Was sich für Paraguay unter Trump ändern wird

Asunción: Die Würfel sind gefallen. Zur Überraschung vieler gewann Donald Trump. Da Paraguay ein recht freundliches Verhältnis zu den Vereinigten Staaten von Amerika pflegt, scheint interessant, wie es hier vor Ort weitergeht.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind der größte Direktinvestor in Paraguay, seit ganzen sieben Jahren. Laut nationalen Analysten dürfte das Investitionsvolumen darunter nicht leiden, womit keine echte Aufregung aufkommt. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die Finanzmärkte verhalten und wie sich das auf den US-Dollar auswirkt.

Insgesamt 27 nordamerikanische Unternehmen arbeiten in Paraguay mit einem Investitionsvolumen von 976,9 Millionen US-Dollar während der letzten sieben Jahre.

Noch im Wahlkampf kündigte der deutschstämmige Trump an, dass er zu Mexiko eine Mauer errichten will. Jetzt dürften Mexikos Politiker in Panik geraten, ob dieses Vorhaben wirklich umgesetzt wird.

„Die Eigenheiten des Wahlkampfes sind da wie hier Eigenheiten des Wahlkampfes. Eine Sache ist das was man im Wahlkampf sagt und eine andere was sich wirklich realisieren lässt „, erklärte Carlos Fernández Valdovinos, Präsident der Zentralbank Paraguays.

„Für den Fall, dass der Dollarkurs vom Wahlergebnis beeinflusst werden sollte, können Interventionen vorgenommen werden, um das Gleichgewicht wieder herzustellen“, so Fernández weiter.

„US-amerikanische Investitionen sind hauptsächlich im Bereich der Verarbeitung von Soja sowie der Herstellung von Sojaöl und Mehl konzentriert“, so Fernando Masi, Präsident der Kammer der Verarbeitung von Hülsenfrüchten (Cadep).

Wochenblatt / Última Hora

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8 Kommentare zu “Was sich für Paraguay unter Trump ändern wird

  1. Nichts wird sich ändern. Gar nichts. Trump meint es gut. Aber der Präsident – so wie jeder Politiker – ist in Wahrheit ohne Macht. Es sind Schauspieler, Unterhalter für das dumme Volk.

    Die Macht im Staate, wie in der Welt ist das Geld.

    Das reimt sich sogar. Und es paßt. Der Präsident der USA egal ob Hilly oder the trumping können die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht ändern. Die USA werden sich weiter verschulden, weil die fixen Ausgaben höher sind, als die Einnahmen. Die alten werden älter und die nicht geborenen Kinder der 70er, 80er, 90er, 2000er Jahre sind immer noch nicht geboren und werden weiterhin durch bräunliche Zuwanderer ersetzt, so wie man halt in sein Auto chinesische Ersatzteile einbaut, weil man sich das Original nicht leisten will. Das Endergebnis ist in beiden Fällen in etwa das gleiche.
    Die Kiste bleibt irgendwann liegen – egal wer am Steuer sitzt.

  2. „Interventionen können vorgenommen werden, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.“
    Man kann nur staunen. Hat es jemals eine Mücke geschafft, einen Elefanten zu stechen? Das Intervenieren haben schon viele andere probiert, haben sich dabei immer und immer wieder eine blutige Nase geholt. Mein Glückwunsch an Donald Trump. So kann die „Atomkriegsuhr“ wieder zurückgestellt werden. Der durch und durch korrupten und verseuchten Killary wäre ein großer Krieg gerade recht gewesen. Das ebenso korrupte Establishment hätte es ihr gedankt. Hoffen wir, dass Donald Trump die vier Jahre durchhält und er das verwirklicht, was er verspochen hat.

  3. Ich denke, Cartes wird dem Trump noch mehr in den A…h kriechen als er es schon bei Obama getan hat. Beide sind Steinreich, Beide sind Unternehmer und haben keine Ahnung von Politik oder was das Volk braucht. Also von einem Schlag.

    1. Diese Befuerchtung teile ich leider auch…..also ich meine die „Bleivergiftung“. Aber zumindest war es mal ein Schuss vor den Bug fuer das alteingesessene Politik- und Wirtschafts-Establishment und nun kann man nur abwarten wie es weitergeht unter Trump

  4. Was soll sich ändern Nichts in Paraguay.
    Die Amerikaner hatten nur die Wahl zwischen einer alten Oma aus den Großkapital und einen wilden Alten mit Geld.
    Der jede Pleite halbwegs Überstanden hat.Die VSA sind doch fast Pleite der Mann ist Gold Richtig für das Land!
    Wenn wollten sie Wählen, das kleinere oder gößere Übel!
    Das war nichts anderes als ein Warschuss des Volkes für Bug, Mal sehen was kommt!

  5. Vor den Wahlen und nachher ist meist ein Unterschied. Kaum wird eine 3.200 km lange Mauer zwischen den USA und Mexico gebaut werden. Die Einwanderung in den USA wird aber schwieriger werden und eventuell nicht dokumentierte wieder ausgewiesen werden.
    Bei einer allgemeinen Neuorientierung in der Wirtschaft duerfte aber der Dollar an Wert verlieren um bei eine Reindustrialisierung der USA auch die notwendige Konkurrenzfaehigkeit zu verleihen.

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