Schwer vorstellbare Vermutung

Asunción: Die Frage wie 30 Tonnen venezolanisches Bargeld paraguayischen Boden erreichen konnten, beschäftigt immer noch die Staatsanwaltschaft. Eine Kommission aus Venezuela bekam kaum Informationen.

Schon am vergangenen Samstag kamen der venezolanische Generaldirektor im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, Roberto Acosta, sowie die Mitglieder seiner Kommission, Randy Rodríguez, Simón Rangel, Octavio Villegas und Julio Mora in Asuncion an. Am gestrigen Dienstag kam es zu einem 20-minütigem Treffen mit dem Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón, bei dem sie vom Botschafter Venezuelas in Paraguay, Alfredo Murga Rivas, begleitet wurden.

Die Venezolaner drückten ihre Besorgnis über den Fund des Bargeldes aus. Auf die Frage nach dem Sachstand gab es keine Auskünfte. Alles Wissenswerte wird über das Außenamt weitergeleitet, war die kühle Antwort der Paraguayer. Nach dem Einfrieren der diplomatischen Beziehungen, war eine solche Reaktion zu erwarten. Präsident Nicolas Maduro beschimpfte alle Paraguayer als Schmuggler und Drogendealer, nachdem diese im Ringen um die Mercosur Präsidentschaft eine Stellung gegen Venezuela bezogen hatten.

Die Nationalpolizei und die Staatsanwaltschaft gehen mittlerweile davon aus, dass diese unbeschreiblich große Bargeldsumme kein Privatmann aus dem Land geschafft hat sondern, dass die venezolanische Regierung diese direkt aus der Zentralbank ihres Landes hat abtransportieren lassen. Mit dieser Aktion, hätten US-Dollar im Ausland beschafft werden können, die in Venezuela dringend benötigt werden. Ob diese Annahme der paraguayischen Ermittler richtig ist, wird sich im Laufe der Untersuchungen herausstellen.

Wochenblatt / Abc Color

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15 Kommentare zu “Schwer vorstellbare Vermutung

  1. Diesem Kommunisten Maduro steht das Wasser bis zum Hals! Natürlich muß die Regierung von Venezuela in diese geplante Geldwäsche verwickelt sein. Das nicht zu glauben wäre mehr als naiv. Vielleicht wußte ja auch Lugo darüber etwas, denn schließlich wäre jede finanzielle Unterstützung für den kommenden Wahlkampf gut. Die Kommunisten aus Venezuela waren schon immer die besten Freunde von Lugo. Sie schickten ihm ganze Flugzeugladungen Waffen und forderten nach der Abwahl von Lugo offen zur militärischen Revolte des paraguayischen Heeres! Darum würde ich die „ehrenwerte Gesellschaft“ aus Venezuela nicht mal mehr in´s Land lassen. Das gleiche gilt für Kuba und Nicaragua, den Brutstätten der kommunistischen Revolutionsbestrebungen in Südamerika.

    1. Manni,
      sehe Dir doch die Welt mal an.
      Maduro ist an der Regierung,auch wenn ihn das Wasser über Hals steht und immer noch genug möglichkeiten das Geld auser Landes zu bringen. Im Box-Container,Flugzeug usw. mit ganz legalen Papieren die Geduldig sind,z.B.Altpapier passt!
      Es liegt in Brasilien,Paraguay ganz offen für jeder Mann zu sehen.Warum hat man in Venezuela bestimmte Banknoten aus den Verkehr gezogen, zum Spass?Warum wurden große €-Noten in der EU aus den Verkehr gezogen,zum Spass!
      Manni ganz trocken!
      Was meinst du wieviele € in der nicht EU Ausland gebunkert sind.Wieviele Venezolanische Bolívar ins Ausland geschaft und getauscht wurden gegen harte $.Den Bolivar kannst du doch bald als Altpapier kaufen,bald billiger als Tapete.
      Ein klare Ansage in Venuzuela an das Volk. Das Geld wird knapp.Für neues ist kein Geld da! Es gibt nichts mehr, jagd Maduro aus den Amt. Das ist der Sündenbock!
      Gerade wir deutschen sollten uns mal an den Umtauschsatz von Ost und D-Mark erinnern.Da wurde Ostmark ohne Ende in den Westen gespühlt.Das hat erst den Russen dann den Ossi´s einige Probleme bereitet. Venuzuela hat auch Kopfweh!
      https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreformen_in_Deutschland
      In Nacaragua,Vietmann u.a.gibt es sogar eine gewählte Regierung, so schlimm und böse wie ihr Ruf im Ausland können die Kommunisten nicht gewesen sein.Einer muss sie gewählt haben.
      Die Brutstätten der kommunistischen Revolutionsbestrebungen in Südamerika, gliedern sich in zwei Teile.Erste Teil:Rechtlosigkeit,Armut,Not,Hunger der einfachen Volkes.Teil zwei: Reiche verwöhnte Bürgersöhne, die nicht wissen was sie machen.Engels pumpte Marx die Tassen voll,Lenin wurde vom deutschen Kaiser bezahlt,die Castros waren immer Reich vor der Revolution.Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara kommt aus ärmlichen Verhältnissen aus Argentinien.
      Die Brutstätten der kommunistischen Revolutionsbestrebungen in Südamerika. liegen in den sozialen Problemen.
      Und auf Paraguay bezogen, gehe doch mal über den Campus einiger UNI´s,höre mal auf merksam zu
      wieviel Sympatie die Verbrecher der EPP finden. Zu hören macht besonderst Spass wenn Sie nicht wissen das man sie versteht.

  2. Diese Kommunisten sind eben keine lieben, guten Christen. In den erzkapitalistischen USA liegt auch vieles im Argen. Die so genannten „highschools“ vermitteln nur noch die einfachste Grundbildung. Und oft nicht einmal dies. Sieben Millionen US-Amerikaner sind Analphabeten, können also weder lesen und schreiben. 27 Millionen können danach bestenfalls rudimentär schreiben. Das eigenständige Abfassen eines Bewerbungsschreibens wäre für sie eine unüberwindbare Hürde. 30 Millionen können keinen einfachen Satz fehlerfrei lesen. Weitere 50 Millionen haben einen vierten oder fünften Lesegrad. Im Sinne der international vereinbarten Definition ist damit jeder dritte US-Bürger Teil- oder Ganz-Analphabet.
    Quelle: UNICEF. (vielleicht sind das auch nur rote Socken) Was nur sagt uns die „Bibel“ dazu? Ihr sollt keine Perlen vor die Säue werfen?

    1. Ich habe diese Zahlen nicht überprüft. Mag stimmen oder auch nicht. Wenn Sie schon vom Thema abweichen, dann wäre es auch interessant die entsprechenden Vergleiche zu Putin-Land zu veröffentlichen. Dort nimmt die Armut weiter zu, Rentner können kaum mit ihrer Rente überleben, die medizinische Versorgung außerhalb der Großstädten ist eine schlichte Katastrophe, Korruption auf allen Ebenen wie in PY, über 50 % der Männer sterben an Alkoholismus vor dem 55. Lebensjahr, Männergewalt gegenüber den Frauen gehört zum Alltag, weltweit mit führend in der Kriminalitätsstatistik, Andersdenkene und Oppositionelle werden verfolgt, unter falschen Anschuldigen für viele Jahre in die Gefängnisse gesteckt oder einfach ermordet ohne daß jemals ein Täter ermittelt wurde. Dagegen ist PY ja tatsächlich die pure Freiheit. Es wäre schön, wenn Sie endlich Ihre Klappe auf dem linken Auge abnehmen würden anstatt hier nur Christenhetze und Putin-Propaganda zu verbreiten.

      1. Rentner können in Russland kaum von ihrer Rente leben! Sehr richtig Manni; das ist so, seit der Sozialismus gescheitert ist und Russland den schlimmsten Kapitalismus erlebt der möglich ist. Ich hebe es in einem anderen Artikel schon mal angesprochen: Lasst doch die drei vier „roten Socken Länder“ die es noch gibt außen vor unkonzentriert Euch darauf, dass der Kapitalismus wahnsinnig auf dem Vormarsch ist. Nochmal: die acht reichsten Familien der Erde besitzen mehr als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Das sind knapp 4 Milliarden Menschen!!!!!

        1. Da wird von Dir ganz offensichtlich ein falschen Bild vermittelt. Gerade unter dem viel gepriesenen Sozialismus-Kommunismus war die Armut sehr weiter verbreitet. Allerdings gab es damals nicht so viele Oligarchen und Banditen wie heute. Viele davon sitzen nun im Kreml und stützen Putin, dem heimlichen Millionär, der schon längst sein Vermögen im Westen versteckt hat. Im übrigen war dies in allen ehemaligen UDSSR-Bruderländern und anderen kommunistischen Vorzeigeländern gleich, bis zum heutigen Tag. So war die DDR am Ende ganz offensichtlich und für Jedermann erkennbar ein vorrotteter, herunter gekommener Staat, alles grau in braun, unter einer dicken Schmutzhülle die das Atmen nur sehr schwer machte. Lediglich die medizinische Versorgung klappte, aber dennoch nicht besser als heute! Also, was soll da überhaupt gut, geschweige denn besser gewesen sein? Und daß der Reichtum auf Erden ungleich verteilt ist, das kann ja nicht bestritten werden. Da sind wir uns sicherlich einig.

    2. „Im Sinne der international vereinbarten Definition ist damit jeder dritte US-Bürger Teil- oder Ganz-Analphabet.“

      Als 90% der USA von weißen, aus Europa eingewanderten Menschen bestand, war das nicht so.
      Kann es nicht sein, daß die Einwanderer in die USA aus zB Mexiko ihre Bildung (oder das Fehlen derselben) schon mitgebracht haben?
      Auch wissen wir aus Europa, daß selbst die 2. und 3. Generation von Einwanderern aus rückständigen Ländern große Probleme hat, einen Realschulabschluß zu schaffen.

      Aber soweit brauchen wir gar nicht zu schauen. Auch in Paraguay ist das Schulsystem nicht besonders erfolgreich. Man könnte sagen, eher schlecht. Viel mehr ist aber meiner Erfahrung nach (und die ist nicht unbeträchtlich) auch gar nicht möglich, weil zu einer guten Ausbildung gehören auch Wille und Fähigkeit zu lernen. Beides ist nicht unbedingt immer gegeben; oder anders gesagt nicht jedes Kind hat das gleiche Potenzial wie der durchschnittle Deutsche.

      1. Das ist durchaus denkbar. Die internaitonalen Organisationen dürfen natürlich nicht differenzieren, um nicht als „Rassisten“ gebrandmarkt zu werden. Genauso verhält es sich um Untersuchungen des IQ in einzelnen Ländern. Die Deutschen haben – glücklicherweise – einen höheren IQ als die Bewohner Deutshlands, dank der gewaltigen Einwanderungs-Welle. Langfristig macht sich das auf alle negativ bemerkbar. Was sollen ein paar deutsche Kinder in einer Schulklasse lernen, in der 25 oder mehr Kinder aus Einwanderer-Familien stammen? Es gibt Länder, in denen die Zuwanderer eigene Schulen haben. Das kann sich Deutschland nicht erlauben, sofort würde man sie wieder als böse Nazis beschimpfen. Oder Linke und „Grüne“, die Andersdenkende genauso betitulieren.

  3. Ach, Manni, Deine von den Medien verursachten Vorurteile sind so stark, dass Du sie für real empfindest. Schade, dass durch diese Sonnenbrille gar kein Licht mehr kommt und Du noch eine Weile im Dunkeln tappen wirst. Erst, wenn Du bereit bist die Sonnenbrille abzunehmen, wirst Du wieder in der Lage sein, Farben wahr zu nehmen. Alles Gute bis dahin.

    1. Na ja, ich informiere mich tatsächlich wenig in den russischen Medien, obwohl das Internet von Putins Propagandaministerium im FSB nur so durchdrungen ist. Allein das reicht mir schon, was ich da von hinrissigen Verschwörungstheorien und Lügen lese. Daher bleibe ich lieber bei den von mir genannten Fakten über Lugo, seine roten Freunde und das was sich tatsächlich in Lugos Amtszeit abgespielt hat.

      1. Wo sind die Fakten? Renommierten Journalisten und hohen Politikern im Ruhestand wie Willy Wimmer, Albrecht Müller usw. wissen doch schon lange, dass das ganze westliche Medien-System von der CIA durchdrungen und bezahlt wird. Jede US-Hollywood-Schnulze ist nichts als Propaganda. Warum sollte also Russland nicht auch für sich und seine Sache „Werbung“ machen? In den westlichen Medien läuft eben alles subtiler, hinterlistiger, verlogener. Bei den russischen Medien, weiß man, woran man ist. Bei der „Bild“-Zeitung beispielsweise wissen das – leider – bis heute viele noch nicht. Man muss also wissen, was und wo man liest. Ein kleines Beispiel: als damals der Krieg um Süd-Ossetien ausbrach, erklärten kanadische Universitäten zwei Tage später, was wirklich lief, im Gegensatz zu den verdummbeutelnden europäischen Medien. Etwa ein halbes Jahr später erfuhr man in den deutschen Medien zwischen den Zeilen, dass die „Bundeskanzlerin Merkel“ genau das Gleiche gesagt hatte. Beispiele dieser Art gibt es Tausende, etwa um den verlogenen Krieg um Jugoslawien, den Joschka Fischer und Scharping zum Anlass nahmen, der Öffentlichkeit die Hucke voll zu lügen. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

  4. Die Brotkrumen, die von des Herrn Tische fallen, sind für die kleinen Leute im Kapitalismus etwas größer und oft – wenn auch nicht immer – besserer Qualität. Das ist alles.
    Man kann arm sterben oder auch krank, aber ist es nicht eine Katastrophe, wenn man dumm sterben muss?

  5. Wow, die Herren haben sich am Dienstag 20 Minuten lang getroffen, bis sie sich hinsetzten und ihren Terere ausgetrunken haben blieb ihnen 20 Sekunden um die Angelegenheit tiefgründig zu besprechen. Die Herren sind um ihre Arbeit – die sicherlich vom Steuerzahler auch gut honoriert werden müssen – nicht zu beneiden.
    Dabei kam ihnen dank abgeschlossenem Hochschulstudium auch eine Erkenntnis, die sicher nicht jedem gewöhnlichen Schulabgänger einfallen würde: die beschreiblich große Bargeldsumme kann nicht von einem Privatmann aus dem Land geschafft worden sein. Darauf muss man erst einmal kommen, denn es könnte sich auch bei 30t Bolivars nur um das Rückgeld einer in Venezuela gekauften Schachtel Zigaretten handeln.

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