Unglaublich aber wahr

Asunción: Am gestrigen Nachmittag wurde ein Mann verhaftet, der noch einige Rechnungen mit der Justiz offen hatte. Wieso es ihm gelang so lange auf freiem Fuß zu bleiben ist nicht erklärbar.

Claudio Rojas Villalba (54), der insgesamt 33 offene Haftbefehle hatte, unter anderem wegen Diebstahl, Betrug und Fälschung von Dokumenten, konnte gestern Nachmittag im Stadtviertel San Pablo dingfest gemacht werden.

Warum die Polizei den Sammler von Haftbefehlen (Beitragsbild) erst jetzt festnahm und nicht aktiv nach ihm suchte ist schwer nachvollziehbar. Dennoch kann er nun für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Jetzt braucht es nur noch einen Richter, der einsieht, dass Haft für Rojas sinnvoller ist als Hausarrest.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Unglaublich aber wahr

  1. Ein Beispiel für die hochineffiziente Justiz und den Polizeiapparat! In einem solchen Land kann man sich wirklich ruhig und sicher fühlen.

  2. Kuhbier, Brandenburg

    Antworten

    Na gut, das ist aber in anderen Ländern auch so. Ich kann zwar nicht aus persönlichen Erfahrungen sprechen, aber in DÖCH ist das glaubs auch so, dass wenn nicht gerade ein gesuchter Bankräuber bist, auch nicht aktiv nach einem gefahndet wird. Kommt vermutlich auf die Schwere des Deliktes an. Da wird doch die Polizei auch nur den vermuteten Aufenthaltsort des Gesuchten aufgesucht, wenn nicht da, dann halt nicht da und zotteln wieder ab.
    Aber mag schon sein, dass Claudio Rojas Villalba in den letzten 33 Jahren auch mal einem Polizisten über den Weg gelaufen ist und die Angelegenheit mit 10.000 Guaranies (kleiner 2 Euro) den Polizisten davor überzeugen konnte, dass er doch nicht Claudio Rojas Villalba ist.

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