Trotte: „Bestraft mich für das was ich getan habe und nicht für das was ich nicht getan habe“

San Lorenzo: Adolfo Trotte, beschuldigt wegen dem Tötungsdelikt an seiner eigenen Ehefrau Sonia Vera hatte heute seinen ersten Termin beim Richter von San Lorenzo wo über die Tat gesprochen wurde. Trotte gab zu die Tat durchgeführt zu haben und betitelte den Staatsanwalt Federico Espinoza als Lügner.

Das Gespräch zwischen dem Richter Juan Carlos Pane Chelli und dem Beschuldigten wurde hinter verschlossene Türen abgehalten. Teile seiner Aussage jedoch nicht aufgzeichnet werden wegen einem Computerfehlers. Während seiner Aussage bezog er sich viele Male auf die schönen Jahre, die er mit seiner Ehefrau hatte, ohne Gewalt die in Todschlag endete.

„Niemand hat das Recht jemand anderes das Leben zu rauben. Ich bin ein geständiger Täter und gebe das Verbrechen zu. Ich lüge nicht. Ich komme um mein Gesicht zu zeigen. Ich will dass sie über mich richten und urteilen für das was ich gemacht habe und nicht für das was ich nicht gemacht habe“, sagte Adolfo Trotte danach der Presse.

Während er seine Aussagen machte hatte er den Staatsanwalt des Falles Federico Espinoza um sich. „Er braucht nicht viel zu arbeiten weil ich geständig bin für den Tod meiner Frau. Espinoza lügt in bezüglich einiger Punkte“, urteilte Trotte ohne den Sachverhalt näher zu erklären.

Leider waren die technischen Geräte der Staatsanwaltschaft zur Aufnahme seiner Aussage ausgefallen weswegen er am kommenden Dienstag um 09.00 Uhr erneut vom dem Strafrichter erscheinen muss.

Trotte wird beschuldigt wegen der Tötung seiner Frau in Verbindung mit Spuren früherer Misshandlung. Die maximale Strafe kann 30 Jahre Gefängnis erreichen.

Die Tat ereignet sich am vergangenen 2. Juli 2011 als Sonia Vera mit zwei Einschüssen im Bus des Geländes Villa Olimpia in Fernando de la Mora tot aufgefunden wurde.

Nach dem Verstecken der Leiche suchte er zu Hause einige Kleidungstücke zusammen und fuhr nach Mariano Roque Alonso, von wo er mit einem Taxi zum Grenzübergang Puerto Falcón nach Argentinien floh. Tage später wurde er von der Polizei des Nachbarlandes ausgeliefert.

(Wochenblatt / Abc)

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