St. Patrick’s Day: Ein Treffen der Kulturen

Asunción: Das irische Konsulat in der Hauptstadt von Paraguay organisiert viele Events zu Ehren des St. Patrick’s Day, der am 17. März begangen wird und zu einem Treffen der Kulturen führen soll.

„Die erste Parade zum St. Patrick’s Day fand 1931 in Irland statt. Aufgrund der großen Migration von Iren in verschiedene Teile der Welt ist sie heute eine internationale Feier für alle Nachkommen, die in verschiedenen Ländern der Welt anwesend sind,” sagt Margaret Brugada vom irischen Konsulat in Asunción, einer diplomatischen Einrichtung, die für die Organisation des irischen Nationalfeiertags in Asunción zuständig ist.

„Die wichtigsten Feierlichkeiten finden in den USA statt, wo Millionen irischer Nachkommen leben. Es gibt auch sehr große Gemeinschaften in Großbritannien, Spanien, Frankreich und sogar Argentinien, wo die zweitgrößte Diaspora der Iren der Welt lebt“, erklärte Brugada.

Die Eröffnung des irischen Konsulats in Asunción fand 2017 statt. Von dort aus versucht die diplomatische Institution, die irische Kultur bekannt zu machen und sich mit der paraguayischen zu vereinen.

„In Paraguay wurde die Feier des St. Patrick’s Day sehr gut aufgenommen. So viele Paraguayer, die glauben, Vorfahren aus anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten zu haben, verstehen heutzutage, dass ihre Wurzeln aufgrund der Migration der Insel während der Hungersnot zwischen 1845 und 1849 wirklich irisch sind,“ fügte sie hinzu.

Die Gruppen, die aus Irland kommen und auftreten werden, sind: Pat Power & Jack, ein Vater und sein Sohn (11 Jahre alt), spielen traditionelle Musik aus Irland; The Celt Troubadours, Musiker aus Galway, die auch traditionelle Musik aus dem europäischen Land präsentieren; Damhsa (eingefügtes Bild), eine Gruppe professioneller Tänzer, die bereits letztes Jahr nach Paraguay gekommen sind, wird dieses Jahr von 3 Musikern begleitet.

Nachdem jedoch alle großen Veranstaltungen aufgrund einer Anweisung der Regierung wegen der Ausbreitung des Coronavirus  abgesagt wurden trifft dies auch auf den St. Patrick’s das zu. Nur kleinere private Feierlichkeiten finden statt.

Wochenblatt / La Nación / Radio Nañduti

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8 Kommentare zu “St. Patrick’s Day: Ein Treffen der Kulturen

  1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmiß

    Bei solchem Ausblick wird ja sogar der Papst katholischer Ire.
    Auch die Mennoniten mieten sich regelmaessig fuer die Expo Roque Alonso solche Damen die dann semi topless fuer leche y carne werben sollen. Der irisch englischen Pub Kultur hab ich mich nie erwaermen koennen.
    Ironischerweise war Patrick damals ein Katholik der die Iren reformierte und protestantisch machte (er versuchte das was Luther viel spaeter tat). Das war noch weit vor der Reformation. Daraufhin wiegelte der Papst den englischen Koenig auf der dann Irland eroberte und die Reformbewegung mit dem Schwert erstickte (auf Geheiß des Papstes). Dadurch entstand dann Nordirland das nachher protestantisch wurde weil die Englaender sich vom Papst loesten. Die Iren dienen also einem Papst der selber mal das geteilte Irland erschaffte und den Protestantismus gewaltsam in Irland zum Erliegen brachte. Sankt Patrick war der Luther der Iren damals nur gelang es dem Papst damals noch alle reformatorischen Bewegungen zu ersticken, wie auch die von Jan Hus, Huguenotten, die Waldenser in Italien Piemont die dann von den Wuerthembergern aufgenommen wurden, etc. Genauso wie Sankt Poppo der Apostel der Daenen war und Sankt Bonifatius der Apostel der Deutschen. Sankt Patrick war Protestant.

  2. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmiß

    Hier die Päpstliche Bulle “Laudabiliter” von Papst Hadrian IV. aus dem Jahre 1155 an Heinrich II. von England als Befehl Irland zu unterwerfen um da Ordnung zu schaffen mit den Reformationsbewegung die rum 400 A.D. von St. Patrick begonnen wurde. Rund 500 Jahre wurde das geduldet dann erstick und nach nochmals 500 Jahren kam Luther wo das Abwuergen nicht mehr ging.
    “Adrian, bishop, servant of the servants of God, to his most dearly beloved son in Christ, the illustrious king of the English, greeting and apostolical blessing.
    Laudably and profitably doth your Majesty consider how you may best extend the glory of your name on earth and lay up for yourself an eternal reward in heaven, when, as becomes a Catholic prince, you labour to extend the borders of the Church, to teach the truths of the Christian faith to a rude and unlettered people, and to root out the weeds of vice from the field of the Lord; and to accomplish your design more effectually you crave the advice and assistance of the Apostolic See, and in so doing we are persuaded that the higher are your aims, and the more discreet your proceedings, the greater, under God, will be your success; because, whatever has its origin in ardent faith and in love of religion, always has a prosperous end and issue. Certainly it is beyond a doubt, as your Highness acknowledgeth, that Ireland and all the other islands, on which the Gospel of Christ hath dawned and which have received the knowledge of the Christian faith, belong of right to St Peter and the holy Roman Church. Wherefore we are the more desirous to sow in them the acceptable seed of God’s word, because we know that it will be strictly required of us hereafter. You have signified to us, our well-beloved son in Christ, that you propose to enter the island of Ireland in order to subdue the people and make them obedient to laws, and to root out from among them the weeds of sin; and that you are willing to yield and pay yearly from every house the pension of one penny to St Peter, and to keep and preserve the rights of the churches in that land whole and inviolate.
    We, therefore, regarding your pious and laudable design with due favour, and graciously assenting to your petition, do hereby declare our will and pleasure, that, for the purpose of enlarging the borders of the Church, setting bounds to the progress of wickedness, reforming evil manners, planting virtue, and increasing the Christian religion, you do enter and take possession of that island, and execute therein whatsoever shall be for God’s honour and the welfare of the same.
    And, further, we do also strictly charge and require that the people of that land shall accept you with all honour, and dutifully obey you, as their liege lord, saving only the rights of the churches, which we will have inviolably preserved; and reserving to St Peter and the holy Roman Church the yearly pension of one penny from each house. If, therefore, you bring your purpose to good effect, let it be your study to improve the habits of that people, and take such orders by yourself, or by others whom you shall think fitting, for their lives, manners and conversation, that the Church there may be adorned by them, the Christian faith be planted and increased, and all that concerns the honour of God and the salvation of souls be ordered by you in like manner; so that you may receive at God’s hands the blessed reward of everlasting life, and may obtain on earth a glorious name in ages to come.”
    Sie waren ihm zu wenig paepstlich und so wurde dann der englische Koenig geschickt in Irland Ordnung zu schaffen. Liest man die Schriften von St. Patrick so sieht man wie evangeliumsnah er war (ich hab sie nicht gelesen aber Quellen sagen das).

    1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Mädels dafür, dass sie sich den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen, lächeln und sich mit jedem besoffenen Idioten fotographieren lassen müssen, nur einen geringen Lohn bekommen.
      Meine Schätzung:
      1MGs für eine Nacht voller Liebe und Glückseligkeit und sie sagen echauffiert nein, aber ihre Augen deuten schon darauf hin, dass sie kurz überlegen mussten.
      2MGs und mindestens eine von den beiden sagt ja und du kannst sie nach dem Job mit nach Hause nehmen.
      Man muss sie aber getrennt fragen, damit sie sich vor der anderen nicht schämen muss.

  3. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

    Hier die Schriften Sankt Patricks auf Deutsch, die er uns hinterlassen hat.
    Confessio Sankt Patricks: https://www.confessio.ie/etexts/confessio_german#01.
    “1
    Ich bin Patrick, ein Sünder und ohne Bildung. Ich habe keine Bedeutung unter den Gläubigen, und mit Verachtung blicken viele auf mich herab. Mein Vater, Kalpurn, war Diakon, der Sohn eines Priesters namens Potitus. Er kam aus Bannavem Taburniae.[Nota] In der Umgebung betrieb er ein kleines Landgut. Hier geschah es, dass ich in Gefangenschaft geriet. Ich war damals knapp 16 Jahre alt. Der wahre Gott war mir noch unbekannt, als ich nach Irland verschleppt wurde, gemeinsam mit tausenden von anderen Menschen. Wir erhielten auf diese Weise die gerechte Strafe dafür, dass wir uns von Gott abgewendet und seine Gebote nicht befolgt hatten. Wir hatten nicht auf unsere Priester gehört,[Nota] die uns gewarnt hatten, auf unser Leben achtzugeben. Deshalb ließ Gott seinen Zorn auf uns niederfahren und verstreute uns unter die Völkern bis in die entferntesten Gegenden der Welt.[Nota] Hier erst, in der Fremde wurde mir klar, wie klein und unbedeutend ich wirklich war.
    Denn es gibt keinen anderen Gott, noch gab es oder wird es jemals einen anderen Gott geben, als Gott den Vater. Er ist ewig und ohne Anfang. Von ihm nimmt alles seinen Anfang. Alles hält er in Händen. So ward es uns gelehrt. Und wir bezeugen, dass auch sein Sohn, Jesus Christus, immer schon war, vor dem Beginn aller Zeit und auf geistige Weise beim Vater, der ihn vor allem Anfang auf nicht beschreibliche Weise hervorgebracht hat. Durch ihn wurde alles sichtbare und unsichtbare geschaffen. Er ward Mensch und bezwang den Tod. Er wurde in den Himmel aufgenommen, an der Seite des Vaters. Der verlieh ihm alle Macht über die Geschöpfe des Himmels, der Erde und der Hölle. Jede Zunge spreche sein Lob aus, denn Jesus Christ ist unser Herr und Gott. An ihn glauben wir. Seine Ankunft ist nah, als Richter über die Lebenden und die Toten, der jedem gibt gemäss seiner Taten; er erfüllt uns überreich mit dem heiligen Geist, mit dem Versprechen, uns Unsterblichkeit zu verleihen. Wer an ihn glaubt und ihm nachfolgt, macht er zu Söhnen Gottes und Erben Christi. Zu ihm bekennen wir uns und ihn beten wir an als den einen Gott in der Dreiheit des heiligen Namens.
    Darum musste ich den Richterspruch des jüngsten Tages so sehr fürchten. Voller Angst und Schrecken war ich, da sich keiner entziehen oder verstecken kann. Vor dem Tribunal des Herrn wird jeder umfassend Rechenschaft ablegen müssen, selbst über die kleinsten Verfehlungen.
    9
    Aus diesem Grund wollte ich schon seit langem schreiben. Doch ich zögerte bis zuletzt, denn ich fürchtete, kritisiert zu werden, weil ich nicht wie die anderen gelernt habe, die gewissenhaft Rechtsbücher und die heilige Schrift aufgesogen habe und die ihre Sprechweise seit ihrer Kindheit niemals wechseln mussten, sondern immer nur weiter und weiter verbessern durften. Alles was ich zu sagen habe, muss dagegen in eine mir fremde Sprache übersetzt werden, und an meinem Schreibstil lässt sich leicht meine geringe Sprachkenntnis ablesen. Denn, wie es in der Schrift heißt, an der Zunge erkennt man den Weisen, und Einsicht und Wissen und die Lehre der Wahrheit”.
    Nota bene: ein besseres Zeugnis koennte sogar Menno Simons nicht gebracht haben. So bibelnah wie es oft nicht mal die Reformatoren waren. Das zeigt wie nahe die katholische Kirche im ausklingenden Roemischen Reich 400 bis 500 nach Christus noch war und dass erst ab 1150 etwa der Zersetzungsprozess so langsam in Schwung kam, der dann 1500 nach Christus nicht mehr reversibel war.
    In der Tat war Sankt Patrick ein frueher Reformator der fast noch bibeltreuer war als ein Luther und Calvin, dessen Werk nur erstickt wurde. Aber was sind 500 oder 1000 Jahre im Lichte der Ewigkeit, nicht wahr?!
    Herzergreifend der erste Satz des Sankt Patrick: “Ich bin Patrick, ein Sünder und ohne Bildung. Ich habe keine Bedeutung unter den Gläubigen, und mit Verachtung blicken viele auf mich herab”. Ein wahrer held des Glaubens, wahrer Protestant und Reformator.

  4. Als ich noch Kind war waren täglich Nachrichten mit Toten und Verletzten in Irland (Nordirland und über Jahre das selbe in Grün in Palästina). Ja, das ist mir so ziemlich auf den Sack gegangen.
    Ich habe nichts gegen Irland, deshalb muss ich das Religions-gequatsche nicht haben. Wenn sie sich im Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wegen der Interpretation Gutenbergs Totschlegel die Köpfe eingeschlagen haben so soll man heute froh sein, dass dieser Religionswahn endlich – zumindest zur Zeit – ein Ende hat.
    Es geht im Artikel um den St. Patrick’s Day und die Feier dazu – die aus aktuellem Anlass SARS-V.2.0 nicht stattfindet – und das Land Irland und nicht um alte abergläubische Geschichten, die über die letzten 2000 Jahre zwar Bildung, aber leider auch viel Krieg gebracht hat.
    Daher denke ich, dass dieser bescheidene heilige Herr Patrick auf seine Schriften verzichtet hätte, hätte er gewusst, dass sie über 1500 Jahre lang Krieg, Gewalt und Meinungsverschiedenheiten mit sich ziehen werden.

  5. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

    @Irland
    Dies ist das Resultat Sankt Patricks. Um nichts auf der Welt haette er auf seine Schriften verzichtet – sei es auch nur darum dass Poppo diese 1500 Jahre spaeter zu lesen bekommt. Ich lese sie heute zum ersten mal und wusste bis heute absolut nichts ueber Sankt Patrick – durch den Artikel im Wochenblatt bin ich darauf gekommen.
    In der Tat: Gloria in excelsis Deum.
    Darum Tat der Apostel der Iren dieses: “41
    Wie geschah es nun in Irland, dessen Einwohner bis vor kurzem nichts von Gott wussten und nur Götzenbilder und andere unreine Gegenstände anbeteten – wie kam es, dass diese Menschen zum Volk Gottes wurden und nun Söhne Gottes genannt werden? Und dass die Söhne und Töchter der irischen Stammesfürsten nun allem Anschein nach Mönche und Jungfrauen Christi sind?
    42
    Es gab da zum Beispiel eine gesegnete irische Frau,[Nota] adelig, wunderschön und in heiratsfähigem Alter, die ich getauft hatte. Nach wenigen Tagen kam sie mit einem Anliegen zu uns. Sie vertraute uns an, eine Nachricht von einem Gottesboten erhalten zu haben. Er habe sie dazu ermuntert, ein Jungfrau Christi zu werden und Gottes Nähe zu suchen. Gott sei Dank, dass sie sechs Tage später ihr Gelübde auf so vorbildliche und begierige Weise ablegte. Alle Jungfrauen Gottes tun dies so, und das nicht auf Wunsch ihrer Väter, im Gegenteil, sie erleiden Verfolgung und üble Beschimpfungen durch ihre Eltern. Dennoch nimmt ihre Zahl stetig zu und wir wissen nicht, wieviele dort von unseren Leuten geboren werden. Und dann kommen noch die Witwen und die Frauen hinzu, die in Enthaltsamkeit leben. Aber am schlimmsten ergeht es denen, die in Sklaverei leben, denn sie werden misshandelt und bedroht. Doch hat der Herr vielen seiner Dienerinnen seine Gnade zuteil werden lassen, denn obwohl es ihnen untersagt ist, eifern sie ihm mutig nach”.

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