Trotz Wirtschaftsflaute kündigen Privatunternehmen die Schaffung von mehr als 2.000 Arbeitsplätzen an

Asunción: Obwohl die Wirtschaftsdaten nichts Gutes verheißen scheint der private Unternehmenssektor die Hoffnung nicht zu verlieren. Mehr als 2.000 Arbeitnehmer sollen neue Arbeitsmöglichkeiten finden.

Das Arbeitsministerium kündigte in einer Pressenotiz an, dass insgesamt 2.200 neuen Arbeitsplätzen entstehen sollen, die von anerkannten Unternehmen in den Bereichen Supermärkte, Einkäufe, Textilien, Dienstleistungen und weiteren Branchen angeboten werden.

Allein die Einrichtung des Shoppingzentrums 1811 erfordert die Einstellung von 600 Mitarbeitern für Kassierer, Kundendienst, Köche, Reinigungskräfte, Verkäufer usw. Die Cogorno-Gruppe wird mehrere Fortis-Supermärkte im Departement Central, Central, Coronel Oviedo und Caaguazú eröffnen, für die sie 600 freie Stellen abdecken muss. El Pueblo Shopping braucht 200 neue Angestellte. Die Lunelli-Fabrik in Hernadarias stellt 250 Arbeiter ein. Die Gruppe Daglio ist auf der Suche nach 100 geeigneten Fachkräften, Paraguay Invest benötigt 250 neue Mitarbeiter und das Unternehmen Multinational Ball hat 200 Stellen im Angebot.

Bezüglich des Themas erklärte der Direktor für Beschäftigung, Enrique Lopez, dass die Stellenangebote auf verschiedene Art und Weise ausgeschrieben werden, darunter auch auf der virtuellen Plattform ParaEmpleo.

Nach der Ankündigung bedankte sich die Arbeitsministerin Carla Bacigalupo bei den privaten Unternehmensgruppen, die daraufsetzen, dass das Land investiert und tausenden Paraguayern Arbeitsplätze verschafft. „Private Unternehmen, werden dieses Jahr bei der Schaffung von mehr als 2.200 neuen Arbeitsplätzen helfen“, sagte sie.

Es sei darauf hingewiesen, dass die genannten Firmen vom Arbeitsministerium für ihr Engagement für die Entwicklung des Landes durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze besonders ausgezeichnet wurden.

Wochenblatt / Hoy

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6 Kommentare zu “Trotz Wirtschaftsflaute kündigen Privatunternehmen die Schaffung von mehr als 2.000 Arbeitsplätzen an

  1. Christoph Schlingensief

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    Wie in Europa auch bleibt der hiesige Staat der größte Arbeitgeber. Ein kleiner Unterschied gegenüber Europa bleibt aber wohl bestehen: In Europa hat der Staat als größter Arbeitgeber nicht 2 Millionen Prozent Amigos zuviel auf der Lohnliste.
    Aber schön für die hiesige Arbeitsministerin bei europäischem Gehaltsbezug eines 5.-Weltlandes diese Zahlen zusammengezählt gekonnt zu haben und schön, dass sie sich auch fleißig bei der Privatwirtschaft bedankt, dass diese über 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden.
    Eine positive Nachricht und ich bin überzeugt, dass man genügend best ausgebildete Master-Absolventen mit abgeschlossen hiesig Grundschule von 4 Stunden täglich 7 bis 11 Uhr finden wird.
    Ja, so ne Ausbildung als Cajera (Kassiererin) kann man in jeder Stadt absolvieren, man muss dafür 8x den ganzen Samstag Vormittag opfern und kostet jedes Mal etwas über 10 Euro. Anspruchsvollere Ausbildungen dauern natürlich etwas länger und kosten etwas mehr, rechnen wir mit zwei Samstag Vormittage und zwei Euros mehr. Top!

  2. „Das Arbeitsministerium kündigte in einer Pressenotiz an, dass insgesamt 2.200 neuen Arbeitsplätzen entstehen sollen“
    ….angekündigt wird in Paraguay immer gerne was nur folgt dann ausser heisser Luft nichts mehr!

  3. Neue Arbeitsplaetze in den Bereichen Shoppingcenter… weniger Einkommen und alles teurer…. bedeutet das bei jedem neu eroeffneten Shopping ein altes Shopping nicht mehr existiert

  4. Kuno Gansz von Otzberg

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    Wie kann das sein dass in dieser Bananenrepublik neue Shopping Malls wie Pilze aus dem Boden schiessen wo hunderte dieser Giganten in den USA leerstehen, bankrott gingen, bzw. Amazon diese jetzt als Lagerdepots aufkauft?
    Man kann ja verstehen dass in Laendern wie Dubai oder den Emiraten wo es 50 Grad im Schatten warm ist, die Shoppingcenter als Einrichtung sehr beliebt sind – die Leute fliehen waehrend des Tages in die klimatisierten Shopping Malls -, aber diese krasse Situation hat man in Paraguay nun dann doch nicht.
    Taucht amazon.com hier einmal auf, so ists womoeglich aus mit dem Shoppingspass.
    Why amazon is gobbling up failed Malls. https://www.youtube.com/watch?v=k53IDbtP-58
    So siehts normalerweise mit den Shopping Malls aus: https://www.youtube.com/watch?v=o0PyzrTze2U und so https://www.youtube.com/watch?v=_1cbf7oSZL4.
    Apropo Technologie bringt der Viehzucht den Tod: In 15 bis 20 Jahren ist es aus mit der paraguayischen Viehzucht, bzw. diese wird nur ein Schatten ihrer einstmaligen Groesse sein – wegen diesem: https://www.youtube.com/watch?v=Mi5EfhPGHg4.
    Am besten die Gentlemen vom FrigoChorti bauen schon mal vorausschauend ein paar gigantische Bioreaktoren in den abgebrannten Schlachthof – zukunftssicher, sozusagen – oder warten 10 Jahre mit dem Aufbau da die jetzige Viehzuchtsindustrie und Technologie hoechstwahrscheinlich eine Auslauftechnologie und Industrie sein wird. Lasst das Fleisch in Bioreaktoren wachsen. Das ist zwar heute noch zu teuer aber in ein paar Jahren nicht. Wenn keine Lebenden Rinder mehr gebraucht werden, so gibt es automatisch eine Ueberproduktion an Soja, Maiz und Getreide und die Preise fallen in den Keller da die Viehhaltung nicht mehr mit den Lebensmitteln des Menschen in kompetenz tritt. In 20 Jahren ist die Viehzucht nur ein matter Abglanz ihrer heutigen gloriosoen Zeit.
    Milch kann man m.E. noch nicht im Labor zuechten und daher werden wohl viele um ueberhaupt Leben zu bleiben auf die Milchwirtschaft umsatteln, was deren Preise wiederum in den Keller rauschen laesst.
    Tschau ganaderos – in 20 Jahren … ein Nischenmarkt wird allerdings immer bestehen bleiben fuer „Fleisch vom Lebendrind“.
    Deswegen ist es eventuell besser man baut den FrigoChorti gar nicht erst auf und wartet bis die Bioreaktoretechnologie ausreift und stellt im „Schlachthof“ selber Fleisch her.

    1. Christoph Schlingensief

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      Guter Kommentar! In Europa wird der Konsument wohl eher weniger Fleisch und Milch aus dem Reagenzglas kaufen, aber hierzulande, wenn der Fleisch und Milchpreis auf dessen von Bananen liegt, dann wird der hiesige Konsument gerne und reichlich darauf zugreifen, nicht umsonst bastelt Honor Cäsar Carten am Gammelfleisch in seinem Technopark. Und sollten die indianischen Versuchskaninchen alles gut überstehen ist das Laborfleisch sogar in Israel willkommen, kann man auch ganz koscher züchten. Und falls es den hiesig indianischen Versuchskaninchen doch nicht so bekommt, dass lässt man die Zulassung bei der mehr besseren Menschheit einfach nicht zu.

  5. Kuno Gansz von Otzberg

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    @Christoph
    Eine Person behauptete mir gegenueber mal steif und fest im Flugzeug Laborfleisch serviert bekommen zu haben. Man bliebe davon etwa 2 Tage lang satt.
    Nun, zumindest ist das ein technischer Quantensprung der die ganze Wirtschaft vor allem Paraguays umkrempeln koennte. Wenn man mal bedenkt dass die Mennoniten ja sowieso nur Gedaerme und anderes Abfallfleisch nach Russland schicken, so erscheint mit das Laborfleisch nicht eine schlechtere Alternative zu sein. Die Stammzellen werden einem Tier entnommen und dann beginnt die Zellteilung im Bioreaktor wo sich die Zellstrukturen auch schon genetisch anordnen so dass dieses Fleisch nicht mehr von Lebendrindfleisch unterschieden werden kann. Die grossen Massen der Weltbevoelkerung isst ja sowieso nur 4. Klasse Gammelfleisch (aka Hackfleisch) das sowieso immer aus Restbestaenden besteht zusammengefuegt mit Fleischklebstoff. Laborfleisch wird keimfrei erzeugt, ist impffrei, medikamentenfrei und eben man zuechtet es oekologisch. Damit koennte auf einen Schlag die Abholzungen und Rodungen gestoppt werden, da eben mindestens die haelfte der Weltagrarprodukte jetzt nicht mehr fuer Tierfutter verwendet werden sondern wird fuer den Menschen als Lebensmittel frei. Dadurch bleibt der Amazonas und Chacobusch stehen und die Menschen haben weit mehr Weizen und dergleichen zur Verfuegung fuers taeglich Brot und zudem noch relativ Billiglaborfleisch.
    Die erste Digitalkamera wurde auch so mal „wachsen gelassen“ in Vitro von einem chinesischen Christen in Japan. Die Technologie wurde dann aber vom Markt gekauft und in tiefen Kellern weggeschlossen.
    Scheint als ob dieses Wissen wieder hervorgekramt wurde.
    Das Vitrofleisch ist super fuer kleine Laender mit wenig Agrarflaeche wie Deutschland, Schweiz, Oesterreich, Israel, usw. die sich damit selber versorgen koennen und nicht mehr Fleisch importieren brauchen. Der Doener und Big Mac oder Burger King oder Pizza aus Laborfleisch schmeckt genauso wie der aus vergammelten Schafsfleisch.
    Das ist dasselbe wie die CNC Druckermaschinen mit denen du dir selber z.B. einen Revolver oder Pistole aus Edelstahl zuhause drucken kannst – mit der Software und Zink, Chrom und Stahl in pulverform. Damit hat China als Weltfabrik ausgedient und jedes Dorf in Deutschland koennte sich ihre eigenen Autos oder eben Waffen drucken. Ciao, China und dasselbe Mene Tekel steht schon an der Wand geschrieben ueber die Viehzuechter.
    Bei Amazon duerfte man dann in baelde Bioreaktoren im Angebot haben mit denen sich jeder Haushalt selber das Fleisch wachsen lassen kann.
    Glauben sie mir – den Unterschied merkt keiner, genausowenig wie man den Unterschied zum GMO Monsanto Saatgut merkt.
    Das waere der Niedergang der Lebensmittelindustrie und die Drogenbauern (Kokain, Marihuana, Crystal Meth, Heroin, usw.) sind diejenigen die reich werden da die halbe Menschheit aus lauter Verzweiflung keinen Ausweg weiss als in die Drogensucht zu fallen – wengen mangels an Erwerbsmoeglichkeiten. Und auch die Prostitution wird zum Hauptgewerbe fuer sehr viele.
    Glueckselig wer da keine Kinder hat und nicht verheiratet ist!

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