Pipelinebau zum Atlantik geplant

Asunción/Paranaguá: Mit einer privaten Investition von 3 bis 4 Milliarden US-Dollar sowie der schon gegebenen Zustimmung von Paraguays und Brasiliens Regierung soll ein Pipelineprojekt innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden, wodurch Kraftstoffe vom brasilianischen Hafen Paranaguá über Foz de Ygauzú und Ciudad del Este nach Asunción gelangen und in entgegengesetzte Richtung Alkohol, der zukünftig verstärkt durch Zuckerrohranbau gewonnen werden soll.

Die Vorteile des teuren Projekts sind, dass man Transportkosten die mit kleinen Barkassen entstehen (Buenos Aires – Asunción 68 US-Dollar pro m³ Diesel) umgeht. Mit der Pipeline kann die vierfache Menge von Erdölderivaten transportiert werden im Vergleich zu Schiffen, jedoch viel billiger. Zudem umgeht man Beeinträchtigungen wie Trockenheit oder Streiks sowie die Abnutzung der Transportmittel.

Vor kurzem gab Italien Paraguay 17.000 ha Land in der Provinz San Pedro zurück, welches zwar bewohnt aber auch zum Bepflanzen geeignet ist. Auf diesem wie auch auf anderen Grundstücken soll Zuckerrohr in großem Maße angepflanzt  und weiterverarbeitet werden.

Einer der größten Investoren des Projekts ist Eliseo Curvo, Chef des brasilianischen Unternehmens Poliductos Integrados SA.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Pipelinebau zum Atlantik geplant

  1. Zwischen „PLANEN“ und „AUSFÜHREN“ liegt oft ein grosser und schwerer Weg. Die paar Kilometer Wasserleitung die vom Rio Paraguay in den Chaco gelegt werden soll ist auch bereits seit mehr als 10 Jahren in PLANUNG!

    Wenn die Brasilianer die treibenden Kräfte sind, dann könnte daraus etwas werden.

    Allerdings gibt es wirtschaftliche Interessen von einflussreichen Paraguayern, die gegen ein solches Projekt sind und das könnte einen Bau verhindern.

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