Was hinter dem Fleischschmuggel stecken könnte

Asunción: Nachdem 140 t brasilianisches Rindfleisch nach Paraguay importiert wurden, ohne die nötigen Zertifikate zu haben, vernichtete man nicht nur das Fleisch, sondern einen ganzen Schlachthof.

Seit Jahren spricht die Presse von Rindfleischschmuggel aus Brasilien nach Paraguay. Hugo Idoyaga, der Vorsitzende der Tierhygieneinstitutes (Senacsa) sprach immer von falschen Anschuldigungen und Gerüchten. Jetzt wo das Kind beim Namen genannt wird, wälzt man die Schuld ganz besonders auf den Frigorifico Concepción ab, damit dessen Wert fällt. In mehreren Besprechungen soll der Handelsminister Gustavo Leite gesagt haben, dass sich schon ein neuer Käufer für den Schlachthof finden wird. Da auch sein Handelsministerium für die Ausgabe einige Importzertifikate zuständig ist, hatte der bisherige Minister für Landwirtschaft, Marcos Medina, Gustavo Leite in einem Fernsehprogramm kritisiert. Am gestrigen Nachmittag wurde Medina entlassen und Luis Gneiting, Ex Vizepräsidentschaftskandidat von Honor Colorado, auf seinen Posten gesetzt.

Auch der Vorsitzende des paraguayischen Zolls, Nelson Valiente, musste gehen. Das sensible Thema Rindfleisch und der gute Ruf Paraguays sollen die Gründe für das unangekündigte Handeln gewesen sein. Wie Handelsminister Leite jedoch sagte, sei dass eine vorzügliche Gelegenheit das korrupte System zu bereinigen. Es hat jedoch mehr den Anschein einer persönlichen Fehde.

Wochenblatt / Telefuturo / Última Hora / Abc Color

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1 Kommentar zu “Was hinter dem Fleischschmuggel stecken könnte

  1. Nun ja,wieder einmal wurde jemand fertig gemacht um an den passenden Mann den Schlachthof günstig
    zu verschieben. Die einen benützen die EPP,ziehen die Fäden um günstig an das Land zu kommen, die anderen nehmen das Rindfleisch aus Brasilien um an den Schlachthof zu kommen.
    Am der Börse, in der Geschäftswelt nennt man das feindliche Übernahme!