Verkauf von Uran

Asunciòn:“ Paraguay besitzt eine Uranmine und dieses Uran kann nach Argentinien geliefert werden“, informiert der Außenminister Eladio Loizaga in einer Pressekonferenz.

Der Außenminister beantwortet mit der Möglichkeit des Verkaufes von Uran, die Fragen der Presse über den argentinischen Plan, des Baues einer Uranaufbereitungsanlage in Formosa.

Dieses Projekt im argentinischen Formosa, einer Grenzprovinz  zu Paraguay, stößt beim paraguayischem Kongress auf Kritik.

Im Moment gibt es zwei Bereiche in Paraguay wo Uran abgebaut wird. Dieses ist in Yuti im Norden, sowie im Westen in Coronel Oviedo. Ein dritter Bereich wird im Moment von der nordamerikanischen Uranium Energy Corp. (UEC) geprüft. Der Vizeminister des Ministeriums für Minen und Energie, Emilio Buongermini erklärt, dass er von der UEC die Information erhalten hat, dass eine interessante Menge an Uran gefunden wurde. Man warte weiter auf die Bestätigung über das Gesamtvorkommen, welches über 20 Millionen Libra liegen muß, um einen wirtschaftlichen Abbau zu garantieren. Die Arbeiten zur Auffindung des Urans haben bislang drei Jahre gedauert. Der Uranpreis ist im Moment sehr gering und dieses spiegelt sich auch in der „Schnelligkeit der Investition“ wider.

Der paraguayische Senat ist verärgert über die fehlenden Informationen des argentinischen Projekts. Im Mai 2014 verabschiedete der Senat einen Antrag, welcher Argentinien einen nicht abgesprochenen Bau solcher Anlagen, die Paraguay gefährden, verbietet.

Die Firma Dioxitek, welche mit den Bau des Projektes beauftragt werden soll, informiert, dass eine Gefährdung durch Kernkraft „sehr gering“ ist.

Der Außenminister erklärt, dass eine Förderanlage für Uran bislang nur geplant ist.“ Eine Förderung von Uran, keine Anreicherung“, unterstreicht er nochmals. Diese Anlagen befinden sich bis zu diesem Zeitpunkt auch nur in Planung, wir sind beruhigt über den Stand der Informationen, die wir aus Argentinien erhalten. Von Buenos Aires erhalten wir volle Unterstützung für die Untersuchungen, welche Schäden eine solche Anlage auf die Umwelt haben kann.

Am 15 Juli 2014 wird ein Informationstreffen in Formosa stattfinden. Abgeordnete der Regierung und des Kongresses sind dazu eingeladen. Wir haben hier die Möglichkeit Informationen über den Stand der Nukleartechnik aufzufrischen. Loizaga weist auch die Gerüchte ab,  dass die paraguayische Regierung dem Projekt voreingenommen gegenüber steht.

(Wochenblatt/ABC-Color)

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3 Kommentare zu “Verkauf von Uran

  1. typisch Argentinier, stehen praktisch kurz davor offiziell den Bankrott des Landes erklaeren zu muessen und reissen immer noch das Maul auf Nuklearkraftwerke bauen zu wollen……..

    1. Das mag sein, aber Geld ist relativ und reine Glaubenssache. Dennoch meine ich gelesen zu haben, dass China dieses Projekt subventioniert und somit der Geldgeber sein würde. Denn ansonsten könnte sich Argentinien weiterhin (wie die letzten 30 Jahre) darauf konzentrieren die bisherige Nuklearbaustelle fertigzustellen, anstatt eine neue zu eröffnen.

  2. Jaja
    Zu Tschernobyl und Japan nichts dazugelernt.
    An Kurzzeitgedächtnis leidet nicht nur der Demenz Kranke.
    Es wird behauptet , dass wir vom Affen abstammen.Habe aber noch keinen gesehen,
    der den Ast, auf dem er sitzt, abbricht.

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