Osterfeiertage mit 43 Toten

Asunción: Wie die Pressestelle der Nationalpolizei heute Morgen mitteilte verstarben bei Unfällen und anderen unnatürlichen Ursachen insgesamt 43 Menschen im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag.

Insgesamt waren davon 19 Verkehrsunfälle mit 12 involvierten Motorradfahrern. Auf Platz zwei mit 12 Opfern liegen Tötungsdelikte, gefolgt von Suizid mit weiteren sechs Fällen. Ebenso wurden zwei Ertrunkene in Flüssen und einer in einem Kraftstofftank gefunden.

Der Tag mit den meisten Toten war der vergangene Donnerstag mit 13 Opfern, gefolgt vom Freitag und Samstag mit 11. Am gestrigen Sonntag wurden 8 Opfer registriert. Am Karfreitag überwogen die Verkehrsunfälle während am Karsamstag die Tötungsdelikte Hauptgrund für ein vorzeitiges Ableben waren.

Andererseits wurden an den Feiertagen auch 141 Personen vorübergehend festgenommen während 98 weitere per Haftbefehl gesucht wurden.

Darüber hinaus zog die Straßenpolizei erneut 171 angetrunkene Fahrzeugfahrer aus dem Straßenverkehr.

(Wochenblatt / Abc / Policia Caminera)

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4 Kommentare zu “Osterfeiertage mit 43 Toten

  1. Mal eine ernstgemeinte Frage: Wieso ist die Selbstmordrate hier im Land so extrem hoch?
    – sind es Arme, die verzweifeln
    – geschwängerte Kinder
    – Liebeskummer

    Vielleicht kennt ja einer die Gründe…

    1. Hallo Heiko,
      die Selbstmordrate ist hier in Paraguay nicht übermäßig hoch.
      In Deutschland sind es bei 80 Mio Einwohner ca. 10.000 Menschen im Jahr.
      Auf Paraguay bezogen (6 Mio Einwohner) sind das 2 pro Tag.
      Also liegt der deutsche Durchschnitt über den paraguaischen Osterzahlen.

      http://www.welt.de/vermischtes/article1295691/Selbstmordrate-in-Deutschland-geht-zurueck.html

      1. Hast Recht miha, in Deutschland ist sie sogar wesentlich höher als hier. Aber das wird in dem ach so schönen Deutschland nicht so breitgetragen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. In Österreich ist sie sogar noch viel höher.

        1. Hallo Heiko,
          bei der Anzahl der Unfälle sieht es auch so aus. In den 60er und 70er gab es in D 21.000 Tote pro Jahr im Strassenverkehr. Und das in einem hochgelobten System. Übrigens hat D jahrelang eine weitere europäische Statistik angeführt. In D gab es, auf die Zahl der Einwohner bezogen, die meisten Unfälle mit Kindern und alten Menschen, weil sie in diesem System nicht zurecht kamen.
          Auch, wenn es einige Leser hier nicht erkennen: Hier wird mit mehr „Hirn“ gefahren als in D! Nicht alle, aber der Großteil.

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