Tödliche Fluten

Asunción: Ein Anwohnerin sah am gestrigen Abend wie bei den Regenfluten ein Mann eine Strasse überquerte und vom Wasser mitgerissen wurde. Seine Ehefrau war in großer Sorge. Nun herrscht Trauer.

Ranulfo González Almada (43) wurde gestern Abend an der Kreuzung Artigas und Peru das letzte Mal gesehen. Der starke Regen sorgte dafür, dass er ausrutschte. Die Wassermassen rissen ihn mit. Angehörige der paraguayischen Marine fanden heute einen Toten einen Leichnam nahe der Küstenstraße.

Die Ehefrau erklärte, dass ihre Mann gestern Mittag das Haus verließ und nicht mehr wiederkam.

Die weiterhin anhaltenden Regenfälle erschweren die Bergung. Speziell in der Nähe der Avenida Peru kam es auch schon in den vergangenen Jahren zu tödlichen Unglücken bei Unwettern. Die Kraft der Fluten wird regelmäßig unterschätzt.

Die Lage der Stadt Asunción, die ja bekanntlich auf sieben Hügeln errichtet wurde war früher von Vorteil, da eine Kanalisation wegen des Gefälles nicht notwendig war. Jeder Regen reinigte die Strassen. Mit Unfällen wie dem von gestern Abend zeigt sich aber, dass ein Abwassersystem sehr wohl von Vorteil wäre. Auch wenn einige Bereiche darüber verfügen sind es meist Müllreste, die Abflussgitter verstopfen und anderweitig für noch mehr Fließgeschwindigkeit sorgen.

Wochenblatt / Abc Color

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