nicht immer. Aber immer öfters.

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