Trucker sperren Fernstraßen: Polizei in Alarmbereitschaft

Asunción: In einer Erklärung, die gestern veröffentlicht wurde, teilte die Nationalpolizei unter der Leitung von Gilberto Fleitas mit, dass 100 % des Personals zur Verfügung stehen werden, um Sicherheitsmaßnahmen angesichts der Straßensperren durchzuführen, die von Truckern an verschiedenen Orten des Landes für heute geplant sind.

Die Maßnahme geht auf den Aufruf mehrerer Verbände zurück, die mit einer Gruppe von Truckern sympathisieren, die aus Ángel Zaracho, Roberto Almirón, Juan Friedelin, Julio César Solaeche und Vicente Medina besteht, die vor Tagen wegen angeblicher Erpressung festgenommen wurden und die Zahlung von 50.000 US-Dollar durch die Regierung forderten, um keine Straßensperrungen durchzuführen.

„Eine 100-prozentige Alarmbereitschaft ist ab Montag, dem 18.04.2022, ab 00:00 Uhr für die effektive Truppe der Nationalpolizei ausgerufen worden, aufgrund einer Demonstration und eines Streiks auf Landesebene, organisiert von der Nationalen Union für Transporte (Sittrancni)“ bezieht sich auf die vom Polizeikommandanten Baldomero Jorge Benítez unterzeichnete Notiz.

Zu den Mobilisierungen kommt auch die Behauptung hinzu, die andere Sektoren angesichts des Konflikts aufgrund des Anstiegs der Kraftstoffkosten erhoben haben. In diesem Zusammenhang fordern sie die Exekutive zusammen mit dem Nationalkongress auf, sofortige Lösungen nach der Aufhebung des Gesetzes zu finden, das eine Subvention für Petropar-Kraftstoffe festlegte.

Über die verschiedenen sozialen Netzwerke behaupten die Trucker, die Demonstrationen seien ein “Ringkampf zwischen dem paraguayischen Volk gegen die korrupte, kriminelle Regierung”. In diesem Sinne forderten sie die Bürger auf, sich dem Protest auf der Straße anzuschließen.

„Im ganzen Land wird es Straßensperren geben und wir werden sehen, wer wirklich die Macht hat. Die Staatsanwaltschaft wird aufgefordert, die Beweise vorzulegen, wegen denen Gewerkschaftsführer festgenommen werden und es wird eine Lösung für die Kraftstofffrage gefordert, es wird nicht verhandelt, es wird gefordert. Dies ist ein direktes Armdrücken gegen die korrupte Regierung und wir werden sehen, wer stärker ist“, erwähnte einer der Lastwagenfahrer per WhatsApp.

Nach Angaben der Führer der verschiedenen Trucker-Gewerkschaften würden die Blockaden landesweit auf mindestens 5 Strecken stattfinden und den freien Transit an den Kreuzungen der Strecken PY01, PY02, PY03, PY09 und PY12 beeinträchtigen.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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5 Kommentare zu “Trucker sperren Fernstraßen: Polizei in Alarmbereitschaft

  1. Intersant waere wenn das Wochenblatt mal die Rechtslage schildert wer haftet wenn durch diese Sperrungen des freien Transits auf den Rutas einzelnen Buergern konkrete Schaeden entstehen?

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  2. Das ist aktuelle politik. Angebliche demokratie. Sie gehen nicht zum parlament oder sperren die zufahrt zur politiker villa oder dessen privat jet, nein die blockieren die ruta fürs volk am ersten arbeitstag nach den ferien. Top! So wie die spd mehr frauenrechte und mehr open border haben will und pflichtimpfung für den sklaven. Das ist eben keine politik für das volk sondern die unternehmerinteressen, die von der wittschaft auch kommen. Ein biden, ein macron, ein draghi, eine merkel jetzt scholz, sie sind alle gleich egal von welcher farbe. Daher muss man auch die alternativen wählen wie orban, salvini, bolsonaro etc. Es bleibt nichts anderes auch wenn es uns nicht gefallen mag.

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