Solidarität muss nicht wehtun

Kolonie Sudetia: Oft wird zu Spendenaktionen aufgerufen, vor allem dann, wenn eine Notlage vorherrscht. Jedoch muss Solidarität nicht wehtun, sondern man kann auch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

In diesem Beispiel geht es zu einen um die Schulabschlussfeier der kleinen deutschen Bildungseinrichtung in der eingangs erwähnten Kolonie vom Departement Guairá, zum anderen aber auch um eine finanzielle Unterstützung zum Erhalt des Schulbetriebs.

1934 begann in der Kolonie der Unterricht, anfangs nur in deutscher Sprache. 1935 war ein Neubau des Schulgebäudes fertiggestellt, der sich heute immer noch auf dem gleichen Platz befindet.

Die Bildungseinrichtung hatte viele schwierige Zeiten zu überwinden und war oft in stürmischen Gewässern unterwegs. Mehrmals drohte sie Schiffbruch zu erleiden, vor allem wegen den geringen Schülerzahlen und mangelnden Geldern für den Erhalt der Schule.

Im Zuge dessen findet eine Schulabschlussfeier am kommenden Sonntag, den 25. November, ab 11:30 Uhr, statt. Sicherlich freut sich der Schulverein über Spenden, jedoch ist schon Genüge getan, wenn Sie ein leckeres Asado genießen und am Nachmittag Kaffee und Kuchen verzehren. Denn die Einnahmen, nach Abzug der Unkosten, dienen vollständig zum Erhalt der Bildungseinrichtung. Somit muss Solidarität nicht wehtun, sondern kann auch etwas Angenehmes sein.

Im Rahmen der Veranstaltung wird eine Tombola stattfinden, mit Sachpreisen, die zum Großteil von Unterstützern der Schule gespendet wurden.

Das Schulabschlussfest wird bei jedem Wetter durchgeführt, auf dem Deutschen Sportplatz in der Kolonie Sudetia statt. Er liegt 15 Kilometer von der Kolonie Independencia entfernt und ist bequem über eine neue Asphaltstraße zu erreichen.

Wochenblatt

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