Nicht immer Freund und Helfer

Colonia Mbarukuya: Insgesamt drei Personen, davon zwei Kinder fuhren vergangenen Nacht auf einem Motorrad, als sie frontal von einem Geländewagen gerammt wurden.

Auf Höhe von km 230 der Ruta III nahe Yasy Cañy, im Departement Canindeyú, stieß Unteroffizier Joaquín Morel (36), am Steuer eines Toyota Hilux, frontal mit dem Motorrad zusammen. Alle drei Personen darauf verstarben, der Fahrer, Gabriel Irala (23), sowie seine zwei Kinder.

Der Polizist wurde wegen seinen Wunden ins Krankenhaus nach Curuguaty gebracht. Die genauen Umstände des Unfalles sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Motorrad des Opfers, meine Taiga 150 CC ist vollkommen zerstört, was die Kraft aufzeigt, die bei dem Unfall frei wurde.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Nicht immer Freund und Helfer

  1. Ist auch schon passiert, dass in Monkeylandia so ein ständig grinsender Alleskönner mit zwei Kinder, drei iTelefone und zwei Daumen hoch auf dem Motorrad für zwei Personen mir den Weg abschneidet. Normalerweise ist noch ein Säugling, Oma mit dem Einkauf und fünf Hūhnerkäfige umgeschnallt drauf. Dafür gibt’s noch eine Leuchtboje, Badeschlappen, jedoch fehlt Hirn, Helm und Erziehung, mal vom Feuerchen-machen-können und Leere-Bier-Bücks-Tūrmchen-bauen-Könnens abgesehen.

  2. Auf welcher Straßenseite (Fahrtrichtung) bewegte sich das Motorrad?
    Hatte es eine vorschriftsmäßige Beleuchtung?
    Ich habe hier schon zuviel erlebt, um an eine vom WB suggerierte Vorverurteilung (s. Überschrift des Artikels) zu glauben.

  3. Naja, eigentlich wäre es ja verboten, auf einem für maximal zwei erwachsene Personen zugelassenes Möfi noch zwei Kinder draufsitzen zu lassen. Naja, eigentlich, aber eigentlich stört das hierzulande niemanden. Solange nichts passiert. Selbst wenn der Lenker überlebt hätte, wäre er nach hiesiger Logik schon genug betraft gewesen.
    Nun gut, kann natürlich sein, dass das Möfi von Oberschlau-Papa und seinen zwei Kindern vom Wagen übersehen und abgeschossen wurde. Da will ich gar nicht dem Oberschlau-Papa irgend eine Schuld in die Badeschlappen schieben. Das wäre dann eindeutig die Schuld des Automobilisten.
    Nun, noch besser. Was könnte hiesig Kindergartenpolizei unternehmen, um das herauszufinden? Ja, richtig, so wie das die loco Europäos machen. So richtig mit Maßband, Kreide, hochwertige Kamera und was es sonst noch dazu braucht. Könnte man ja anhand von Bremsspuren vielleicht noch die Geschwindigkeiten schätzen. Die Momentangeschwindigkeit darf aber beim Aufprall keinesfalls 10 km/h übersteigen, sonst wird das mit dem Schätzen schwierig. Außer es sind zwei Polizisten vor Ort, dann darf es auch mal 20 km/h gewesen sein, um das noch zu differenzieren.
    Könnte man sogar die Glühbirne – falls vorhanden – nach USA, JP, DE oder Burkina Faso ins Labor schicken: Unter einem Mikroskop könnte dort anhand des Metallgitters des Wolfram-Drahtes sogar erkennen, ob sie zum Zeitpunkt des Aufpralls geleuchtet hat.
    Nun, am besten, hiesig Kindergartenpolizei ist mit einer Pistole und einem privaten iTelefönchen ausgerüstet. Und, ähm, nun ja, vielleicht noch einen Kugelschreiber, einer hohlen Hand zur Entgegennahme von gespendeter Rittersport, die grünen mit 100.000 Nüssen und einem Finger, um den Teerere anzurühren.
    Aber ganz schlau wie man hierzulande ist: Vielleicht gibt es ja ein paar Zeugen: Rehe, Eichhörnchen und Eisbären. Vielleicht haben die ja was gesehen.
    Am eigentlichsten ist hiesig Polizei eigentlich für gar nichts zuständig. Außer natürlich, wenn so einer bei frischer Tat beim Raubüberfall auf eine Bank mit einer Tüte Kugelschreiber erwischt wird. Aber sonst?
    Gut, vielleicht wird, falls er aufgegriffen werden kann, der Wagenlenker noch ein Wort dazu sagen. Jetzt wo die anderen Beteiligten – außer Rehe, Eichhörnchen und Eisbären – nichts mehr sagen können.
    Also falls aufgegriffen, dann hat er noch genügend Zeit sich seine Vorstellung vom Tathergang zu stricken.
    Dann steht Aussage gegen Aussage – Wagenlenker gegen Rehe, Eichhörnchen und Eisbären.
    Da bin ich also gespannt, welcher Pullover hiesig Kindergartenjustiz mehr gefällt. Wahrscheinlich derjenige, der noch eingenähte Taschen gefüllt mit Rittersport aufweist.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.