Polizisten und Campesinos leisteten sich feindliche Auseinandersetzung

General Resquín: Polizeibeamte und Bauern der Nationalen Bauernföderation (FNC) trafen am gestrigen Morgen feindlich aufeinander als eine Pestizid-Sprühaktion auf einem Sojafeld durch Polizeischutz durchgeführt werden sollte. Der brasilianische Eigentümer Evaldo Araujo forderte diesen an, da Bauern ihn vor Gewalttaten warnten, wenn er dies zulässt. Die rund 200 Bauern versuchten einen Traktor des Brasilianers abzufackeln. Die Polizei, einzig allein für die Aktion an der Provinzgrenze zwischen San Pedro und Canindeyú anfordert, musste durch Steinwürfe der Bauern zwei Verletzte registrieren wie auch sechs Bauern die mit Tränengas zu kämpfen hatten.

Die 200 Bauern halten an ihrer Haltung fest, die Sprühaktion nicht zuzulassen. Mit einer breitflächigen Präsenz destabilisieren sie die meist zentral versammelten Polizeimannschaften. Das besagte Grundstück ist Teil eines anderen Grundstückes, welches unter der Regierung von Ex Präsident Luis Ángel González Macchi enteignet und den Bauern zur Verfügung gestellt wurde.

(Wochenblatt / La Nación)

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5 Kommentare zu “Polizisten und Campesinos leisteten sich feindliche Auseinandersetzung

  1. Das sich die Bauern hier gegen die Brasilianer Umweltverbrecher wehren ist gut.Brunnen hier auf dem Land sind ,da wo Soja Felder sind vergiftet,Trinkwasser kommt wenn es dann kommt von Coposana ist das aber auch nicht da muss der Landarbeiter das Gift trinken und sich mit Waschen. Das hat Missbildungen von Neugeborenen zur folge. Also ich kann es gut verstehen das die Menschen das nicht wollen.

    1. Asgard980
      Ich kann die nur empfehlen den Kommentar von Hans zu lesen ! Besser kann es nicht gesagt werden . Genau so ist es !
      Auch ich lebe schon lange in Ackerbaugebieten , und bis heute habe ich keine Missbildungen gesehen , nur schon zig links gelesen , die davon berichten . Theoretisch duerfte es gar keine Sojaanbauer mehr geben , denn die muessten ja schon laengs alle gestorben sein !!

  2. Also rein technisch die Pestizide richtig dosiert dürfte das Grundwasser nicht kontaminiert sein. Möglicherweise schüttet
    man auch unbesorgt die Pestizidrückstände irgendwo achtlos hin.

  3. Und was denkt Ihr mit was spritzen die sogenannten „Bauern“ ihre Felder wohl mit Koelnischwasser? Nein! Es sind genau die selben Gifte wo sie bei ihren Brunnen mischen wie die wo der Brasilianer versprueht.
    Der einzige Unterschied ist, dass der Brasilianer weiss wie die Gifthaltigen Leergefaesse zu entsorgen und die „Bauern “ die Leergefaesse als Trinkwassergefaesse verwenden. Sollte jemand mit so einem Gefaess sich vergiften ist natuerlich und logisch die Spritzerei vom Brasilianer schuld.
    Ich weiss von was ich rede, ich lebe in so einem Gebiet!!

  4. na klar, die Bauern sind schuld. Sie benutzen so gewaltige Mengen an Pestiziden (für die sie vermutlich gar kein Geld haben) und kippen die Reste (weil das Zeug ohnehin nichts kostet) in ihre Brunnen. Danach beschweren sie sich über die Professionellen, die, weil das Zeug so teuer ist, sehr sorgsam und umweltschonend damit umgehen. Manchmal versprühen die ihr Gift sogar mit Flugzeugen und sorgen so für einen zielgenauen Einsatz. Dabei werden auch die Häuser der Bauern überflogen und ebenfalls mit bespritzt. Das ist doch nett, denn so können die wieder einiges an Pestiziden einsparen. Warum also regen die sich denn schon wieder mal auf? So ein bisschen Gift auf Wohnung und Wohnumgebung und im eigenen Brunnen fällt doch eindeutig unter den Begriff „Kollateralschaden“. Das weltweit jedes Jahr durch den Einsatz von Pestiziden die Ackerflächen um 1% zurück gehen, interessiert ohnehin erst, wenn die Schreiberlinge dieses Forums nichts mehr zu Essen haben. Vorher ist alles noch in bester Ordnung und die Bauerntölpel sind die Bösen. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/30/studie-ackerland-weltweit-durch-pestizide-zerstoert-hungersnoete-drohen/
    Bin mal gespannt, wann hier erstmals der Einsatz des Militärs gegen die Bauern gefordert wird.

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