Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht?

Asunción: Die Stadtverwaltung von Asunción berichtete, dass nach einer Woche Reinigungsarbeiten 18 Tonnen Müll aus dem Morotí-Bach entfernt wurden.

Am gestrigen Freitag hat die Stadtverwaltung von Asunción eine weitere Woche der Säuberung des Baches Morotí im Viertel Santa Ana der Hauptstadt im Rahmen einer Dengue-Präventionskampagne abgeschlossen.

Nach Angaben der Stadtverwaltung haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung in einer Woche Reinigungsarbeiten, die am vergangenen Montag begannen und gestern endeten, 18.000 Kg Müll aus dem Bachbett und von den Ufern des Baches entfernt.

Diese Woche fand die zweite Phase der Bachsäuberungsaktion statt. In der vorangegangenen Phase, die vor 14 Tagen abgeschlossen wurde, hat die Gemeinde Berichten zufolge 45.000 kg Müll aus dem Bach entfernt.

Die Nutzung von Bächen für die Müllentsorgung durch Nachbarn ist ein seit langem bestehendes Problem in Asunción, das nicht nur schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt hat, sondern auch zur Entstehung von Brutstätten für Moskitos beiträgt, die Krankheiten wie das Dengue-Fieber übertragen.

Um die Bäche der Hauptstadt permanent sauber zu halten, könnten die Bewohner ihren Müll anders beseitigen, doch einfacher ist es wenn einmal im Jahr Angestellte der Stadtverwaltung dies für sie übernehmen. Warum einfach, wenns auch umständlich geht?

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht?

    1. Der wird von den Beatmeten und Behördeten vom Beatmeten- und Behördetenhäuschchen privat übers Bett gehängt oder auf den Kamin gestellt, bis die hiesig Korruption es schafft, für über 400.000 in Asu und fast 2 Millionen Menschen in Gran Müllabfackel ein einziges kardinales Müllverbrennungsanlägchen zu bauen.

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  1. Oh man, da bin ich sehr froh wurde dieser Müll nicht mit den restlichen Müllabfackel-Feuerchen abgefackelt und der Rest mit dem Bach bei sintflutartigen Regenfällen fortgeschwemmt. Das stinkt nämlich, auch wenn die im Smog enthaltenen Nanopartikel gesund, bekömmlich, akzeptiert und erfolgreich sein sollen wie die Nanopartikel in der Uhhh-Viru-Pimpung 1 bis 4. Und auch froh bin, dass es etliche Haushalte gibt, die keinen Müll produzieren und deshalb der Munispalidades auch keine Müllgebühr zu entrichten haben.

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  2. Ich kann mich an einen Artikel erinnern, wo japanische Freiwillige irgendein Bachbett in Paraguay von Müll befreit haben. Im Abschluss-Gruppenfoto haben sie alle bis über beide Ohren gegrinst und sind mit dem guten Gewissen wieder nach Hause geflogen, etwas gutes gemacht zu haben.
    In Zeiten von Corönchen ist das leider nicht so einfach, da muss dann die Stadtverwaltung sich bewegen. Dafür hat man bestimmt 150 Leute neu eingestellt. Aber dafür kann man schön auf der Facebook-Seite der Municipalidad ganz stolz berichten, wie man ein Bachbett sauber gemacht hat. Und ein paar Dumpfbacken kommentieren das mit: “Gran trabajo! Felicitaciones!”

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