Regen führt zur Arbeitslosigkeit im Chaco

Puerto Casado: Die Bewohner aus Puerto Casado im Chaco sind verzweifelt. Tagelange Regenfälle setzen sie einer prekären Situation aus, die zu einer Arbeitslosigkeit und weiteren Problemen führt.

Aufgrund dessen führten Bewohner aus der Stadt im Chaco Demonstrationen durch und fordern das Einschreiten von Behörden.

Angela Domínguez, einer der Teilnehmerin auf der Protestkundgebung, sagte, dass viele Familien verzweifelt seien, weil es durch die ständigen Regenfälle keine Arbeitsmöglichkeiten mehr gebe.

Im Allgemeinen widmen sich die Menschen in Puerto Casado der Gewinnung von Quebracho-Holz und der Holzkohleherstellung. Sie können jedoch mehrere Tage lang nicht in die umliegenden Gebiete der Stadt gehen, weil sich dort viel Wasser angesammelt hat.

„Wir brauchen die dringende Lieferung von Nahrungsmittel vom Nationalen Notstandssekretariat (SEN) für Familien in der Gemeinde, einschließlich der indigenen Bevölkerung“, sagte die Frau.

Die Bürgermeisterin Judhit Ferreira teilte mit, dass es in der Region keine Industrie gebe, die sichere Arbeitsplätze schaffen könne und nur Gelegenheit-Jobs wie die vorher genannten verfügbar seien.

„Wir brauchen dringend das SEN, um die Familien des Distrikts unterstützen zu können, weil das Regenwasser mehrere Wochen nicht abfließen kann, bevor es dann wieder möglich ist zu arbeiten“, sagte Ferreira.

Die Abgeordnete Marlene Ocampos (ANR) bat ihre Kollegen darum, den Notstand im Departement zu erklären, weil die jetzige prekäre Situation viele Familien in der Region beeinflusse und in die Armut führe.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Regen führt zur Arbeitslosigkeit im Chaco

  1. „Im Allgemeinen widmen sich die Menschen in Puerto Casado der Gewinnung von Quebracho-Holz und der Holzkohleherstellung“
    Für diese Menschen tritt der richtige Notstand erst dann ein, wenn der letzte Quebracho gefällt ist.
    Wollen die dann Jubilation?
    Paraguays Wirtschaft ist auf Sand gebaut. Hier fordert jeder und keiner denkt darüber nach wie das bezahlt werden soll.

  2. es ist eigentlich egal wer sich um was widmet, der lange regen hat nicht nur bei den Indios, Paraguayern oder Ausländern zur Situation geführt das eben fast KEINER arbeiten konnte. Selbst hier bei mir war die Situation prekär bei den Paraguayern und die haben mehr möglichkeiten nur wenn man in einer Woche gerade mal 1 tag arbeiten kann dann bleibt nicht viel über. das generelle problem ist das die Paraguayer eben keine Rücklagen bilden, selbst Indios schaffen das teilweise, wir Ausländer vom grossteil her auch. Aber der paraguayer gibt halt 100mil aus wenn er 100mil hat, wenn er 500mil hat obwohl er nur 100mil braucht gibt er trotzdem 500mil aus, also es bleibt NULL über und wenns mal regnet dann hat man halt NULL in der Tasche

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