Areguá: Der Erdbeerpreis hat am vergangenen Wochenende in Areguá einen kräftigen Sprung nach oben verzeichnet. Aufgrund des anfänglich geringen Angebots zu Saisonbeginn kletterte der Preis für ein Kilo auf bis zu 120.000 Guaranies.
Die Produzentin Raquel Gómez erklärte, dass die Ernte gerade erst begonnen hat und auch die Kosten für Betriebsmittel sowie Pachten den Preis beeinflussen. Die Situation sorgt für spürbare Preisunterschiede an den verschiedenen Verkaufsstellen vor Ort.
Die Landwirtin gab an, dass sie das Kilo an ihrem Verkaufsstand an der Hauptstraße für 80.000 Gs. anbietet. In anderen Teilen von Areguá bewegen sich die Preise je nach Erdbeersorte dagegen zwischen 100.000 und 120.000 Gs. Sie wies darauf hin, dass die Saison gerade erst angelaufen ist. Da das Angebot auf dem lokalen Markt derzeit noch stark begrenzt ist, treibt dies die Preise in die Höhe.
Die Erzeugerin erklärte zudem, dass die Verteuerung von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und die Pachtgebühren für die Felder direkten Einfluss auf den Endpreis haben. Hinzu kommen die Verluste durch die jüngsten Unwetter und die unbeständige Wetterlage. Diese Faktoren haben die Produktion beeinträchtigt und das für den Verkauf verfügbare Volumen in dieser frühen Phase spürbar reduziert.
Die Erzeuger in Areguá sehen sich somit einer Saison mit hohen Preisen und einem geringen Angebot gegenüber. Sie hoffen nun auf eine Normalisierung und größere Erntemengen in den kommenden Wochen, was die Preise auf dem lokalen Markt wieder stabilisieren könnte.
Wochenblatt / Megacadena















