Schusswechsel mit EPP sorgt für Opfer auf beiden Seiten

Azotey: Gestern Abend gegen 20.00 Uhr wurden Einsatzkräfte im Kampf gegen die EPP zu einem Raubüberfall gerufen. Was auf die Uniformierten wartete war ein schwerer Schusswechsel bei dem ein Soldat sowie zwei EPP Mitglieder starben.

Die Mitglieder der EPP überfielen eine brasilianische Familie und raubten neben 2.000 US-Dollar Bargeld alles was sie für notwendig hielten. Insgesamt 15 Mitglieder waren daran beteiligt. Als sie das Grundstück der Brasilianer verlassen wollten, kamen die Soldaten an und das Feuergefecht begann. Anscheinend sind zwei weitere EPP Mitglieder schwer verletzt. Fliehen konnten sie nur weil sie den 16-jährigen Sohn der überfallenen Familie als menschliches Schutzschild nutzten. Er ist nach wie vor in den Händen der EPP.

Der gefallene Soldat hieß Hugo Andrés Monges Ramírez und war 21 Jahre alt und stammte aus José Domingo Ocampos, Caaguazú. Die getöteten Mitglieder der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee sind Bernardo Bernal Maíz (20) und Claudelino Silva Caceres (22). Auf beide war ein hohes Kopfgeld zu Ergreifung ausgesetzt.

Bernardo Bernal Maíz (20) galt mit seinem geringem Alter als ein Entführungsspezialist. Er war maßgeblich an der Entführung von Fidel Zavala beteiligt und tötete seine eigene Tante weil sie der Polizei Informationen zuspielte. Den Behörden war seine Mitgliedschaft seit Jahren bekannt. Claudelino Silva Caceres (22) ist ein eher neues Mitglied der marxistisch denkenden Terrorgruppe. Sein Vater Lucio Silva (54) ist ebenfalls ein Teil der kriminellen Bande, die schon mehr als zwei Dutzend Menschen auf dem Gewissen haben.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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5 Kommentare zu “Schusswechsel mit EPP sorgt für Opfer auf beiden Seiten

  1. zwar traurig das es wieder einen Soldaten erwischt hat aber wenigstens konnte man endlich mal auch gleich 2 EPP’ler zur Strecke bringen und mit Glueck sind die anderen beiden Schwerverletzen auch schon tot oder kurz davor sodass man also eine nennenswerte „Personalverkuerzung“ der EPP erreicht haette – bravo!! Auge um Auge, Zahn um Zahn, anderst haben es diese Kriminellen nicht verdient!!

  2. schade eigentlich, dass Herrn Gamsbart mit seiner Weltanschauung nicht über das Alte Testament hinaus gekommen sind. Im Neuen Testament steht nämlich: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ und „du sollst auch deine Feinde lieben“. Auf die Situation mit der EPP trifft auch zu: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten und „Gewalt erzeugt immer Gegengewalt“. Wäre nun noch zu definieren, was Gewalt ist. Sicher ist es nicht nur körperliche, also militärische Gewalt sondern auch solche, die eine herrschende Elite gegen die Schwächeren im Volke anwendet. Soziale Ausgewogenheit könnte die EPP Gewalt trocken legen. Es wäre also wichtig, wenn die Elite ihre Gewalt einstellt und so erreichen kann, dass die Gewalt der EPP auch aufhört. Nur ein gesellschaftlicher Dialog schafft inneren Frieden. Daran fehlt es und der Weg der neuen Regierung mit Militär den inneren Frieden herbeizumorden, wird scheitern. Im Gegenteil die Spirale der Gewalt wird sich immer weiter drehen. In vielen anderen Ländern sind dafür längstens die Beweise vorhanden.

    1. Nachzuvollziehen ist aber auch, daß selbst wenn ein Familienangehöriger sein eigen Blut verrät, die Hemmschwelle zur Selbstjustiz, überhaupt in Paraguay, sehr niedrig ist. Wenn Bernardo Bernal Maíz seine Tante höchstselbst auf diese Art umgebracht haben sollte, dann zeugt das auch von der Tiefe der Endtäuschung, welche diesem fehlgeleiteten Jungen widerfahren ist.
      Gruppierungen wie die EPP, RAF, FARC, Taliban usw. folgen einer Ideologie, welche von irgend JEMANDEN angestoßen und sehr tief verwurzelt wurde. Verstößt jemand gegen diese Ideologie, wird entsprechend stark reagiert.

      Auch Gamsbart hat seine Ideologie, ich weiß auch welche, und darum diese seine Reaktion.

      LG

  3. @Ascuncion45
    leider sind Sie ein unverbesserlicher Sozialromantiker.

    Noch nie wurden Verbrecher wie die von der EPP durch soziale Veränderungen von ihren Untaten abgehalten.
    Halten Sie, wie im Neuen Testament gefordert, ruhig auch die andere Wange hin.
    Sie werden erleben, daß man sie auch darauf schlägt.

    Diese Verbrecher machen sich nichts aus dem „einfachen Volk“, das sie so gerne als Vorwand für ihre Überfälle und Raubzüge vorschieben.
    Es geht ihnen einzig und allein darum, sich zu nehmen, was sie wollen, weil sie der Meinung sind, sie seien sich zu gut, es mit ihrer Hände Arbeit zu verdienen.

    Kann man einen Verbrecher wie diesen Bernardo Bernal Maíz überhaupt noch als Menschen bezeichnen ?

    Mein Mitgefühl gilt der Familie des getöteten Soldaten und der überfallenen Familie, die ihren Sohn in den Fängen dieser Bestien weiß.

    Hoffen und beten wir, daß sie ihr Kind lebend wiedersehen.

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