Schattenwirtschaft erreicht den Wert von 36,8%

Asunción: Der Verband “Pro Desarrollo Paraguay“ hat die hohe Rate der Schwarzarbeit und informellen Wirtschaft im Land angeprangert. Man sei noch weit davon entfernt, eine Formalisierung in den großen Sektoren der Volkswirtschaft zu erreichen.

„Wenn die Volkswirtschaft derzeit mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte aufnimmt und fast 50% der kleinen und mittleren Unternehmen ausmacht, kann sich das Engagement der Regierung nicht auf die Steuerreform konzentrieren, die von den derzeitigen Steuerzahlern erneut getragen wird. Denn das bedeutet für die Ehrlichen, mehr Steuern zu zahlen. Man sollte eher eine Formalisierung der Schattenwirtschaft, wie der Schwarzarbeit, anstreben, um für Gerechtigkeit zu sorgen“, sagt die Analyse des Verbandes, die von dem ehemaligen Abgeordneten Sebastián Acha geleitet wird und von ihm veröffentlicht wurde.

Er fügt hinzu, dass die öffentliche Verwaltung darauf drängen müsse, die Ausgabenqualität drastisch zu optimieren, die Verschwendung öffentlicher Gelder zu vermeiden und sie auf die Formalisierung und Ausweitung der Steuerbasis umzuleiten.

Der Verband erklärt, dass die Schattenwirtschaft in Paraguay im Jahr 2017 38,6% des BIP ausgemacht habe, was 11.652 Millionen US-Dollar entspricht.

Acha erklärt, dass dieser Umfang der informellen Wirtschaft Tätigkeiten umfasse, die steuerlichen Verpflichtungen oder Vorschriften nicht genügen, wie z. B. das Nichtbezahlen von Steuern oder die bloße Tatsache, dass keine legale Rechnung ausgestellt werde.

Der Verband weist darauf hin, dass das Steuerreformabkommen von 2003, durch das die Einnahmen verfünffacht wurde, unvollständig gewesen sei, weil die damalige Regierung und die darauffolgenden Regierungen ihre Verpflichtung zur Reform der öffentlichen Verwaltung nicht erfüllt haben. „Warum sollte es jetzt anders sein?“, fragte Acha.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Schattenwirtschaft erreicht den Wert von 36,8%

  1. „Warum sollte es jetzt anders sein?“. Na, gar nicht, sind doch alle Bananeser glücklich und zufrieden wie es ist: Staatsangestellte essen 71% der Steuereinnahmen als Gehalt und als Allgemeinen Kleinvieh, welches auch Mist macht, mischelt sich durch den Tag um sich Bier und Streichholz leisten zu können. Was will man mehr im Leben? Na, nichts, wenn man so ja schon glücklich und zufrieden ist.

  2. Wozu Steuern zahlen, wenn sich die Politiker diese nur schmecken lassen und nie was für die Steuerzahler machen? versteh ich total!

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