Nur mit deutscher Hilfe geht es weiter

Wieder einmal bringt das Zuckerrohr viele Landwirte in Not. Vor allem die Schließung der Fabrik Iturbe vor drei Jahren führte zu prekären Situationen in dem Sektor. Deutschland hilft nun weiter.

Coopeduc Ltda unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit den Gemeinden Iturbe, Borja und San Salvador, Departement Guairá. Der deutsche Genossenschaft- und Raiffeisenverband (DGRV) unterstützt das Vorhaben. Adolfo Balbuena, Manager von Coopeduc, sagte, das Projekt sei dazu da, die Krise in der Region zu lindern, die durch die Schließung der Zuckerrohrfabrik Iturbe entstanden sei.

„Wir haben mit der DGRV einen Plan entwickelt, damit die Menschen in der Region alternative Einnahmequellen bekommen. Nun beginnen die Landwirte mit dem Anbau von Bohnen oder schwenken in den Bereich der Viehzucht um“, sagte Balbuena. In der ersten Stufe des Projekts würden in etwa 100 Familien in den drei Gemeinden profitieren.

Mirna Lovatti, Präsidentin im Verwaltungsrat von Coopeduc, erklärte weiter, dank der finanziellen Disziplin von der Genossenschaft könne es weiter voran gehen. „Während andere jammern machen wir neue Bereiche auf. Die Landwirtschaft in Iturbe, San Salvador und Borja wird reaktiviert, aber in anderen Sektoren. Die drei Gemeinden sind am härtesten von der Schließung der Zuckerrohrfabrik Iturbe betroffen“, erklärte Lovatti.

Das Zuckerrohr, eine Haupteinnahmequelle der Bauern in den vergangenen Jahren, verschwindet mehr und mehr in Guairá. Mittlerweile nimmt die Yerba wieder einen größeren Bereich bei der Anpflanzung in der Zone ein.

Quelle: La Nación

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