Paraguay: “Drogenschmuggel bleibt straffrei, Liebe nicht“

Los Angeles: „Ich komme aus einem Land, wo Männer sehr präsent sind, wo Drogenhandel nicht geahndet wird, jedoch die Liebe (gleichgeschlechtlich)“, erklärte Filmproduzent Marcelo Martinessi gegenüber Deadline.

Der Spielfilmdebütant Marcelo Martinessi und die Schauspielerin Ana Brun präsentierten gestern „Die Erbinnen“ in Kalifornien in Vorbereitung auf den Oscar. Martinessi, der selbst homosexuell ist und einige Jahre abwechselnd in London und Asunción lebte, kann andere homosexuelle Paare verstehen, die in einem Land leben müssen, welches sich kaum weiterentwickelt in Hinblick auf dieses Thema. Während in Nachbarländern eine Art Akzeptanz festzustellen ist, werden in Paraguay Senatorinnen laut und beschimpfen die Schauspieler im Kongress, als diese einen Preis empfangen sollten.

Los Angeles, ein Ort an dem Homosexualität quasi kein Thema ist, über welches man zu ausführlich redet ist der nächste Ort auf der Vorstellungsreise von “Die Erbinnen“, Film, der schon einen silbernen Bären bei der Berlinale in Berlin holte sowie die Goya und Ariel Preise in Spanien und Mexiko.

Der paraguayische Film ist einer von 97 Filmen der sich Hoffnung auf eine Oscar Auszeichnung macht, in diesem Film der beste Film (nicht in Englisch). Die Hollywood Akademie wird am 22. Januar die fünf Filme nominieren, die in die engere Auswahl kommen und sich Chancen für die Preisverleihung am 24. Februar 2019 ausrechnen können.

Wochenblatt / Deadline

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16 Kommentare zu “Paraguay: “Drogenschmuggel bleibt straffrei, Liebe nicht“

  1. Habe mir das Video auf der Quelle angesehen und muss sagen, dass die Sorgen und Nöte Homosexueller in Paraguay ganz anders dadurch bewusst gemacht werden, als wenn dies ein ausländischer Botschafter über Twitter macht. Oder wenn so eine quietschbunte Parade Halbnackter veranstaltet wird.
    Ich hab den Film nicht gesehen, aber eventuell könnte das der wichtigste Film Paraguays werden, der vielleicht ein leichtes Umdenken bewirken kann. Allerdings weiss ich nicht, ob den Film viele Paraguayer gesehen haben.
    Es ist wirklich so, dass Homosexuelle, vor allem homosexuelle Männer, absolut nicht akzeptiert werden und sogar beschimpft werden (P*to), wenn der Verdacht aufkommt. Outings kommen niemals vor, weil in allen Familien dies als Schande wahrgenommen wird. Undenkbar für Väter und Mütter einen schwulen Sohn zu haben, sodass diese im Geheimen ihre Liebe praktizieren müssen. Viele haben eine Alibi-Frau.

    Der Vergleich des Regisseurs trifft es auf den Punkt.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Neues Testament
    1. Korinther 11,14 Oder lehrt euch nicht schon die Natur, daß es für einen Mann eine Unehre ist, langes Haar zu tragen?
    Lange Haare sind nicht christlich fuer den Mann.
    Markus 10,6 Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau erschaffen.
    Homosexualitaet ist in NT verboten kommt also nicht in frage fuer Christen.
    Genauso lehrt uns die Natur dass ein Rinderbulle nie den Viehzuechter danach fragt ob er eine Kuh ist sondern beide Bulle und Kuh bleiben in ihrer Rolle. Sogar die Natur zeigt uns was geht und was nicht denn diese ist ja von Gott geschaffen.

    Altes Testament (Wille Gottes und ist ein Schatten auf Christus. Ausser Kraft gesetz aber nicht annulliert)
    3. Mose 15,18 Und wenn ein Mann bei einer Frau liegt und ihm der Same entgeht, so sollen sie sich im Wasser baden, und sie werden unrein sein bis zum Abend.
    3. Mose 15,33 und über die, welche an ihrer Unreinheit leidet, und über solche, die einen Ausfluß haben, es sei ein Mann oder eine Frau, und über einen Mann, der bei einer Unreinen liegt.
    3. Mose 18,22 Du sollst bei keinem Mann liegen, wie man bei einer Frau liegt, denn das ist ein Greuel.
    3. Mose 19,20 Wenn ein Mann bei einer Frau liegt und ihr beiwohnt, und sie ist eine Dienstmagd und einem Mann verlobt, doch nicht losgekauft, und die Freiheit ist ihr nicht geschenkt, so soll eine Bestrafung stattfinden, aber sie sollen nicht sterben; denn sie ist nicht frei gewesen.
    >>Kommentar: erstaunlich genug war es damals geringer Bestraft das verlobte Dienstmaedchen zu schwaengern. Der freie Patron muss ein Opfer darbringen und die verlobte Dienstmagd muss wohl etwas ausgepeitscht werden als Strafe. Also die physische Naehe hat damals auch schon Liaisonen bewirkt zwischen Patron und Angestellte/Sekretaerin. Im Neuen Testament wird diese Regelung aber sehr verschaerft wo sowas dann komplett verboten ist und als Ehebruch klassifiziert wird. Wir muessen bedenken dass im AT beide, der Patron und die Magd nicht den Heiligen Geist besassen, wo aber im NT man davon ausgeht dass der Heilige Geist praesent ist unter Glaeubigen und daher sowas nie vorkommen darf.<<
    3. Mose 20,13 Wenn ein Mann bei einem Mann liegt, als würde er bei einer Frau liegen, so haben sie beide einen Greuel begangen, und sie sollen unbedingt getötet werden; ihr Blut sei auf ihnen!
    3. Mose 20,18 Wenn ein Mann bei einer Frau liegt zur Zeit ihres Unwohlseins und ihre Scham entblößt und ihre Quelle aufdeckt, während sie die Quelle ihres Blutes entblößt, so sollen beide ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes!
    5. Mose 22,22 Wenn jemand ertappt wird, daß er bei einer verheirateten Frau liegt, so sollen beide zusammen sterben, der Mann, der bei der Frau gelegen hat, und die Frau. So sollst du das Böse aus Israel ausrotten.

    1. „1. Korinther 11,14 Oder lehrt euch nicht schon die Natur, daß es für einen Mann eine Unehre ist, langes Haar zu tragen?“
      Dann war Jesus unehrenhaft.
      Lassen Sie dieses „Buch aller Bücher“ doch Fachleute kommentieren!

      1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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        In Bildern wird Jesus als Langhaarig abgebildet. Bedenk dass es damals noch keine Kameras und Internet gab, zu deiner Information.
        Das zeigt wiederum wie das Bild Jesu vom Teufel versucht wird zu verfaelschen.
        Jesus trug nicht lange Haare „wie bei einer Frau“. Klar rasierten sie sich nicht die Koepfe wie die Punks oder liessen sich Irokesenschnitte wachsen, sondern der Mann trug moderates bis kurzes Haar (wie eben die Bibel es vorschreibt. Paulus soll eine Glatze gehabt haben).
        https://www.irishtimes.com/culture/books/what-did-jesus-really-look-like-as-a-jew-in-1st-century-judaea-1.3385334
        >>So can we imagine Jesus appropriately in terms of the evidence of the 1st century? I have wondered about the fact that Jews were known in antiquity as a “nation of philosophers” (Josephus, Apion 1:179). Was that partly because of their appearance? A male “philosopher” in antiquity was thought to have shortish hair and a rough beard. The idea is that such men did not bother to visit barbers very often, as they were concentrating on more important things. But their hair would not have been very long. The acceptable style in the Roman world was to be clean shaven and short-haired. As Paul says in his letter to the Corinthian church, “Does not even nature tell you that for a man to have long hair is dishonourable to him?” (1 Cor. 11:14). The only exception to that for Jews was if you undertook a Nazirite vow (Numbers 6:1-21; Acts 21:24). For this vow, you let your hair grow, and didn’t drink wine, among other things. John the Baptist was a lifelong Nazirite, dedicated by his parents to God, as the Gospel of Luke indicates (Luke 1:15), but Jesus was not, because he is often found drinking wine (Matt. 11:19).

        There are indeed portrayals of Jewish men with the “philosopher” look on Roman coins issued by the emperors Vespasian and Titus. These show captive Jewish fighters (partially stripped), after they revolted against Rome in the years 66-70 AD. It would be reasonable to think then that at least some Jewish men in Judaea looked like this, even if there is stereotyping.
        Jewish men with the “philosopher” look are portrayed on Roman coins issued by the emperors Vespasian, such as these, and Titus. { Photograph: Classical Numismatic Group / Wikimedia Creative Commons Jewish men with the “philosopher” look are portrayed on Roman coins issued by the emperors Vespasian, such as these, and Titus. Photograph: Classical Numismatic Group / Wikimedia Creative Commons }
        As for Jesus’s body, I’ve consulted experts on ancient skeletons in Israel. What I have learnt is that Judaeans of this time were closest biologically to Iraqi Jews of the contemporary world. In terms of a colour palette then, think dark-brown to black hair, deep brown eyes, olive-brown skin. Jesus would have been a man of Middle Eastern appearance. In terms of height, an average man of this time stood 166 cm (5 ft 5 in) tall.<<

    2. Klare Auffoderungen zur Ausgrenzung UND Mord!
      Das nennt sich dann christlicher Glaube!
      Aber über die Muslime sich aufregen.
      Wobei bei genauer Betrachung gefragt werden muss, wer hat bei wem abgeschrieben? Der Koran aus der Bibel oder umgekehrt?
      Beiden Machwerken kann man entnehmen, dass keine Menschenrechte vorhanden sind.
      Überwiegend Aufforderung zu Mord, Rache, Totschlag und Unterdrückung/Ausrottung der Andersdenkenden.
      Schrecklich.
      Es wird Zeit, dass die sog. Ungläubigen die Gläubigen, die immer für Verfolgung und Mord standen und stehen, den Garaus machen.
      Es ist genug!

      1. Nur zur Klarstellung: 1.) Die Bibel gab es schon, bevor überhaupt jemand an Allah bzw. den Islam dachte. Mohammed kupferte seine eigene Lehre aus dem Alten Testament ab, darum auch die vielen Gleichungen zwischen Altem Testament und dem Koran. Der Koran besteht aus zweit Teilen. Im ersten Teil wird tatsächlich von der Liebe gesprochen und davon, anderen Menschen kein Leid zuzufügen. Nachdem es Mohammed nicht gelang die Juden und die Christen hinter sich zu scharen, kehrt sich seine Einstellung in Haß und Gewalt gegenüber diesen und allen anderen Ungläubigen um. So schrieb er den Koran weiter (zweiter Teil) und genau in diesem zweiten Teil bezeichnet er Juden, Christen und Ungläubige u.a. als „Hunde und Schweine, die nichts anders als den Tod verdient haben“. Da der Koran für jeden Muslime als das „Heilige Buch“ gilt, das niemals verändert werden kann, sind die Regeln des Koran bis zum heutigen Tag voll gültig und dürfen nicht einmal angezweifelt werden, bei härtesten Strafen bis hin zum Todesurteil. Die Gut- und Naivmenschen wollen das einfach nicht begreifen und wachen erst dann auf, wenn es zu spät ist. Was Ihre Bemerkungen über die „Menschenrechte“ angeht, nur so viel: Die heutig gültigen Menschenrecht sind ein neuzeitlich Erfindung der Menschheit und gelten im Grund nur für die westlich, christlich geprägte Welt. Der Islam kennt diese Menschenrechte ausdrücklich NICHT AN sondern verweist ausschließlich auf den Koran bzw. die Scharia! Auch das begreifen die Naiv- und Gutmenschen unter Führerschaft Merkels nicht. Offensichtlich sind sie alle mit Blindheit, Taubheit und Dummheit geschlagen! Im Neuen Testament wird das Gesetz des Alten Testaments „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ usw. durch Jesus aufgehoben. Fortan gilt nur noch die Lehre von der Feindesliebe und der Vergebung. Im Koran gilt weiterhin die Lehre der Gewalt und Eroberung.

    3. Na bravo, in deinem Kommentar ist nicht einmal das Wort „Mennonit“ gefallen. Aber alles andere hättest auch weglassen können.

    4. Niederdornberg-Deppendorf - Bielefeld

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      Neues Testament
      1. Korinther 11,14 Oder lehrt euch nicht schon die Natur, daß es für einen Mann eine Unehre ist, langes Haar zu tragen?
      Lange Haare sind nicht christlich fuer den Mann.
      Ok, ok, der oder die Korinther meinen damit also Jesus sein ein unchristlicher und unehrenhafter Mann gewesen. Oder wie muss man der oder die Korinther interpretieren? Oder die Paragauyer hatten einfach noch nicht den Coiffeur erfunden?
      Aber die Keksverpackungen, die der Allmächtige erschafft hat, sind ja auch alles andere als christlich und ehrenhaft: Kaum willst eine aufmachen ist alles voller Krümel. Dafür aber hat der Allmächtige den vollkommenen Menschen erschaffen. Ist ja auch was.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    @Anton
    Dies sind die aeltesten Bilder von Jesus circa 232 AD in Dura Europos (heute Syrien).
    https://www.pinterest.de/wforwbiblecomic/dura-europos-200ad-synogue/
    Nirgends wird Jesus oder irgendein Jude mit langen Haaren dargestellt (nur die Nasiraeer trugen langes Haar weil sie es nicht schneiden durften. Siehe Simson).
    Alle haben in etwa die „normale“ Haartracht unserer heutigen Zeit (Soldatenschnitt). Spaeter asoziierte die Katholische Kirche Jesus zusehends mit Jupiter & Co. und so bekam er auf einmal langes Frauenhaar.
    Kurzes Haar war die Regel zu Jesu Zeit.

  4. Drogendelikte werden nicht verfolgt oder geahndet ,na da liegt dieser Heini aber nicht richtig. Im Wochenblatt steht mehr als genug darüber wer oder was unter den Neuen Präsidenten verhaftet wurde.Mein Standpunkt zu Homosexuellen ist auch bekannt darum spare ich mir das.

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    @Asgard
    In der Bibel fallen Drogen unter „Pharmakeia“, was leider als „Zauberei“ in der Schlachter 2000 uebersetzt wird.
    Alle Bewusstseinsveraendernde Substanzen inklusive Tabak und Alkohol. Natuerlich Drogen.
    Galater 5 V 19 (>>deutsch<>19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; 21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. <<
    19Φανερὰ (Evident) δέ (now) ἐστιν (are) τὰ (the) ἔργα (works) τῆς (of the) σαρκός (flesh), ἅτινά (which) ἐστιν (are) πορνεία (sexual immorality), ἀκαθαρσία (impurity), ἀσέλγεια (sensuality), 20εἰδωλολατρία (idolatry), φαρμακεία (sorcery), ἔχθραι (enmities), ἔρις (strife), ζῆλος (jealousy), θυμοί (outbursts of anger), ἐριθεῖαι (contentions), διχοστασίαι (dissensions), αἱρέσεις (factions), 21φθόνοι (envyings), μέθαι (drunkennesses), κῶμοι (carousing), καὶ (and) τὰ (things) ὅμοια (like) τούτοις (these), ἃ (as to which) προλέγω (I forewarn) ὑμῖν (you), καθὼς (even as) προεῖπον (I warned before), ὅτι (that) οἱ (those) τὰ (such) τοιαῦτα (things) πράσσοντες (doing), βασιλείαν (kingdom) Θεοῦ (God’s) οὐ (not) κληρονομήσουσιν (will inherit).

  6. Was regt man auf,das wider der Natur!
    Sie sollen unter seines gleichen bleiben, die Klappe halten und andere nicht belästigen.
    Las den Koran sein wie er will,richtige gläubige Muslime wissen schon wie mit den zu verfahren ist,
    Pfui Deibel !!!

  7. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen, sagt Jesus. Wollen wir eines Tages nicht die angeschmierten sein. Vorsicht!

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