Villa eines Drogenbosses als Rehabilitationszentrum

Asunción: Die Nichtregierungsorganisation Fundation Remar in Paraguay gab auf ihrer Facebook-Seite bekannt, dass sie seit dem 20. Februar dieses Jahres die sogenannte “Quinta Nápoles“ verwaltet, die dem Drogenboss Javier “Cucho“ Cabaña gehört und der derzeit in Untersuchungshaft ist. Das Anwesen soll als Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige genutzt werden.

Die oben erwähnte Stiftung Remar wird als “gemeinnützige christliche Stiftung, die seit 1996 im Land tätig ist” vorgestellt. Sie fügen hinzu, dass es sich um eine “zivile Organisation für das Gemeinwohl handelt, die durch das Dekret 8304/12 begründet ist”.

Die vorgenannte Einrichtung ist als Finca 352, mit der Gemarkung 85870/ 1820 und einer Fläche von 25 ha registriert. Es war das Nationale Sekretariat für die Verwaltung beschlagnahmter Vermögenswerte (Senabico), das die Übertragung der Verwaltung dieses Eigentums durch einen dreijährigen Vertrag an die Stiftung vornahm, der verlängerbar ist.

„Wir haben das Anwesen in einem bedauerlichen Zustand erhalten (ohne Strom-, Wasseranschluss, Toiletten, Türen, Fenster, zerstörte Dächer, ohne elektrische Leitungen oder Steckdosen)”, fügt Remar in seiner Verlautbarung hinzu.

„Wir haben bereits eine Gruppe von Freiwilligen, die für ein Rehabilitationszentrum an der Anpassung und Wiederherstellung arbeiten, damit es so schnell wie möglich eingeweiht und Menschen untergebracht werden können”, sagte die NGO.

„Aus diesem Grund danken wir Senabico für das Vertrauen und die Organisation für diese Spende, damit wir etwas verwenden können, das der Bürgerschaft und vor allem den am stärksten ausgegrenzten Menschen zugutekommt, die am meisten unter den Folgen der Drogenabhängigkeit leiden“, endet die Mitteilung der Nichtregierungsorganisation.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / ABC Color

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4 Kommentare zu “Villa eines Drogenbosses als Rehabilitationszentrum

  1. Michaela Kuh und Albert Flade

    „Wir haben das Anwesen in einem bedauerlichen Zustand erhalten (ohne Strom-, Wasseranschluss, Toiletten, Türen, Fenster, zerstörte Dächer, ohne elektrische Leitungen oder Steckdosen)“.
    Tja, als Drogenboss “Cucho“ noch im Hause wohnte war noch alles dran am Haus. Das Haus wurde zwischenzeitlich von Staatsanwaltschaft und Polizei streng bewacht. Also,”wem Paragauy nicht passt soll gefälligst weiterziehen”, so der Tipp einheimischer Kommentatoren hier auf diesem Kanal. Warum wohl?
    .
    Hier ein Auszug aus dem Interview mit Senator Cubas:
    “Die großen Drogenschmuggler haben da die Hände im Spiel, nicht Cucho (Reinaldo Cabañas). Cucho ist ein Typ aus dem Stadtviertel, den jeder kennt. Es gibt da einen der mit José Ortiz (Geschäftsführer der Tabakfabrik von Cartes) arbeitet. Er wird als größter Drogenschmuggler von Brasilien bis nach Feuerland angesehen.”
    Das ganze Interview können Sie hier nachlesen:
    https://wochenblatt.cc/paraguayo-cubas-im-grossen-interview/

  2. Es ist eine Schande das ein Bewachtes Haus so geplündert werden kann.Das zeigt das die Staatsorgane genauso kriminell sind wie es ein Cucho sein soll. Das ein Therapie Centrum für Drogenabhängige da entstehen soll ist genauso ein Witz. Diese Drogen Viecher kommen jetzt auch noch in ein Paradies mit Strand Whirlpool und allen Annehmbaren. Werden Aufgepäppelt und bei der Entlassung geht es dann gleich weiter,Drogen kaufen bis Geld alle ist dann Alte und Schwache Menschen brutal überfallen um an Geld zu kommen.Wenn sie dann Körperlich wieder am Ende sind Schmuse Therapie im Wellness Sanatorium. Diese Viecher müssen ins Arbeitslager pauschal 1 Jahr und bei Entlassung Androhung das nächste mal 2 Jahre. Die Erfolge mit Alkohol und Drogen Konsumenten sind 2% der Rest steckt in Staatlichen Drogenkonsum Methadon Programm und wird als Erfolg gesehen,ist aber Schlimmer als Heroin oder Kokain weil es mehr als nur Abhängig macht denn Rest des kümmerlichen Lebens. Halt nur Umsonst weil nur so etwas die Beschaffung Kriminalität eingedämmt werden kann. Niemand hat diese Drogen Viecher gezwungen Drogen zu nehmen aber sie wollten ja Hipp und Cool sein und auf Regeln und Gemeinschaft sche–sen. Aber wenn der Körper ausgelutscht ist nehmen diese Viecher gerne die Gemeinschaft und deren Hilfe an.Diese weich gespülten Gutmenschen sind daran (Rückfälle)erheblich mitschuld weil sie die einzige Therapie wegen Menschenrechte verhindern ,Arbeitslager. Aber sollen sich mal die Opfer ansehen die von solchen Viechern Überfallen wurden und mit welcher Unnötigen Gewalt und ohne Mitgefühl geschädigt wurden oder gar getötet.

    1. Michaela Kuh und Albert Flade

      Habe ich mir auch gedacht. Ob eine staatlich zugesicherte Residenz in dieser Luxusvilla nicht einige dazu verleiten wird Drogenabhängig zu werden? Also ich würde lebenslänglich nicht rehabilitiert werden können.

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