Paraguayerin mit 300 g Kokain in ihrer Vagina verhaftet

Foz de Iguazú: Eine 24-jährige Paraguayerin wollte vom Flughafen der Stadt über São Paulo nach Valencia, Spanien fliegen. Sie hatte 87 Kokainkapseln im Körper sowie 300 Gramm der Droge in ihrer Vagina.

Die geständige Frau, deren Identität von den brasilianischen Behörden nicht bekanntgegeben wurde, hätte 4.000 Euro für den Transport erhalten, wenn alles geklappt hätte. Demnach besteht weiterhin die Gefahr, dass so genannte “Mulas“ Drogen im Körper versteckt nach Europa schleusen.

Die 87 Kapseln aus ihrem Verdauungstrakt sowie die 300 g aus ihrer Vagina könnten etwa 1 kg erreichen, was in Europa zwischen 80.000 – 90.000 Euro Wert ist. Die Frau wurde nach dem Anfangsverdacht ins Stadtkrankenhaus gebracht, wo man die Drogen mit einem 3D-Scanner fand. Die Füllung ihrer Vagina überraschte niemand. Sie wurde verhaftet.

Der Grenzübertritt aus Paraguay nach Brasilien gestaltet sich als einfach, da kaum einer kontrolliert, weder Ausweise noch Gepäck. Eine solche Untersuchung wäre in Paraguay unmöglich, da es an den geeigneten Gerätschaften fehlt. Im Bestfall schlagen Drogenhunde an, die werden jedoch meistens nur über das Gepäckband geschickt, um die Koffer ausschnüffeln.

“Bodypacking“, das Schmuggeln von Suchtgift im Körper, wird den Kurieren von Drogenorganisationen in Südamerika in “Schulen“ beigebracht. Auf Flughäfen werden im Schnitt alle jede Woche ein Bodypacker festgenommen.

Fingerlinge sind gefüllte Kondome, die gut verpackt und verklebt werden. Sie sollen eine mehrstündige Reise im Flugzeug von Südamerika nach Europa überstehen. Platzen sie, ist das für den Bodypacker tödlich.

Schützen können sich Bodypacker vor diesem Ernstfall nicht. Dennoch verhalten sie sich auf der Reise extrem vorsichtig. “Die Bodypacker haben natürlich ein Interesse daran, dass sie nicht vorzeitig, also vor Ankunft im Zielland, auf die Toilette müssen“, erklärt Felix Weingartner, Dienstchef Flughafen-Spezialabteilung bei der Kantonspolizei Zürich. “Das bedeutet, dass sie während der Reise nichts trinken und ganz wenig essen“.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Paraguayerin mit 300 g Kokain in ihrer Vagina verhaftet

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Ueber Radio ZP30 kam diese Story heute auch.
    Nur da wurde zusaetzlich gesagt dass die modernen Scanner der brasilianischen Polizei diesen Fund ermoeglichten und dass diese „Dame“ von Beruf Anwaeltin ist in Paraguay.
    Weiter war diese anwaltsmaessige Transporteurin sofort gestaendig und behauptete bei ankunft in Spanien fuer diesen Transport 4000 Euro bezahlt zu bekommen fuer diese „Dienstleistung“.
    Es scheint rentabler Drogenkuli zu sein als als Anwalt in Paraguay Klienten abzuzocken.

  2. Dumm gelaufen.Bodyscaner sind weit verbreitet.
    Das verwundert nicht so sehr das die Frau erwischt wurde.Die Beamten/das Kontrollpersonal erkennt bestimmte Merkmale/Auffälligkeiten am verhalten der Reisenden.
    Selbst wenn nicht jeder Durchleuchtet wird,dieser Reisende dann garantiert.
    Mitlerer weile erkennen die Scaner auch Stoffe,Chemiekalien.
    Als Bodypacker/Muli versuchen sich viele in der Hoffnung auf das schnelle Geld,genauso schnell sitzen sie lange Zeit ein.
    Nebenbei jeder normale Reisende,der ein Implanat hat,Künstliche Gelenke,Titan-Wirbel,Platten usw. Sollte doch den Implantatpass mit Führen.Sie werden weniger Probleme haben..

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Reply

      Na ich weiss nicht – im wahrsten und jedem Sinne des Wortes.
      Wenn ich mir sollte bei der Veterinaria eine Tuete Sulphurpulver von 500 Gramm kaufen dann muesste ich schon sehr breitbeinig gehen wenn ich mich fortbewegen sollte. Und das ausserhalb der leiblichen Huelle.
      Da muss wirklich die wirtschaftlichen Not oder das schnelle Geld einen bustaeblich „geraumen“ Ansporn geben um seine Reproduktionsorgane dermassen zu beanspruchen.
      Ich nehme an wenn ich solche Leute einen Job geben wuerde als Krauthackerin auf dem Felde, so wuerde man nur muede und mitleidsvoll angelaechelt werden wo solches eherenvolle Jobangebot noch als Beleidigung angesehen wuerde. Wirklich arbeiten – ne danke.

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