Projektvorstellung für Frachtflughafen im Chaco

Asunción: Die technische Koordinierungskommission „Projekt Flughafen Mariscal Estigarribia“, die privaten Ursprung hat, stellt heute der Regierung den Plan zur Errichtung eines Frachtflughafens im zentralen Chaco vor.

Wie von der Organisation schon mitgeteilte besteht ernsthaftes Interesse von einigen Unternehmen in das Projekt zu investieren. Die Architektin Hedy Aquino erklärt, dass der Flugplatz von Mariscal Estigarribia mit seiner Landebahn von 3.500 m als Frachtumschlagsplatz bestens geeignet sei.

Wenn der Vorschlag in der Regierung auf fruchtbaren Boden trifft, was durchaus denkbar ist, könnte das Projekt weiter ausgebaut werden, um es danach umzusetzen.

Trotz der Absicht möglichst bald das Projekt umzusetzen soll selbst bei besten Vorrausetzungen erst in fünf Jahren der Betrieb aufgenommen werden. Die Gesamtinvestition beträgt 360 Millionen US-Dollar, wovon 60% für die erste Etappe benötigt werden. Die interessierten Investoren kommen aus Argentinien und Spanien.

Als Warenumschlagsplatz wäre der zentrale Chaco bestens geeignet. Neben seiner Lage, umringt von 24 Millionen Südamerikanern in angrenzenden Gebieten ist auch das Klima ganzjährig gut.

Eine Personenbeförderungssparte ist ebenso denkbar jedoch ist diese Absicht zweitrangig. Falls jedoch dieses sich konkretisieren sollte, könnten von da aus zu den Endflugzielen kleinere Flugzeuge eingesetzt werden, was bei den Fluglinien zu Ersparnissen führt.

(Wochenblatt / La Nación)

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1 Kommentar zu “Projektvorstellung für Frachtflughafen im Chaco

  1. Aha: Frachtdrehkreuz, mit billigen Arbeitskräften und keinen Lärmvorschriften. Jetzt macht der Plan Sinn. Aber arme Unternehmen, die sollten eine heftige Kostenrate für Coimas einplanen.

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