Stipendien für Kinder reicher Familien

Asunción: Die Itaipú Stipendien waren extra für Jugendliche gedacht, die ohne einen reichen Onkel niemals die Chance hätten zu studieren. Alles kam jedoch anders und nun wird wieder gepfuscht.

Kaum waren die Namen derer bekannt, die ein Stipendium erhielten, regnete es Anzeigen. Die Stipendiaten waren des Öfteren Kinder sehr reicher Familien, Models, Globetrotter und Spezialisten im Urlaub in Mexiko machen.

Die ausgegliederten hingegen waren die, für die das Programm einst begonnen wurde. Mehrere Dutzend junge jedoch arme Menschen, hatten zwar alle Test bestanden, wurden jedoch nicht mit einem Stipendium bedacht. Eine Erklärung blieb man ihnen bis jetzt schuldig.

Da die Presse nunmal eine gewisse Macht besitzt, wurde nun eine Kommission einberufen, die die Fälle wie wie von Pilar Benítez Verón (Beitragsbild) und Gretel Vera erneut prüft. Eine ist ein gut bezahltes Model aus Caaguazú und die andere Tochter eines ANR Parteibüros in Coronel Oviedo. Bleibt nur zu hoffen, dass hier einige Fälle geklärt werden.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Stipendien für Kinder reicher Familien

  1. Die armen Kinder waren den künftigen Professoren wohl nicht hübsch genug angemalt. Somit keine Aussicht auf erfolgreichen Abschluss des Studiums. Kostet ja auch Geld so ein Malkasten, das kann sich nebst Müllabfuhrgebühr halt nicht jeder leisten, zumindest die Eltern der armen Mitbewerberinnen nicht.

    1. Wer auch immer Du bist, “oder sein möchtest”. Hör endlich auf, in jedem Kommentar, den Du schreibst, über Streichhölzer, Müllverbrennung und so weiter zu schreiben. Du hast Dir die ” Müllhalde”, auf der Du lebst, selber ausgesucht. Verschenke Deine Immobilie und ziehe wo anders hin. Ich sagte nicht, geh wieder dahin wo Du herkommst. Es ist echt nervend, Deine Kommentare, egal bei welchem Artikel, nur über Lärm, Müllverbrennung, usw. zu lesen was mit dem eigentlichen Artikel nichts zu tun hat.

      1. Ja, 43 Wörter, eines davon ist zu einem Drittel mit den Puchstaben M, ü, l, l übersäht.
        Das macht dann, moment, aha, ja, vier Puchstaben. Das schreibe ich, weil meine Calcapp das so berechnet hat.
        Ja, zweiundvierzig Wörter haben mit dem Artikel nichts zu tun, vor allem dann nicht, wenn man die vielen Puchstaben von rechts nach links liest.
        Aber sende mir doch pitte deine Emehl-Adresse, dann kann ich vorab meine Kommentare von Dir zum Gut zum Druck lektroieren lassen.
        Und hör pitte auf in jedem Deiner Kommentar die Puchstapen e, g, g und i zu verwenden.
        Oder bitte zumindest mich vorab, ob ich das nicht mühsam finde und ein Gut zum Druck erteile.
        Das finde ich echt mühsam, in jedem, aber in jedem Deiner Kommentare stehen steht eggi. Und das noch in fontstyle bold. In jedem Deiner Kommentare steht Reply, at und viele Punkte und Kommas.
        Das wäre ja egal, wenn mich meine Frau nicht mit der Knarre bedrohen würde, dann würde ich die Kommentare.
        Aber meine Immobilie zu verschenken und wo anders hinziehen, das finde ich nun eine super Idee.
        Also liebe Leut, habe Immobilie zu verschenken, wer meldet sich freiwillig?
        Nun gut, das Wort verschenken bedeutet zwar etwas zu verschenken, aber zumindest ein Zelt möchte ich schon dafür haben.
        Na, alles klar, freue mich schon auf die vielen Zeltchen.

  2. Ebenfalls unverschämt ist auch, dass der Itaipu-Direktor Alderete allen Ernstes meint, dass das gar nicht stimmen kann und die “Evaluacion Socio-Economica” vollkommen korrekt nach den vorgegebenen Kriterien durchgeführt wurde. Und um Wogen zu glätten, werden natürlich alle Proteste angenommen.
    Ja, angenommen und niemals bearbeitet.

    Neulich meinte mein Nachbar und Freund bei einem abendlichen Gespräch, dass in der Universität von San Lorenzo das gleiche passiert. Er hat dort studiert (aber abgebrochen). Es werden Verwandte von einflussreichen Personen der Titel wortwörtlich geschenkt. Die meisten in der juristtischen Fakultät. Mein Freund erzählte, das sich eine Dozentin geweigert hatte eine Studentin deren Abschlussarbeit positiv zu benoten, weil die Studentin keine Ahnung hatte in der Verteigung und die Arbeit von einem Ghostwriter offensichtlich verfasst wurde. Der Dekan befahl aber ihr den Titel zu geben. Folge war, dass die Dozentin gefeuert wurde UND dazu noch eine Strafe von 40 Millionen Guaranies (!) zu zahlen hatte, weil die Frau den Dekan und die Universität diffamiert hat.

  3. Das war doch voraus zu sehen, das die Armen, arm bleiben und ungebildet, nur so kann man die Masse in Schach halten.Ein weiterer Punkt, ist vielleicht auch, das die Armen vielleicht jetzt schon klüger sind als die ” Professoren” und das kann man ja nicht zulassen das die dann noch ein Stipendium ( vom Staat ) erhalten. Vielleicht haben bei der Auswahl weniger die Beine breit gemacht, wie es eigentlich vorher gesehen war. Alles nur Vermutungen. Fest steht, hat man kein Tio, Padre oder sonst ein “hohes” Familienmitglied mit der “richtigen Bibel”,hat man(n) oder Frau kaum eine Chance.

    1. Da hast Du hier vollkommen Recht!
      Was unten IST; soll unten bleiben.Das ist in Deutschland genauso wie in Paraguay.
      Selbst wer in Deutschland nur Jura -studiert, Massenware, ohne Tutor-Bezahlung von den Eltern, sind die Studenten bald erledigt und brechen ab.
      (z,b.laut OSCD 6-8.Generationen um aus der Unterschicht vielleicht aufsteigen zu können, bald Schlusslicht in Europa)
      In Paraguay entscheidet das Geld,das richtige Parteibuch, die Beziehungen was die Kinder werden.
      Ob sie was können oder nicht.Das ist fast so in der in der DDR.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.