Und da waren es Drei – Fernando Lugo kündigt dritte Vaterschaft an

Ciudad del Este: Während seiner Wahlkampftour in Alto Paraná nahm Ex Präsident Fernando Lugo an einer Blutabnahme teil, die von einem Richter angeordnet wurde. Benigna Leguizamón klagte seit mehreren Jahren auf Vaterschaft und scheint glaubwürdig zu sein, da der Ex Bischof schon vor der Blutabnahme zur Presse sagte, „dass er auch bei negativem DNA Test den 10-jährigen Sohn adoptieren werde“. Während Lugo sich dem Jungen sehr zugetan zeigte, schenkte sein Anwalt dem kleinen Jungen 50.000 Guaranies.

Mit dieser Ankündigung greift der Ex Mandatsträger einer möglichen Trotzreaktion voraus, die sich genau eine Woche vor den Wahlen einstellen könnte, denn da sollen die Ergebnisse publik gemacht werden.

Damit hat der aussichtsreiche Kandidat auf einen Senatsplatz bald ein drittes offizielles Kind und zukünftigen Erben.

(Wochenblatt / Telefuturo / Foto: Facebook)

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3 Kommentare zu “Und da waren es Drei – Fernando Lugo kündigt dritte Vaterschaft an

  1. Der ehemalige Bischof hat sich um seine Schäfchen gekümmert, besonders den Weiblichen war er zugetan. Er war kein Kostverächter und das wäre ihm nicht übel zu nehmen, wenn er nicht katholischer Bischof gewesen wäre. War er aber. Bei den Priestern in Paraguay wahrlich kein Einzelfall.

    Als Präsident hat er auch keine große Nummer gespielt oder besser gesagt, hat man ihm nicht spielen lassen. Er hat das Leben als „mujeriego“ weiterhin genossen und das war ihm wohl auch wichtiger als regieren.

    Nun aber könnte es so kommen, dass er im Parlament als Führer der Linken das Zünglein an der Waage werden könnte und die Rolle einnehmen könnte, die bisher UNACE eingenommen hat. Heißt, er könnte in Zukunft erneut eine wichtige Rolle einnehmen.

    Dumm ist Lugo nicht. Möglicherweise wird er für die Linken ein gutes zweistelliges Ergebnis (wie auch bayer geschrieben hat) einfahren. Zusammen mit den anderen Gruppierungen könnten es sogar gute 20% werden. Also wird man in Zukunft wieder von Lugo hören und nicht nur wenn es um die Anerkennung einer Vaterschaft geht.

  2. wozu sich die „unabhängige Justiz“ und die „freie Presse“ so hinreißen lassen, das ist wirklich weder unabhängig noch freiheitlich. Sie leisten die politische Drecksarbeit der politischen Elite dieses Landes und unterlassen nichts, was der verhassten Opposition schaden könnte. Wie der Artikelschreiber schon erwähnt sind die Termine so gelegt, dass sie in der Endphase des Wahlkampfs liegen. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt und etwa an der Unabhängigkeit der Justiz oder der Freiheit der Presse zweifelt. Da kann ich gut verstehen, dass die Forderung nach unabhängiger Justiz und Presse immer lauter wird. Allerdings schreien bei der Umsetzung solcher Konzepte die Mainstreammedien immer gleich, die Pressefreiheit würde eingeschränkt. Ist sie das denn nicht schon lange, wenn nur einige wenige die Macht über die veröffentlichte Meinung haben?

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