Tod auf deutscher Estancia: Retourkutsche für schlechte Arbeit

Asunción: Nachdem vor gut zwei Jahren Luis Alberto Villamayor „Alex“ auf der Estancia einer deutschen Familie in Obligado starb, nutzte sein Vater, ein ehemaliger Abgeordneter die Präsentation der Kandidaten für den Posten des Generalstaatsanwalts für eine Kritik.

Gegen 10:00 Uhr am heutigen Morgen reihten sich der Vater von Luis Alberto Villamayor, Luis Felipe Villamayor in die Reihe der Kandidaten für den Posten des Generalstaatsanwaltes ein, wo auch der beigestellte Staatsanwalt Edward Irala stand. Dieser, so Villamayors Dafürhalten, hatte er vor rund zwei Jahren nichts gegen die erste untersuchende Staatsanwältin in Todesfall seines Sohnes unternommen. Diese, Olga Araujo, behauptete, dass die Todesursache Selbstmord sei und Mord auszuschliessen wäre. Da die Tatwaffe in er einen Hand und das Einschussloch im Kopf auf der anderen Seite zu finden war, kann ihre Hypothese kaum zutreffen. Erst nach mehreren Anläufen wurde die Staatsanwältin vom Fall suspendiert und die Tat intensiv und korrekt untersucht. Man fand heraus das Drogen im Spiel waren und dass das Opfer sexuell missbraucht wurde.

Die Verdächtigen am Tode von Luis Alberto Villamayor, damalige Freunde, sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft, darunter auch ein Deutscher, Rene Hofstetter.

Insgesamt gibt es rund 100 Kandidaten für die Stelle des Generalstaatsanwaltes, darunter auch der derzeitige, Javier Díaz Verón.

Wochenblatt / Itapúa Noticias

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2 Kommentare zu “Tod auf deutscher Estancia: Retourkutsche für schlechte Arbeit

  1. Summary: „Staatsanwältin Olga Araujo, behauptete, dass die Todesursache Selbstmord gewesen sei und Mord auszuschließen wäre. Die Tatwaffe befand sich in er einen Hand und das Einschussloch im Kopf auf der anderen Seite. Erst nach mehreren Anläufen wurde die Staatsanwältin vom Fall suspendiert.“
    Die Staatsanwältin wurde vom Fall suspendiert? Welche Fälle hat sie den zwischenzeitlich neu zugewiesen bekommen und welchen Fall bearbeitet sie gerade?
    Ich denke mal, dass Frau Staatsanwältin Olga Araujo, nach der Beweisstellung ihrer Fähigkeiten, in der Schweiz den Fall: „Bis vier Uhr morgens müssen alles Straßen gereinigt sein“ fortan tatkräftig bearbeiten dürfte. Doch wir sind ja in Paraguay. Sie ist demnach immer noch als Staatsanwältin tätig.

  2. Soviel mir bekannt ist sitzen nicht alle Verdächtigen in Gefängnis. Alan freut sich seiner Freiheit!!!! Muss man viel Geld haben um nicht belangt zu werden??? Schuld trifft alle Beteiligten. Wer der „Täter“ ist steht meines Wissens noch gar nicht fest. Die Verhandlungen/Anhörungen wurden bisher 3 mal verschoben. Wie ist es wenn nun jemand unschuldig in Haft ist?

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