Richter sollen ihre Mission erfüllen

Ob nun kirchlicher Würdenträger Forderungen stellen können, die weltliche Ordnungshüter erfüllen können sei dahingestellt. Zumindest dürfte der Tadel gehört werden. Vor allem die ideologische Kolonisierung war auch ein Thema an alle Bürger.

Die paraguayische Bischofskonferenz (CEP) gab in einer Erklärung bekannt, dass die Richter in Paraguay standhaft “zu Gott und der einheimischen Verfassung“ sein sollen um so die notorische Unsicherheit und den Mangel an Gerechtigkeit auszulöschen.

„Wir erkennen an, dass es positive Entwicklungen in Bezug auf die Verabschiedung verschiedener Gesetze gegeben hat. Vor allem eine bessere Kontrolle bei der Verwendung öffentlicher Gelder und den Zugang zu solchen Informationen für die Bevölkerung. Aber wir warnen vor anderen Zweigen in der Regierung, insbesondere bei den höchsten Gerichten und den Leistungen der Richter in Bezug auf Wahrheit und Gerechtigkeit. Sie müssen unabhängige Urteile fällen, ohne Druck von außen und sich nur der treuen und unerschütterlichen Verpflichtung gegenüber Gott, der Verfassung und der paraguayischen Nation beugen“, lautet ein Passus der Erklärung.

Dabei wurden auch weitere Organe des Staates in Frage gestellt. „Das Gemeinwohl und die Würde jedes einzelnen Menschen geht vor und dies müssen alle Institutionen einhalten, von der Nationalpolizei bis hin zum Obersten Gerichtshof“, betont das Dokument der Bischöfe.

Der letzte Absatz bezog sich auf den Schutz des Lebens. „Es ist ein Geschenk Gottes, das wir fördern und verteidigen müssen. Die neue ideologische Kolonisierung, wie Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehen und Euthanasie versuchen die Familie zu zerstören, die nicht mit der Natur oder der Ehe von Mann und Frau im Einklang steht“.

Quelle: ABC Color

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