Volksvertreter beabsichtigt Änderung im Telekommunikationsgesetz

Asunción: Óscar Tuma, Abgeordneter der Colorado Partei, bereitete einen Änderung des Gesetzes 642/95 vor, womit die Mobilfunk- und Internetanbieter ihre Produkte für Geld dem Kunde nicht zeitlich beschränken können. Dies passiert derzeit bei quasi allen vier Konzernen, die Minuten, SMS oder Surfpakete dem Kunde zum Kauf anbieten. Wer binnen einem Tag oder einer Woche den Service nicht in Anspruch genommen hat der verliert trotz Zahlung sein Recht darauf. „Dieser Missstand ist regelrecht auf die ärmere Bevölkerung ausgerichtet“, urteilt Tuma.

Um seiner Kritik eine Rechtfertigung zu verleihen weist er auf die Nachbarländer Argentinien und Chile hin, wo dieses Verhalten nicht innerhalb der gesetzlichen Richtlinien ist.

„Es kann nicht sein, dass sie uns sagen wann wir man das Handy benutzen soll. Sie konditionieren dem Kunden die Benutzung und wenn man es nicht braucht, wird man um sein Geld betrogen“, erklärt der Politiker. Die vorbereitete Modifizierung hat noch kein Eingangsdatum im Kongress. Ebenso wenig steht fest, ob die Unternehmen auch ohne diesen Schritt kollaborieren.

(Wochenblatt / Última Hora)

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13 Kommentare zu “Volksvertreter beabsichtigt Änderung im Telekommunikationsgesetz

  1. Das ist doch alles Unsinn. Guthaben verfällt ohnehin nicht – ausser man verwendet das Telefon sehr lange nicht und die Telefonnummer wird wiederverwertet.

    Das Guthaben und vieles mehr kann man jederzeit mit *611# am Handy abfragen.

  2. Dann senden die Idioten mir auch noch täglich mindestens eine E-Mail, ob ich an ihren doofen Gewinnspielen teilnehmen möchte. Nein, ich möchte an keinen doofen Fussballmatch, noch ein sozialmedia-Handy noch ihr scheiss Internet! Erstens habe ich schon Internet, halt bei einem anderen Anbieter, mein Samsung ist auch nicht das älteste und wenn ich den Shit von denen haben möchte, dann fahre ich zu denen in den Laden. Auf diese Art und Weise kann ich auf die Dienstleistungen des Saftladens Tigo aber gerne verzichten.

  3. Diesem Telekom-Pack, die nicht zu den ärmsten Unternehmungen gehören, gehört juristisch der Riegel geschiebt. Da geben wird denen Kredit, indem wir im voraus bezahlen, dann bestehlen sie einem auch noch, nur weil man bis Datum x nicht wieder etwas aufgestockt hat. Da will ich meinen Saldo per SMS abfragen – ich weiss ja, dass ich um mehrere zehntausend Guaranies im Plus bin – da funktioniert nicht einmal die Saldoabfrage, weil das Datum abgelaufen ist. Dass mein Saldo nicht für Jahre gültig ist, kann ich ja noch verstehen, aber bitte warum nur so kurze Zeit. Idioten und Banditen.

  4. Bei Personal gilt bei Prepagado der geladene Saldo immer für 30 Tage.
    Spätestens nach dieser Zeit muß neuer Saldo geladen werden.
    Der nicht verbrauchte Saldo ist dann wieder mit dabei.
    Vor 2 Jahren wurde mir mein Celular gestohlen.
    Ich bekam nicht nur kostenlos eine neuen Chip mit meiner alten Nummer ( der im gestohlenen Gerät wurde natürlich deaktiviert )und 10 000Gs Saldo, auch der Saldo, der noch auf dem gestohlenen Chip geladen war, war wieder da.

    Man muß sich eben den richtigen Anbieter aussuchen.
    Die Vertragsbedingungen vorher abfragen kann viel Geld sparen 🙂

    1. geht bei Tigo genauso bei Verlust des Handys…man bekommt einen Ersatz-Chip (sim de rescate) mit der gleichen Nummer und dem – noch – auf dem verlorenen Chip befindlichen Saldo falls ihn nicht „jemand“ abtelefoniert hat

  5. ich hab auch ein Prepaid-Handy…..und wenn man die Einstellungen, insbesondere fuer Zugang zum Internet deaktiviert, verliert man kein Guthaben. Und ein Chip auf den man nur Guthaben auflaedt, dieses aber nicht verbraucht, verliert nach gewisser Zeit (je nach Aufladesumme) seine Funktion. Wenn man wieder auflaedt ist das alte Guthaben wieder vorhanden. Ausserdem kann man, bei Tigo z.B., ueber Anwahl der Nummer *222# Guthaben von einem chip auf den anderen senden ohne den Chip und damit auch die Nummer von einem Handy zum anderen wechseln zu muessen. Man verliert also nichts…es sei denn man hat die Internet-Einwahl nicht deaktiviert, dann waehlt sich das Handy, oft ungewollt, kostenpflichtig ins Internet ein und verbraucht Guthaben

      1. ist kein Diebstahl…ist Sache des Handybesitzers sein Handy richtig zu konfigurieren, die Einwahl ins ungewollte Internet und saemtliche Weiterleitungen zu deaktivieren…. Uebrigens reichen 30.000 gs jeweils fuer 30 Tage Laufzeit (bei Tigo zumindest)

        1. Da muss ich widersprechen. Das ist keine Sache der Konfiguration. Man sollte diese Themen nicht immer nur aus eigener, wohlbetuchter Seite sehen. Für dich oder Heidi sind 30000 natürlich eine Lapalie. Für viele Paraguayer sind sie das nicht (ich meine nicht die Jugendlichen, wo der Finger auf der Tastatur des Handys festgewachsen ist..).
          Es ist schon richtig, dass ja nach Anbieter 20000 oder 30000 für einen Monat gutgeschrieben werden. Aber der Nutzer wird genötigt, auch wenn er wenig telefoniert hat, sich nach 4 Wochen neues saldo zu kaufen. Da sich bei Wenignutzern dadurch das eigene saldo ständig erhöht, wird der Nutzer irgendwann damit länger telefonieren. Und das ist der ganze Sinn dieser 4-Wochen-Frist. Ich würde es nicht Diebstahl bezeichnen, aber Nötigung ist es schon.
          Ich war in vielen Ländern der Erde schon zu Hause und es gibt überall Zeitgrenzen für das Saldo der Prepaid-Handys. Doch normal waren dort meist 6 oder 12 Monate.

  6. Am Anfang habe ich jeden Monat 100’000 Guaranies auf mein Prepaid Handy geladen und mich gewundert da ich nicht viel telefoniere weshalb es dann trotzdem staendig kein Guthaben mehr hatte.

  7. Wow, ein brachialer Missstand, der mich echt aufregt, wird angeprangert, ich bin beeindruckt! Denn ist es nicht abartig unfair, dass ich als Prepaidkunde, der ich seit 8 Jahren bin, mein gekauftes Saldo ständig verliere, wenn ich es nicht in einer Woche abtelefoniert hab? Ist es rechtens, dass mir mein bezahltes Guthaben weggenommen wird, wenn ich es nicht „passend“ verbrauche? Das ist sicher nicht korrekt, und eine faire Idee, dies abzuschaffen!!!!!

  8. Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. wenn ich mein Telefon eine Woche nicht nutze, weil mein Mann mit seinem Handy den besseren Empang hat und ich seines benutze, dann werde ich solange gesperrt, bis ich neuen Saldo lade. Der wird allerdings meinem bestehenden Guthaben hinzugerechnet. Es entsteht also kein Verlust, nur muss ich halt schnell wieder 5000 Gs laden. So sammelt sich mit der Zeit ein netten Guthaebn an und dann tauschen wie die Chips, damit auch das Guthaben verbraucht wird.

  9. Eine hervorragende Idee. Hoffen wir, dass das Vorhaben realisiert wird. In meiner Anfangsphase im Traumland Paraguay war mir dies nicht bekannt und verlor daher auf einen Schlag immerhin Gs. 190.000.

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