Ohne Furcht und Tadel

Yuty: Ein Deutschbrasilianer rettete eine Anakonda vor dem Tod. Die mehr als zwei Meter lange Schlange lag in der Mitte einer Straße. Keiner der verängstigten Passanten traute sich, sie zu entfernen, um weiterfahren zu können.

Emilio Renger aber hatte keine Angst und rettete das Tier, als er auf dem Weg von Yegros nach Yuty, Departement Caazapá, unterwegs war und auf den Vorfall aufmerksam wurde.

„Ich hatte keine Furcht vor dem Tier, denn Priorität war, die Schlange zu retten. Ich wollte nicht, dass sie überfahren wird und stirbt“, sagte Renger.

Er ist Deutschbrasilianer, lebt aber schon Jahrzehnte in Paraguay. „Ich habe das Land gerne aber sorge mich auch um alle Tiere“, sagte Renger. Er besitzt Reisfelder in der Zone von Yuty und ist es gewohnt, jeden Tag Schlangen oder alle anderen Arten von Wildtiere zu begegnen. „Ich versuche immer sicherzustellen, dass alle Kreaturen keinen Schaden erleiden“, erklärte Renger.

Nachdem der Deutschbrasilianer die Anakonda von der Straße rettete, setzte er sie in einer Lagune wieder aus.

Wochenblatt / Ultima Hora / Mas Encarnación

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1 Kommentar zu “Ohne Furcht und Tadel

  1. Hut ab, da mache ich doch lieber einen Bogen drumherum. Möchte auch gar nicht heraus finden, ob ich nur Glück hatte oder die Schlange wirklich so gut sehen konnte um mich nicht für eine Maus zu halten.

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