Sie verbrennen ihren eigenen Lebensraum und tragen zur globalen Klimaerwärmung bei

Horqueta: Verantwortungslose Landwirte in der Gegend von Espajín und Costa Romero, am Rande des Stadtgebiets von Horqueta, verbrannten am Freitag Büsche und Ernterückstände. Eine Umweltaktivistin behauptet, sie tragen damit zur Klimaerwärmung bei.

Der Brand ereignete sich etwa um 16:00 Uhr am Freitag, östlich von Horqueta. Gegen 17:00 Uhr zog dichter Rauch nach Norden und beeinflusste die Sichtbarkeit für Fahrer von Autos, Lastwagen und Motorräder entlang der Route V “Gral. Bernardino Caballero“.

Umweltschützer beklagen die Haltung von Menschen, die die globale Erwärmung nicht berücksichtigen, was zu Klimaschwankungen führt. Selten waren die Ausmaße des Klimawandels so ersichtlich, wie das Bild des Kopenhagener Klimaforschers Steffen M. Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut veranschaulicht und um die Welt ging. Dass es so viel Aufmerksamkeit bekommt, ist dabei kein Wunder, denn es veranschaulicht genau das, wovor Klimaexperten wie Olsen seit Jahren warnen: Die Erderwärmung hat bereits dramatische Ausmaße angenommen.

Die Umweltwissenschaftlerin Antonia Ramona Martinez sagte, dass es praktisch unmöglich sei, dass Verhalten unwissender Menschen zu verändern, die weiterhin ihre Weiden verbrennen. Ernterückstände vernichten Organismen und das Ackerland verliert Fruchtbarkeit.

„Wir Umweltschützer fühlen uns machtlos, diese Praktiken zu stoppen, weil die meisten Einwohner des Landes kein Wissen über den Wert der Natur haben und die Behörden des Umweltministeriums nicht eingreifen, um diese Tatsachen zu verhindern, die die Zerstörung unseres eigenen Lebensraumes beeinflussen. Sie tragen so zur Klimaerwärmung bei“, sagte sie.

Martinez behauptet auch, dass die paraguayische Bildung keine positiven Ergebnisse habe und vergänglich sei, weil das Wissen in den Köpfen der Bevölkerung nicht verändert werde.

Als der Sekretär für Landwirtschaft und Umwelt aus Horqueta, Rubén Ramírez, von der Verbrennung erfuhr, begab er sich an den Ort, um sich selbst einen Überblick der Lage zu verschaffen. Er konnte jedoch den Eigentümer des Grundstücks nicht ausfindig machen, versicherte aber, dass er nach den entsprechenden Untersuchungen Sanktionen gemäß den Umweltgesetzen verhängen werde.

Wochenblatt / ABC Color / Ultima Hora

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11 Kommentare zu “Sie verbrennen ihren eigenen Lebensraum und tragen zur globalen Klimaerwärmung bei

  1. Typisch Paraguay, Sekretär für Landwirtschaft und Umwelt sucht den Täter! Das ist etwa so, wie, wie Paraguay bei den Pizza-Studien zwischen Namibia, Senegal und Kongo abschneidet und dann die Lehrer dieser Pizza-Schüler ausfindig gemacht und in ne Weiterbildung verdonnert werden. Wen sucht der Sekretär für Landwirtschaft und Umwelt eigentlich, in nem Land mit null funktionierenden Müllverbrennungsanlagen? Hier stinkt’s täglich rund um die Uhr!

    1. Diese Aktivisten sollten sich lieber
      Um den Müll im Lande kümmern, überall
      Tüten mit vollgekackten Windeln,
      Aber die Mülldeponien im Land sind auch ne einzige Katastrophe.
      Das hätte in meinen Augen Priorität.

    2. Bitte nicht Laender wie Namibia, Senegal und Kongo duemmer als Paraguayer zu „denunzieren“! Nur SAMBIA war ein Punkt schwaecher in der Pisa Studie 2017! lol

  2. Bezüglich diesem Bild sei anzumerken, dass es das Gegenteil des behaupteten Inhalts beweist: Es ist nur geschmolzener Schnee auf der dicken Eisdecke, durch welche der Schlitten fährt. Wäre das Eis dünn, würde das Wasser durch Löcher ablaufen. Daher beweist dieses Foto sogar, wie dicht und dick der Eispanzer dort dort. Zudem ist lt. Angabe häufiger es so, dass der Schnee auftaut, meist aber dann abläuft. Hier blieb er wegen dem dichten Eis aber als „See“.
    (https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/klimawandel-oder-normal-streit-um-dieses-groenland-foto-62860018.bild.html) Bei N-TV war auch was dazu, finde ich aber jetzt nicht.
    Daher ist das Bild als „Warnbild“ zum Klimawandel völlig daneben.

    1. Interessant. Wir sehen einen tauenden Gletscher auf Grönland. Dort, wo es zu dieser Jahreszeit und gar auf diese Art und Weise nie getait hat. Dort, wo es mit steigender Geschwindigkeit taut.
      Und genau das ist der Beweis, daß es nicht taut.
      Wie blöde muß man sein, um so etwas zu behaupten. Was sind die Klimaleugner nur für eine intellektuell verluderte Gruppe von Personen.

      1. Nie ist falsch. Vor 1000 Jahren war Grönland relativ grün, daher auch der Name und die Wikinger haben dort Siedlungen gegründet. Das ginge heute mir den damaligen Mitteln nicht. Aber vielleicht waren sie Aktionäre bei VW, Toyota und Exxon Mobile und haben ihre Kolonien so finanziert.

      2. Dieses Bild wiederholt sich seit tausenden von Jahren. Da taut kein Glätscher, sonder der geschmolzene Schnee liegt als Wasser auf dem dicken Eis.
        Sie können nun vielleicht mal erklären, wo sie auf diesem Bild einen tauenden Gletscher sehen.
        Und schreiben Sie bitte nicht „wir sehen“, denn außer Ihnen sieht wohl keiner einen tauenden Gletscher auf obigen Bild.
        Und hier noch ein Link zur Erhellung:
        https://www.youtube.com/watch?v=AJzx92QyAM4

  3. Also gewachsene Strokturen zu verbrennen ist CO2 neutral also Verdummung im Artikel.
    Aber dass hier alles verbrannt wird, wo man es kompostieren könnte, versteh ich nicht?

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Das Anzuenden hunderte von Hektar Weiden im Chaco zur Strauchbekaempfung ist ja seid jahrzehnten gang und gaebe. Das wird vor allem von paraguayischen Viehzuechtern gern getan. Deswegen stinkt es im Sommer im Chaco staendig nach Rauch so dass man staendig vermutet ein Grossbrand naehere sich.
    Die Erderwaermung ist zwar ein Fakt, aber kaum ein Mennonit schenkt dem glauben da es ja so kalt im Winter wird wie nur eh und je und es nicht zu Duerren kommt. Ueberschwemmungen asoziiert kaum einer mit der Umweltzerstoerung.
    In Brasilien gibts allerding direkte Effekte der Entwaldung: es regnet da in der Tat nicht mehr, hat aber auf Paraguay kaum eine Auswirkung und daher schert es kaum jemand. War am Nordpol oder in Brasilien passiert juckt im Chaco niemand – „der Koenig ist weit und nach mir die Sintflut“.
    Dass es taut steht ausser Frage, nur WESWEGEN es taut ist die eigentliche Frage. Wenn der CO2 Gehalt steigt weil es eben proportionell immer weniger Pflanzen, d.i. Waldbestaende, gibt, dann ist ja die Sorge berechtigt aber dann duerfte der Welt ja bald der Sauerstoff ausgehen weil die Pflanzen eben weniger werden, die Tiere (Viehzucht) und Menschen immer mehr und so gibts immer mehr CO2 dass von immer weniger Pflanzen nicht aufgenommen wird und zu Sauerstoff verarbeitet wird und so ist das Gleichgewicht drastisch gestoert – Naturkunde 101.
    Wenn der Gletscher jetzt taut kann es ja auch am Mond oder Sonne liegen wie einige Vermuten, so dass es ein natuerliches Auf und Ab ist. Hier, https://climate.nasa.gov/vital-signs/global-temperature/, ist klar zu sehen dass es im Chaco 1903 fuer ein Jahr eine Waermeperiode gab (man ziehe den Jahresraster ganz nach Links auf der Erdkugel und beobachte wie die ganze Erde in der Tat waermer wird je weiter man nach 2018 kommt) und dann kuehlte es ab bis 1968 (das Jahr wo die Rockmusik, Die Gruenen und die Hippiebewegung aufkam) der Neutralpunkt erreicht wurde. Ab 1968 wurde es zusehends heisser im Chaco und auf der ganzen Welt. Ist klar bewiesen mit dem NASA Satelliten. Dieses sagte auch mal ein Professor aus Asuncion dass es zur Zeit Stroessners 1954 und waehrend des Chacokrieges in Asuncion nie so heiss war wie es heute waere. Das Klima habe sich fuehlbar veraendert. 1884 war es in Suedamerika bedeutend kaelter, man siehe besonders Venezuela und auch der Chaco war bedeutend kaelter zusammen mit Argentinien.
    Also da ist was dran an der Erderwaermung – definitiv.

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