Rezept: Chupín de Pescado (Fischtopf)

Zutaten (Die Menge reicht für 6-8 Personen als Hauptgericht)

  • 1,5 kg Fisch in Scheiben
  • 250 g gehackte Zwiebeln
  • 750 g Kartoffeln in Scheiben mit 0,5 cm Dicke
  • 350 g Tomaten in Würfeln ohne Haut
  • 1 Bund Petersilie
  • Je ½ Paprika gelb, grün und rot
  • 2 Lorbeerblätter (1 zerkleinert, 1 ganzes)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Oregano, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Tasse Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • Etwas Sojasoße
  • Olivenöl, Butter
  • ¾ Tasse Kondensmilch oder Sahne

Zunächst alle Gemüsezutaten in kleine Würfelchen schneiden und die Zwiebeln im Öl in einer Pfanne glasig dünsten. Dann die Paprikastücke hinzufügen. Nach einigen Minuten die Tomaten dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken und weitere 10 Minuten ziehen lassen. Die Brühe hinzugeben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach vom Feuer nehmen.
In einer anderen, tieferen, Pfanne die Fischstücke mit Butter anbraten und mit Muskatnuss würzen.

Auf den Fisch die rohen Kartoffeln legen und würzen. Darüber das angedünstete Gemüse mit der Brühe aus der anderen Pfanne geben und mit Petersilie bestreuen. Die Pfanne mit einem Deckel schließen und weiterköcheln lassen. Wenn die Kartof­feln gar sind, die Sahne bzw. die Kondensmilch vorsichtig so verteilen, dass die Flüs­sig­keit bis auf den Pfannenboden gelangt. Alles weitere 5 Minuten kochen lassen und den Herd ausschalten. 15 Minuten ziehen lassen, damit der Saft einziehen kann.

Da Paraguay keinen Meereszugang hat, wird in der Küche wenig Fisch verwendet. Der Fisch, der zubereitet wird, ist daher normalerweise Fluss­fisch. Sie können für dieses Gericht aber jeden Süßwasserfisch nehmen, der Ihnen schmeckt und wenig Gräten hat.

Entnommen aus dem Buch Kochbuch Paraguay: Landestypische Rezepte und Hintergrundinformationen.

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3 Kommentare zu “Rezept: Chupín de Pescado (Fischtopf)

    1. Surubi ist für so etwas sicher der bevorzugte Fisch aber, wie im Artikel schon steht, schmeckt das auch mit jedem anderen filitierbaren Fisch, aber auch mit Hühnchen. 🙂

      Oft wird aber mit Kokosmilch anstatt der Kondensmilch oder der Sahne gekocht. Auch die Brühe ist dann eher ein Fischfond, gewonnen aus den Gräten und Kopf des Fisches. Wirklich lecker das.

      LG

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