Silvio Pettirossi: Die Wächter am Himmel

Luque: Technologie ist sicherlich ein wichtiger Aspekt bei der Sicherheit von Flughäfen. In Paraguay kommen aber auch andere Mittel zum Einsatz, wie Falken und Adler, um den Luftraum zu sichern.

Die Falknerei gibt es seit Jahrzehnten, bei der bestimmte Arten zur Beutejagd dressiert werden. Seit 2012 werden am Flughafen Silvio Pettirossi 12 Raubvögel für die Sicherheit am Terminal eingesetzt.

Sechs Tage in der Woche werden mehrere Flüge pro Tag von Adlern oder Falken durchgeführt. „Die Ergebnisse sind sehr gut“, erklärte der Falkner Raul Palacios. Er steht in ständiger Kommunikation mit dem Tower und ist auf der Hut, jeden Vogel abzuwehren, der die Flugsicherheit gefährdet. Darüber hinaus patrouillieren Hunde und spüren Vogelnester auf.

Die fünf häufigsten Ursachen bei Unfällen im Luftverkehr sind Vogelschläge.

Laut dem Manger vom Flughafen Silvio Pettirossi, Ruben Aguilar, seien die Ergebnisse bei dem Einsatz von Raubvögeln sehr effizient. „Wir haben nur wenige Aufzeichnungen über Vogelschlag und sind das Land mit den geringsten Auswirkungen auf regionaler Ebene in diesem Sektor“, erklärte Aguilar. Er fügte an, die Falknerei sei für sichere Starts und Landungen sehr wichtig. Die Anwesenheit von Steinadler auf dem Areal zwingt sogar große Vögel, wie Eulen und Geier, zur Umkehr.

„Oberste Priorität ist die Vermeidung von einer Kollision mit Vögeln bei einem Flugzeug“, sagte Aguilar.

Silvio Pettirossi ist einer von Hunderten Flughäfen, die die Falknerei als ein System auswählten, umso sichere Starts und Landungen zu ermöglichen.

Quelle: Ultima Hora

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