Überfüllt mit Patienten

Itauguá: Wer sich auch nur etwas krank fühlt nutzte die Gelegenheit aus, das Krankenhaus in Itauguá aufzusuchen. Dort erfolgen kostenlose Konsultationen durch ausländische Ärzte.

Dr. Hernán Martinez ist Leiter von dem Krankenhaus. Er sagte, das Kontingent an Medizinern aus den USA führe zu einem deutlichen Ansturm. „Die Erwartungen wurden weit übertroffen. Gestern kamen 700 Patienten. Wir erwarten bis zum 28. Juli insgesamt 7.000“, sagte Martinez.

Raquel Lovera ist ärztliche Direktorin von dem Hospital. „Seltsamerweise nahmen viele junge Menschen den Dienst in Anspruch. Wir bemühen uns aber, allen gerecht zu werden. Es erfordert jedoch Geduld und darum bitten wir vor allem“, sagte sie.

Eliza Medina, eine der Wartenden in der Schlange vor dem Krankenhaus will zum Augenarzt. „Sie sagten mir, das ist nicht möglich, also will ich versuchen einen Gynäkologen zu konsultieren. Ich komme aus La Colmena und die Reise soll nicht umsonst sein“, sagte sie.

Das Gesundheitsministerium hat vier Bereiche für die ausländischen Ärzte in Itauguá geschaffen. Alle 300 Mitarbeiter von dem Krankenhaus wurden auf die Prozedere geschult und eingewiesen. Es gibt Übersetzer für die Ärzte aus den USA um Verständigungsschwierigkeiten zu beseitigen.

Kostenlos werden medizinische Versorgung in der allgemeinen Chirurgie sowie weitere Behandlungen in den Bereichen Orthopädie, Zahnmedizin, Gynäkologie, Brustkrebs, Krampfadern und weitere angeboten. Bis zum 28. Juli wird das Vorhaben noch umgesetzt.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Überfüllt mit Patienten

  1. Das beweist zweierlei: 1) Die Paraguayer sind von Natur aus sehr die Gesellschaft suchende Menschen. In einer so großen Warteschlange zu stehen für ein oftmals kleines Wehwehchen ist eben ein Ereignis besonderer Geselligkeit. 2.) Die Paraguayer wissen sehr wohl um die „hohe fachliche Kompetenz“ paraguayischer Mediziner samt Personal. Daher wollen sie die vielleicht einmalige Gelegenheit nutzen sich von Gringo-Medizinern untersuchen und beraten zu lassen.

  2. „Eliza Medina, eine der Wartenden in der Schlange vor dem Krankenhaus will zum Augenarzt. „Sie sagten mir, das ist nicht möglich, also will ich versuchen einen Gynäkologen zu konsultieren. Ich komme aus La Colmena und die Reise soll nicht umsonst sein“, sagte sie.“
    Beim Augenarzt ist nicht frei, also gehe ich zu einem Anderen. Das die Frau damit einer anderen Frau, welche die Behandlung beim Gyn. wirklich nötig hätte den Platz stiehlt, soweit reicht es nicht.
    Es ist ja alles kostenlos und da nimmt man alles was man bekommen kan, ob man es braucht oder nicht.

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