Müllverbrennung: Das erste Mal ohne Folgen, aber dann folgt eine Geldstrafe

Villarrica: Ingenieur Alejandro Ocampos ist der neue Leiter des Umweltsekretariats der Hauptstadt von Guairá. Er erwähnte gegenüber Radio Guairá AM, dass er bereits einige Beschwerden über illegale Verbrennungen erhalten habe, in denen er sich für eine Lösung für die Bürger einsetze.

Die Beschwerden beziehen sich in der Regel auf das Verbrennen von Müll und Grasland, erklärte Ocampos. In diesem Sinne forderte er die Bürger auf, beim Sekretariat Anzeigen mit den notwendigen Daten der für die Verbrennung verantwortlichen Person einzureichen, damit die Beamten den Fall bearbeiten und eine Lösung finden können. Er stellte klar, dass Beschwerden auch anonym eingereicht werden können.

In Bezug auf die Müllverbrennung erklärte er, dass sie per Verordnung wie eine Ordnungswidrigkeit behandelt und auch dokumentiert werde, aber erst, wenn es erneut zu einer Anzeige käme, werde man vor Gericht auf die entsprechende Geldstrafe bestehen.

Wochenblatt / Radio Guairá AM

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3 Kommentare zu “Müllverbrennung: Das erste Mal ohne Folgen, aber dann folgt eine Geldstrafe

  1. Bis heute war es so, dass bei illegaler Müllverbrennung eine Buße von 8 Millionen Gs fällig war. Aber was ist schon illegale Müllverbrennung hierzulande? Vielleicht den Müll vor dem Häuschen der Munispalidades abzufackeln? So blöd ist nun auch wieder niemand und macht das entweder hinter dem Haus oder aufm unbebauten Grundstück nebenan, macht mal’s Wagenfenster runter, lockert den Gepäckträger vom Moto oder lauft scheinheilig pfeifend durch die Landschaft. Wie Hansguckindieluft schreiben würde: “Bleibt locker Leute”. Wie ich schreiben würde: “Boah, ab morgen wird kein Müll mehr abgefackelt”. Phänomenal, wie die Oficiales hierzulande es wissen und können die Probleme zu lösen. Nun wird der PY-Ingenieur in seinem Burro warten bis jemand, der den Müll abzufackeln pflegt, seinen Nachbarn, der den Müll abzufackeln pflegt, anzeigt. Phänomenal-v2.0.

  2. Schwätzer! Er soll sich erstmal darum kümmern, dass die Müllabfuhr, die man ja schließlich auch bezahlt, auch tatsächlich regelmäßig kommt! Und dann sollte er sich mal die Frage stellen, was die Haushalte mit dem ihrem Müll machen, die die Müllabfuhr nicht bezahlen. Den schmeißen die nämlich einfach irgendwo in die Botanik, wenn sie ihn nicht verbrennen und darum muss sich dann der kümmern, dem diese Botanik gerade gehört.
    Es müssen endlich alle Haushalte in das System eingebunden werden, damit das aufhört.

  3. Der Witz ist ja, dass die wenigsten von uns eine TV-Studio-Kamera noch ein Laboratorium besitzen. Ich jedenfalls nicht.
    Ergo nimmst in der Nacht so ein kleines Lichtchen auf die Kamera auf, mit der ich mich dann beschweren gehen kann. Okay, einer meiner Nachbarn stellt nur den Abfallsack in sein Hinterhof, der dann von seinen Hühner auseinander gefözzelt wird. Das habe ich schon auf meine Smartphone-Kamera aufgenommen. Der hätte aber wenig freude, wenn er mich auf der Leiter erwischt, wie ich in sein Hinterhof filme. Okay, andere sind so schlau und bedecken ihren Müll mit dem Immergrün Paraguays. Was will ich da selbs bei Tage filmen. Okay, habe schon Leute gesehen, die mit dem Abfallsack über die Straße laufen. Aber beim Fahren darf ich nicht filmen.
    Fazit: Was will man ohne sehr gute Kamera, die auch bei Nacht aus einer gewissen Entfernung noch etwas einfängt außer ein Kerzenlicht filmen? Das war nur Grünzeugs wird er sich verteidigen. Geruchsproben auch keine Vorhanden.
    Ne, sorry, der Herr Ingenieur müsste mit einem Team von Chemielaboranten die Millionen Häufchen Asche analysieren.
    Einfacher ginge es, einfach jedes Haus besitzt ein Porta Basura und bezahlt. So einfach wäre das.
    Schlussendlich wird der Herr Ingeniur schätzen, dass fast gar keine Anzeigen eingegangen sei, demnach diejenigen Haushalte, bei denen kein Müll abgeholt wird, halt keinen Müll produzieren. Ist ja auch alles logisch hier.

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